Der Wetter-Tag bei wetter.de

Schauer und Gewitter bis in die Nacht

Guten Tag liebe Wetter-Freundinnen und -Freunde! Das sind unsere Wetter und Klima-News des Tages:

In der Nacht lassen die Gewitter nach. Dabei kühlt die Luft auf 18 bis 11 Grad ab.

Wetteraussichten für Freitag, den 25. Juli

Am Vormittag scheint über der Mitte zeitweise die Sonne. Sonst ziehen hier und da Schauer durch, die im Süden bereits kräftig und gewittrig ausfallen können.

Am Nachmittag ist bei den Gewittern über der Südhälfte punktuell Starkregen möglich und auch im Nordosten reicht es für Blitz und Donner. Im Nordwesten stellt sich trotz vieler Wolken zunehmend trockenes Wetter ein. Im Allgäu und an der Nordsee ist es kühl, sonst steigen die Temperaturen auf 23 bis 27 Grad an.

Mehr Regen und neue Gewitter am Wochenende

Wettervorhersage für 3 Tage ab Samstag
Besonders im Süden Deutschlands fällt noch viel Regen

In den nächsten Tagen gibt es in den Alpen immer wieder kräftige und teils gewittrig verstärkte Regengüsse, die zu Überflutungen und Murenabgängen führen können. Am Samstag ist es vom Westen bis zu den Küsten meist trocken, nur im Nordwesten sind ein paar Tropfen möglich. Am Sonntag ist es verbreitet wechselhaft und am Montag wird es kühler.

China und EU wollen Kampf gegen Klimawandel gemeinsam verstärken

Die EU und China wollen den Kampf gegen den Klimawandel gemeinsam verstärken. Dazu soll die Zusammenarbeit mit Blick auf Methan-Emissionen, Kohlenstoffmärkte sowie grüne und CO2-arme Technologien ausgeweitet werden, heißt es in einer am Donnerstag in Peking veröffentlichten Erklärung nach einem eintägigen Treffen. Der Kampf gegen den Klimawandel zählt zu den Bereichen, bei denen China und EU sich traditionell nahestehen.

„Angesichts der turbulenten internationalen Situation ist es entscheidend, dass alle Länder (...) ihre Bemühungen mit Blick auf den Klimawandel verstärken”, heißt es in der gemeinsamen Erklärung. Während die EU das Ziel verfolgt, bis 2050 klimaneutral zu werden, will China, der weltweit größte Verursacher von Treibhausgasen, dies bis 2060 erreichen.

China begrüßte am Donnerstag auch die Entscheidung des Internationalen Gerichtshofs (IGH), der den Klimawandel als „existenzielle Bedrohung” eingestuft hatte. Die Staaten seien daher völkerrechtlich verpflichtet, die Erderwärmung zu bekämpfen und für Klimaschäden aufzukommen, etwa durch Entschädigungszahlungen an betroffene Länder.

Philippinen: Flugausfälle und geschlossene Schulen wegen Tropenstürmen

Auf den Philippinen droht sich nach tagelangen heftigen Regenfällen und Überschwemmungen die Lage durch den Taifun „Co-May” noch zu verschärfen. Rund 70 Flüge wurden vorsorglich gestrichen, wie die Luftfahrbehörde am Donnerstag mitteilte. Auf der Hauptinsel Luzon blieben zudem die Schulen geschlossen. „Co-May” sollte nach Angaben des Wetterdienstes voraussichtlich am Freitagmorgen mit Windstärken von 120 Stundenkilometern an der Westküste von Luzon auf Land treffen. Weitere Regenfällen brachten Ausläufer des Tropensturms „Francisco” mit sich.

Bei starkem Monsunregen waren nach Angaben der Zivilschutzbehörde in den vergangenen Tagen bereits mindestens zwölf Menschen gestorben. Acht Menschen wurden demnach vermisst. In der Hauptstadt Manila wurden aufgrund von Überschwemmungen zehntausende Menschen evakuiert.

Irans Hauptstadt Teheran könnte wegen der Wasserkrise verlegt werde

Angesichts der Wasserknappheit in der iranischen Hauptstadt Teheran schließt Präsident Massud Peseschkian eine Verlegung der 15-Millionen-Metropole nicht aus. „Die Lage ist ernst und Teheran hat wirklich kein Wasser mehr”, sagte Peseschkian laut dem Nachrichtenportal Asr-Iran. Die Verlegung der Hauptstadt wäre dann als Notlösung nicht auszuschließen.

Die Wasserkrise hat in vielen Landesteilen starke Auswirkungen und ist beherrschendes Thema für viele Iranerinnen und Iraner. In mehr als 20 von 31 Provinzen spitzt sich die Lage zu. Einer der größten Stauseen könnte bereits innerhalb der nächsten vier Wochen austrocknen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna. An sieben Staudämmen im ganzen Land sei der Füllstand auf unter zehn Prozent gerutscht, in den Provinzen Hormusgan und Fars trockneten zwei Talsperren komplett aus. Klimaexperten sagten, 80 Prozent der Stauseen seien fast leer. Eine normale Wasserversorgung sei mindestens in den kommenden zwei Monaten nicht mehr möglich - nämlich bis Regenfälle im Herbst die Lage entspannen.

Peseschkian nannte jahrelange Dürre im Land als einen Grund für die aktuelle Krise, kritisierte aber auch die Umweltpolitik der Vorgängerregierungen, die dieses Thema weitgehend ignoriert hatten. Die Regierung hält wegen der Krise bis mindestens Samstag alle Behörden und Schulen geschlossen. Die Energie- und Wasserkrise hat auch zur Schließung vieler Fabriken geführt und die Produktionskapazitäten im Land erheblich geschwächt. Im Zuge dessen wird mit einer großen Entlassungswelle gerechnet. Regierungssprecherin Fatemeh Mohadscherani sprach von einer „Naturkatastrophe”.

Mindestens drei Tote durch Tropensturm Wipha in Vietnam

In Vietnam sind mindestens drei Menschen durch den Tropensturm Wipha ums Leben gekommen. Rettungskräfte suchten am Donnerstag zudem noch nach einem Vermissten, wie die Regierung mitteilte. Landesweit standen mehr als 3800 Häuser unter Wasser.

Wipha hatte Vietnam am Dienstag erreicht und vor allem im Norden und im Zentrum des südostasiatischen Landes Sturmböen und Starkregen mit sich gebracht. Etwa 12.500 Menschen waren vorsorglich evakuiert worden.

Hitzewelle in Südeuropa: Zwei Tote bei Waldbrand auf Zypern

Bei einem Waldbrand auf Zypern sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Die beiden verkohlten Leichen wurden in einem Auto in der Nähe der zweitgrößten Stadt Limassol an der Südküste der Mittelmeerinsel gefunden, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der Waldbrand war am Mittwoch ausgebrochen. Starker Wind und eine massive Hitzewelle erschwerten die Löscharbeiten.

Der Brand sei am Mittwochnachmittag im Dorf Malia in den Bergen oberhalb von Limassol ausgebrochen und habe bereits eine Fläche von hundert Quadratkilometern verwüstet, sagte Feuerwehr-Sprecher Andreas Kettis. Mittlerweile gebe es „keine aktiven Brandfronten” mehr, das Feuer sei aber noch nicht vollständig gelöscht. Mehrere Dörfer mussten bereits evakuiert werden. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden wurden zwei Menschen mit schweren Verbrennungen ins Krankenhaus eingeliefert. 16 Menschen wurden wegen leichterer Verletzungen behandelt.

Feuerwehrchef Nikos Logginos sagte auf CyBC, Zeugenaussagen deuteten auf Brandstiftung hin. Er habe daher die Polizei eingeschaltet.

Russisches Passagierflugzeug abgestürzt

Im Osten Russlands ist ein Passagierflugzeug abgestürzt. Das teilte der russische Zivilschutz mit. An Bord des Flugzeugs, das auf dem Weg nach Tynda im Amurgebiet an der Grenze zu China war, waren laut Gouverneur Wassili Orlow 49 Personen.

Die Maschine, eine Antonow vom Typ An-24, verschwand am Nachmittag (Ortszeit) kurz vor dem Ziel von den Radaren. Sie sei beim zweiten Anflug auf Tynda gewesen, als das Signal verschwand, teilten die Behörden mit. Zuvor habe die Crew aber keine Probleme mit dem Flugzeug gemeldet. Rettungskräfte fanden das brennende Flugzeugwrack rund 15 Kilometer vom Flughafen entfernt. Die Rettungsarbeiten wurden durch die dort vorherrschende Moor- und Taigalandschaft erschwert. Die Gegend ist nur sehr dünn besiedelt.

Die Ermittler gehen Medienberichten zufolge vor allem dem Verdacht menschlichen Versagens nach. Als wahrscheinlichste Ursache gilt demnach ein Pilotenfehler. Die Crew könnte unter schwierigen Wetterbedingungen die Flughöhe falsch eingeschätzt und dabei womöglich eine Baumkrone gestreift haben, heißt es.

Starkregengefahr im Südwesten Deutschlands

Heute gibt es in mehreren Regionen Deutschlands Schauer und Gewitter. Im Südwesten können sich in der dampfig-schwülen Luft einzelne aber kräftige Gewitter entladen, die nur langsam ziehen und Unwettergefahren mit sich bringen. In einem Bereich von der Eifel bis zu den Alpen droht örtlich Starkregen. Dabei können Regenmengen von 20 bis 50 Liter Regen pro Quadratmeter zusammenkommen. Vereinzelt kann es auch Hagel geben.

Im Südwesten Deutschlands drohen einzelne aber kräftige Gewitter
Im Südwesten Deutschlands drohen einzelne aber kräftige Gewitter

Heute gibt es in mehreren Regionen Deutschlands Schauer und Gewitter. Im Südwesten können sich in der dampfig-schwülen Luft einzelne aber kräftige Gewitter entladen, die nur langsam ziehen und Unwettergefahren mit sich bringen. In einem Bereich von der Eifel bis zu den Alpen droht örtlich Starkregen. Dabei können Regenmengen von 20 bis 50 Liter Regen pro Quadratmeter zusammenkommen. Vereinzelt kann es auch Hagel geben.

Noch stärkere Schauer und Gewitter sind im Osten Spaniens sowie von Norditalien bis in den Süden Österreichs zu erwarten.

Italien: Unwetterschäden im Passeiertal

In Südtirol gibt es Berichte über Unwetterschäden:

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Hitze in Süd- und Südosteuropa

Die große Hitze in Süd- und Südosteuropa hält sich noch bis zum Wochenende, erst danach kühlt es dort etwas ab.
Die Höchstwerte liegen vor allem in Griechenland, Albanien, Montenegro, Nordmazedonien und der Türkei stellenweise oberhalb der 40-Grad-Marke. Auch die Nächte bleiben oft tropisch, örtlich kühlt es nicht unter 25 Grad ab.

In Spanien und Süditalien ist der Hitzehöhepunkt überschritten, die Temperaturen bleiben aber weiterhin hoch.

Wassertemperaturen in Skandinavien auf Rekordniveau

Die anhaltende Hitzewelle in Skandinavien mit bis zu elf Tagen über 30 Grad in Folge hat auch die umliegenden Meere stark aufgeheizt. In Nord- und Ostsee sowie im Atlantik werden aktuell ungewöhnlich hohe Wassertemperaturen gemessen.
Am Bottnischen Meerbusen erreicht das Wasser derzeit bis zu 24 Grad. Auch an der norwegischen Südküste liegen die Temperaturen bei 20 bis 23 Grad. Selbst die Westküste Norwegens ist mit 11 bis 20 Grad bis zu sieben Grad wärmer als im langjährigen Durchschnitt.
Besonders auffällig ist die Erwärmung im nördlichen Teil der Ostsee, wo die Abweichung vom Mittel bei drei bis acht Grad liegt. Die Meeresregionen rund um Skandinavien sind damit deutlich stärker erwärmt als üblich.

Bis zu 150 Liter – Hochwassergefahr an Bächen

Regensummen am 23. Juli 2025 in Deutschland
Das sind die höchsten Regenmengen am Mittwoch.

Im Alpenraum stehen ergiebige Regenfälle bevor. Durch eine festgefahrene Wetterlage mit nordwestlicher bis nördlicher Höhenströmung staut sich in den kommenden Tagen feuchte Luft an der Alpennordseite.
Bis Anfang nächster Woche können sich die Regenmengen auf 50 bis 100 Liter pro Quadratmeter summieren. In klassischen Staulagen – etwa zwischen dem Oberallgäu und dem Berchtesgadener Land – sind auch um oder über 150 Liter möglich.
Neben Dauerregen können auch eingelagerte Gewitter die Situation verschärfen. An kleineren Flüssen und Bächen aus den Alpen heraus drohen Überschwemmungen und lokal Hochwasser.

Türkei: Bei Löscharbeiten nahe Eskisehir sterben Einsatzkräfte

Bei einem verheerenden Waldbrand in der Westtürkei sind zehn Menschen ums Leben gekommen. Wie Landwirtschaftsminister Ibrahim Yumakli mitteilte, starben fünf Waldarbeiter und fünf Rettungskräfte bei Löscharbeiten nahe der Stadt Eskisehir. Laut der türkischen Nachrichtenseite Birgün wurden sie von plötzlich umschlagenden Flammen eingeschlossen und „bei lebendigem Leib verbrannt“.
Das Feuer war am Dienstagmorgen ausgebrochen und breitete sich durch starke Winde rasch aus. Insgesamt wurden nach Regierungsangaben 24 Menschen von den Flammen erfasst, 14 von ihnen befinden sich im Krankenhaus.
Mehrere Dörfer rund um Eskisehir mussten evakuiert werden. Die Stadt liegt etwa auf halbem Weg zwischen Istanbul und Ankara. In der Region wüten derzeit mehrere Brände. Seit Sonntag leidet die Türkei unter einer intensiven Hitzewelle – mit Temperaturen sechs bis zwölf Grad über dem Durchschnitt.

Drei-Schicht-Wetter: Schauer - Sonne-Wolken-Mix - Gewitter

Heute ist es im Süden und Südwesten vielfach schon von Beginn an stark bewölkt und von dort breiten sich schauerartige Regenfälle und auch einzelne Gewitter nordostwärts aus. Auch von der Nordsee bis nach Vorpommern und zur Uckermark bilden sich örtlich Schauer, in Schleswig-Holstein später auch einzelne Gewitter. Vom Niederrhein und Emsland bis zur Neiße überwiegt dagegen nach Auflösung einiger Frühnebelfelder bei mehr Sonnenanteilen der freundliche und weitgehend trockene Eindruck. Die Höchstwerte liegen am häufig nassen Alpenrand nur um 18 Grad, im Rhein-Main-Gebiet werden bis zu 27 Grad erreicht. Abseits von Gewittern weht verbreitet nur schwacher, an der Nordsee auch mäßiger Wind aus meist westlichen Richtungen.

Wetterlage: Zwei Tiefs nehmen Deutschland in die Klemme

Unter Tiefdruckeinfluss bleibt der unbeständige, zu Schauern und Gewittern neigende sowie mäßig warme bis warme Wettercharakter bestehen. Tief Isaac ist noch im Norden aktiv, im Süden bestimmt Tief Karlheinz das Wetter. Dazwischen gibt es mehr Wolkenlücken. Hoch Frauke hält Distanz zu Deutschland.