Der Wetter-Tag bei wetter.de
Schwere Verwüstungen durch Unwetter in Italien
Guten Tag liebe Wetter-Freundinnen und -Freunde! Das sind unsere Wetter und Klima-News des Tages:
An der italienischen Adria-Küste rund um den auch von Deutschen viel besuchten Badeort Rimini hat ein schweres Unwetter erheblichen Sachschaden angerichtet. In mehreren Strandbädern wurden die Dächer von Gebäuden weggerissen. Der heftige Wind wirbelte auch Liegen und Liegestühle durcheinander. Der Zugverkehr in der Region war wegen entwurzelter Bäume, die auf den Schienen lagen, auch nach Stunden noch beeinträchtigt:
Das Unwetter war kurz vor Sonnenaufgang die Küste entlang gezogen, zunächst über die Stadt Ravenna und dann weiter nach Rimini im Süden. Über der Region gingen große Mengen Regen nieder, teils auch Hagel. Zudem blies der Wind mit Geschwindigkeiten mit mehr als 100 Stundenkilometern. Betroffen waren auch verschiedene Campingplätze. Die Feuerwehr war im Dauereinsatz. Mehrere Autos wurden schwer beschädigt. Zudem sind verschiedene Unterführungen überschwemmt.
Video: Schon Anfang August wurde die Adria von Unwettern getroffen
Video: Angstschreie im Urlaubsflieger! Heftiges Unwetter überrascht Flugzeug auf dem Weg nach Rom
Wetter für die Nacht zu Montag und zum Wochenstart

Die neue Woche startet ziemlich frisch, in einigen Mittelgebirgslagen sogar mit Bodenfrost, besonders vom Sauer- und Siegerland über den Thüringer Wald bis ins Erzgebirge und in den Bayrischen Wald. Die neue Woche startet ziemlich frisch, in einigen Mittelgebirgslagen sogar mit Bodenfrost, besonders vom Sauer- und Siegerland über den Thüringer Wald bis ins Erzgebirge und in den Bayrischen Wald.
Tagsüber werden die meisten mit sonnigem Wetter entschädigt und am Nachmittag ist es mit 22 bis 27 Grad angenehm warm. An Saar und Oberrhein kann mit über 25 Grad ein weiterer Sommertag registriert werden. Nur im wolkigen Norden können bei Temperaturen um 20 Grad ein paar Tropfen fallen.
Im Video: Im Norden ein paar Schauer
Tiefstwerte am Sonntagmorgen

Zwei Tote bei Starkregen und Überschwemmungen in Mexiko
Bei Überschwemmungen in Folge von Starkregen sind im Zentrum Mexikos zwei Menschen ums Leben gekommen. In der Stadt Querétaro sind zwei Leichen geborgen worden, hieß es am Samstag in einem Bericht des mexikanischen Zivilschutzes. „Sie wurden vom Regenwasser weggeschwemmt.” Heftiger Starkregen in Querétaro veranlasste die mexikanische Regierung dazu, einen Notfallschutzplan der Armee einzuleiten.
Auch Mexiko-Stadt war von dem Unwetter betroffen. Am internationalen Flughafen Benito Juárez, einem der wichtigsten Flugverkehrsdrehkreuze Lateinamerikas, musste der Flugverkehr vorübergehend ausgesetzt werden.
Die nächste Woche wird erst wieder sommerlicher

Bis Dienstag bleibt es beim Wetter ruhig und spätsommerlich warm. Ab Mitte der Woche wird der Tiefdruckeinfluss immer stärker und es kommen kräftige Schauer und Gewitter auf, die teilweise auch unwetterartig ausfallen können:
Unglück am höchsten Berg Kirgistans: Keine Hoffnung mehr für russische Bergsteigerin
Für eine vor elf Tagen am höchsten Berg Kirgistans verunglückte russische Bergsteigerin besteht keine Hoffnung mehr. Die Bemühungen um eine Bergung der 48-jährigen Natalia Nagowizyna wurden am Samstag auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. „Die Wetterbedingungen haben sich heute plötzlich verschlechtert, so dass alle Rettungsmaßnahmen gestoppt wurden”, wurde ein Sprecher des kirgisischen Katastrophenschutzministeriums zitiert.
Nagowizyna hatte sich beim Besteigen des Dschengisch Tschokusu am 12. August in einer Höhe von etwa 7.000 Metern ein Bein gebrochen. Die kirgisischen Behörden gehen nun nicht mehr von einer Wiederaufnahme der Rettungsmaßnahmen in diesem Jahr aus.
Acht Tote durch Waldbrände auf Iberischer Halbinsel - Entspannung in Spanien
Bei den anhaltenden Waldbränden in Portugal und Spanien sind insgesamt acht Menschen ums Leben gekommen. Ein Feuerwehrmann ist nach einem Einsatz im Ort Sabugal im Nordosten des Landes gestorben. Im Nachbarland Spanien gelang es nach Behördenangaben, Brände aufgrund der günstigeren Wetterbedingungen einzudämmen. In beiden Ländern starben jeweils vier Menschen.
In diesem Jahr wurden in Portugal nach Angaben des europäischen Waldbrand-Informationssystems Effis durch die Feuer rund 278.000 Hektar Land zerstört. Nach verheerenden Waldbränden mit 119 Todesopfern im Jahr 2017 hatte Portugal sein Budget für die Waldbrandbekämpfung verdoppelt und die Gelder zur Prävention von Waldbränden verzehnfacht.
In Spanien wurde laut Effis in diesem Jahr eine Rekordzahl von mehr als 400.000 Hektar Land zerstört, alleine mehr als 350.000 davon in den vergangenen zwei Wochen. Doch mit der nachlassenden Hitze könnte sich das Blatt im Kampf gegen die Brände wenden, die hauptsächlich im Westen und Nordwesten des Landes wüten.
Wetterlage: Deutschland zwischen Hoch und Tief

Nachdem sich das neue Tief Severin über Skandinavien gebildet hat und die Druckunterschiede zum Hoch Mareike über den Britischen Inseln verstärkt haben, kehrt nun etwas Ruhe ein. Die trockene Luft breitet sich weiter in die Nordosthälfte aus und sorgt für Aufklaren. Dies hält jedoch nicht lange an, da sich der Tiefdruckeinfluss über Skandinavien weiter durchsetzt und uns am Sonntag und Montag im Norden wechselhaftes Wetter beschert. Im Rest des Landes weitet sich Hoch Mareike aus und sorgt für Spätsommerwetter.