Der Wetter-Tag bei wetter.de

Sommerabend mit Dunst und Schauern – Freitag wird freundlich, aber nicht überall

Wetterkarte für die Nacht
Wetterkarte für die Nacht

Guten Tag liebe Wetter-Freundinnen und -Freunde! Das sind unsere Wetter und Klima-News des Tages:

In der Nacht ziehen ein paar Schauer vom Norden in die Mittelgebirge und im Erzgebirge regnet es verbreitet und teils kräftig. Im Nordosten lockern die Wolken auf und es bildet sich Nebel. Dabei gehen die Temperaturen auf angenehme Schlaftemperaturen von 17 bis 10 Grad zurück.

Am Vormittag kann es in den zentralen und östlichen Mittelgebirgen einzelne Schauer geben. Vom Niederrhein bis zu den Alpen ist es dagegen überwiegend sonnig. Auch an der Ostseeküste setzt sich gut die Sonne durch. Von Schleswig-Holstein über Hamburg bis ins Erzgebirge sind noch einzelne Schauer und Gewitter dabei. Dazu wird es überall wärmer bei 21 bis 30 Grad

Das Tief im Osten verabschiedet sich zum Wochenende hin. Das Zwischenhoch, das sich vom Südwesten her ausbreitet, sollten Sie für Grillabende oder Aktivitäten im Freien nutzen. Denn von Westen her machen sich neue Tiefs auf den Weg zu uns. Am Samstag können im Südwesten und Westen bereits gewittrige Regengüsse aufziehen. Am Sonntag bleibt es bei 23 bis 32 Grad in der Südosthälfte meist noch trocken, am Montag verlagert sich der Gewitterschwerpunkt dann aber dorthin.

Regen in Deutschland: Wird der Juli am Ende zu nass?

Das amerikanische Modell hat bis zum Monatsende noch einiges an Regen im Programm.
Das amerikanische Modell hat bis zum Monatsende noch einiges an Regen im Programm.

Der Blick auf die Jahresstatistik ist eindeutig: Mal abgesehen vom Januar war es durchweg sonnenreich, aber eben auch viel zu trocken. Doch damit könnte jetzt - ausgerechnet zur Sommer- und Ferienzeit - Schluss sein. Denn die aktuellen Prognosen tendieren nächste Woche erneut gen Tiefdruckeinfluss.

Damit könnten die Sonnen- und die Niederschlagsbilanz eine Wechsel vollziehen. Zumindest aber dürften sich beide Bilanzen ausgeglichen präsentieren. Mutter Natur dürfte es freuen, Sonnenanbeter und Urlauber in heimatlichen Gefilden hätten bei diesen Vorhersagen hingegen das Nachsehen. Und auch der Alpenraum bekommt demnach einiges an Regen ab.

Regenbilanz 2025 - nur der Januar hat bislang geliefert

Der Januar verlief noch deutlich zu nass, danach dominierte oft hoher Luftdruck.
Der Januar verlief noch deutlich zu nass, danach dominierte oft hoher Luftdruck.

Sommer kommt mit Hitze, aber auch mit Schwüle und Unwettergefahr zurück

Der Wettertrend von Samstag bis Montag
Ab Samstag mischen wieder vermehrt Gewitter mit

Ganz stabil wird das Sommer-Comeback nicht verlaufen. Denn bereits im Laufe des Wochenendes nehmen aus Westen wieder Gewitter Kurs auf uns. Dabei sind die Gewitter am Samstag vermutlich nur sehr lokal. Ab Sonntag und zum Montag werden die Gewittergüsse in der zunehmend schwülen Sommerluft aber häufiger und heftiger.

Bis 700 Liter - Unwetterartige Regenfälle in Südkorea und den Philippinen

South Korea lashed by heavy rain
Extreme Regenmengen in Südkorea sorgen für große Überflutungen

Südkorea vermeldet gerade die heftigsten Regenfälle seit 1904. Großflächig sind hier 100 bis 230 Liter pro Quadratmeter innerhalb von 24 Stunden gefallen. Das sind Ausmaße, die mit der Katastrophe im Ahrtal vor vier Jahren vergleichbar sind. Bisher sind mindestens drei Menschen durch Starkregen und Überschwemmungen ums Leben gekommen. Mehr als tausend Menschen mussten sich am Donnerstag vor den Wassermassen in Sicherheit bringen und ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Am schlimmsten betroffen war die Provinz Süd-Chungcheong im Westen des Landes.

Noch extremer sieht es auf den Philippinen aus. Hier sind die Regenmengen in den nächsten 2 Wochen noch gewaltiger. Je nach Modell kommen in Manila zum Beispiel 300 bis 700 Liter zusammen und damit deutlich mehr als zum Beispiel im berühmten indischen Cherrapunjee jetzt zur Monsunzeit.

Mehrere Seenoteinsätze auf dem Bodensee

Die Wasserschutzpolizeistationen Friedrichshafen, Überlingen und Konstanz mussten am Mittwoch insgesamt elf Mal ausrücken, um Segelfahrzeuge und Segelsurfende aus gefährlichen Situationen zu retten. Durch die Einsatzboote der Polizei wurden bei den Seenoteinsätzen fünf Wasserfahrzeuge geborgen und sieben Menschen gerettet. Keine der betroffenen Personen wurde verletzt.

Starkregen in Pakistan - Evakuierungen in Millionenstadt

In Pakistan haben Behörden nach heftigen Regenfällen Teile der Millionenstadt Rawalpindi in der Provinz Punjab evakuiert. Tausende Bewohner sind in und um die Stadt betroffen, nachdem ganze Viertel überschwemmt wurden. Allein in den vergangenen 24 Stunden sind nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde in dem Land über 50 Menschen ums Leben gekommen. Insgesamt liegt die Anzahl der Todesopfer seit Beginn des Monsunregens bei knapp 180, fast 500 Menschen sind außerdem verletzt worden.

Hitzepol mit bis zu 43 Grad in Spanien

Die heißeste Luft in Europa liegt zunächst noch in Südspanien, wo knapp über 40 Grad gemessen werden. Rund um Cordoba sind es sogar bis zu 43 Grad. Zum Wochenende hin kühlt es dort etwas ab. Gleichzeitig wird es vom Westbalkan und Griechenland bis zur Türkei wieder heißer mit örtlich bis 40 Grad und ab Sonntag mit Schwerpunkt in Griechenland und Südostanatolien auch knapp darüber.

Über 30 Grad auch weiter in Skandinavien - bis zu 34 Grad am Polarkreis

In Norwegen und Schweden setzen sich die hohen Sommertemperaturen weiter fort. Am Mittwoch wurden in den norwegischen Provinzen Nordland und Trøndelag stellenweise nur knapp südlich des Polarkreises bis zu 34 Grad erreicht. Stellenweise sind dort auch noch bis zum Dienstag Werte um oder knapp über 30 Grad möglich. Die Werte kommen mancherorts nahe an Rekordwerte für den Juli heran bzw. können sie sogar knapp übertreffen.
Das langjährige Mittel der Höchstwerte liegt in Mittelnorwegen zum Beispiel zwischen 17 und 22 Grad. Die derzeitige positive Abweichung beträgt also örtlich mehr als 15 Grad!

Video: So heiß geht es in Europa weiter

Alaska: Zeitweilige Tsunamiwarnung nach Erdbeben

Das Erdbeben hatte nach Angaben der US-Erdbebenwarte eine Stärke von 7,3 und ereignete sich gegen 12:37 Uhr Ortszeit. Das Epizentrum lag demnach etwa 87 Kilometer südlich der Inselstadt Sand Point, der Erdbebenherd befand sich in einer Tiefe von 20,1 Kilometern.

Übergangstag: Hier noch Frühherbst, dort schon wieder Hochsommer

Heute ist es im Südwesten und Süden teils heiter, teils noch wolkiger und meist trocken. Am meisten Sonnenschein ist im Tagesverlauf in den Gebieten vom Rheinland über die Eifel, das Saarland und die Pfalz bis zum Hochrhein und Bodensee zu erwarten. Auch direkt an der Ostsee wird es später freundlicher. Ansonsten überwiegen die Wolken und vor allem im Norden, Osten und Südosten ziehen gebietsweise schauerartige Regenfälle, im Tagesverlauf zudem einzelne teils kräftige Gewitter durch. Die Höchstwerte liegen zwischen 18 Grad am Nordrand des Erzgebirges und 28 Grad im Markgräflerland und am Hochrhein. Dazu weht schwacher bis mäßiger Nordwestwind mit möglichen Schauer- und Gewitterböen.

Unwettergefahr Deutschland und Europa

Auch heute muss in Teilen Nord- und Ostdeutschlands wieder mit Schauern und Gewittern gerechnet werden, die im Tagesverlauf teils auch kräftiger ausfallen können. Mit weiterhin hartnäckigem Tiefdruckeinfluss über Osteuropa muss in den nächsten Tagen vor allem von den Ostalpen über Tschechien, die Slowakei und Polen bis Belarus und Westrussland sowie zwischen Südbalkan und Ukraine mit Schauern und Gewittern sowie regional größeren Regenmengen gerechnet werden.

Deutsche werfen im Schnitt Lebensmittel im Wert von 372,50 Euro pro Jahr weg

Lebensmittelverschwendung ist längst ein gesellschaftliches Problem. Deutlich macht dies vor allem die Tatsache, dass trotz steigender Preise, dass die Deutschen pro Jahr Lebensmittel im Wert von 372,50 Euro wegwerfen. Seit 2020 sind die Preise für Lebensmittel um rund 30 Prozent gestiegen. Warum landen dennoch jährlich so viele Lebensmittel im Abfall - obwohl sie immer teurer werden und noch genießbar sind? Die drei häufigsten Gründe sind: Einkäufe ohne Planung, falsche Lagerung und große Unsicherheiten beim Mindesthaltbarkeitsdatum:

Gefahr durch Vibrionen: Sommerhitze lässt das Risiko steigen

Mit der sommerlichen Hitze steigt das Risiko für Vibrionen-Infektionen an Nord- und Ostsee. Bei Wassertemperaturen über 20 Grad - wie sie zuletzt vielerorts erreicht waren - könnten sich für den Menschen gefährliche Vibrionen in Oberflächengewässern stark vermehren, heißt es vom Robert Koch-Institut (RKI). Bis Anfang Juli wurden demnach in diesem Jahr mindestens zwei Infektionen gemeldet, die wahrscheinlich auf eine Ansteckung hierzulande zurückgehen (Stand 7.7.).

Deutscher stirbt in Flut in Frankreich - Frau rettet Kinder

Ein 47 Jahre alter Deutscher ist an der Küste in Nordfrankreich von der Flut überrascht worden und ertrunken. Wie der Sender BFMTV unter Verweis auf die Feuerwehr berichtete, ist es den Rettungskräften am Strand von Audresselles nicht mehr gelungen, den Familienvater wiederzubeleben. Zwei 9 und 13 Jahre alte Kinder des Mannes kamen demnach leicht verletzt ins Krankenhaus, nachdem eine couragierte Frau in die Wellen springt, um die Kinder zu retten.

Brasilien chartert Kreuzfahrtschiffe als Hotels für COP30

Brasiliens Regierung hat angesichts begrenzter Hotelkapazitäten bei der Weltklimakonferenz COP30 im November zwei Kreuzfahrtschiffe als zusätzliche Unterkünfte gesichert. Die Schiffe MSC Seaview und Costa Diadema sollen während des Treffens im Hafen von Belém liegen und 6.000 Betten bereitstellen.

Die Stadt im brasilianischen Amazonasgebiet steht vor großen logistischen Herausforderungen: Zur COP30 vom 10. bis 21. November werden etwa 50.000 Teilnehmer aus fast 200 Staaten erwartet, darunter Staats- und Regierungschefs, NGOs und Aktivisten.

Kurzer Wetter-Rückblick auf Mittwoch

Die TOP-5-Temperaturen von Mittwoch
Die TOP-5-Temperaturen von Mittwoch

Teilweise hat es am Mittwoch heftige Schauer und Gewitter vor allem vom Westen über die Mitte bis den Südosten Deutschlands gegeben. Dabei kamen über den Tag zum Teil bis knapp 40 Liter (Düsseldorf-Uni: 39) und binnen einer Stunde örtlich bis 25 Liter (Bocholt/NRW) Regen zusammen. In Verbindung mit den Schauern und Gewittern sind auch Sturmböen aufgetreten: Die Zugspitze meldete 86, Nebelhorn und Dingolfing jeweils 83 km/h.

Die Wetterlage: Kurze Wetterbesserung

Zwischen Tief Horst und Hoch Edeltraud
Zwischen Tief Horst und Hoch Edeltraud

Das Tiefdruckgebiet Horst hat sich mit seinem Schwerpunkt zwar inzwischen nach Belarus verlagert, seine zugehörige Warmfront beeinflusst aber noch den Norden und Osten Deutschlands und bringt dort weiterhin unbeständiges Wetter, während Hoch Edeltraud im Westen und Südwesten freundlichere Verhältnisse bringt. Nur vorübergehend kann sich die Wetterbesserung in ganz Deutschland durchsetzen, bereits im Laufe des Samstags erreicht auf der Vorderseite eines zum Ärmelkanal ziehenden Tiefs schwül-warme Luft den Westen und Süden Deutschlands und breitet sich am Sonntag mit teils kräftigen Schauern und Gewittern immer weiter aus.