Entspannung erst zur Wochenmitte

Unwetter-Fahrplan durch Glatteis und gefrierenden Regen

von Martin Pscherer & Björn Alexander

Der Wetterumschwung ist in vollem Gange. Denn nach dem zum Teil eiskalten Wochenende mischen jetzt die Atlantiktiefs mit den Winter richtig auf - zum Teil mit einer nach wie vor gefährlichen Gemengelage.

Die Ausgangslage: Gunda und Franka crashen den Winter

Das Glättezentrum verlagert sich nach Osten - und wird dort nur schrittweise abgebaut.
Das Glättezentrum verlagert sich nach Osten - und wird dort nur schrittweise abgebaut.

Unser eisiges Wochenendhoch Bronco ist inzwischen ostwärts abgezogen - verdrängt von einem Tiefdruck-Doppel vom Atlantik her. Einerseits durch Sturmtief Gunda, das sich überm Nordatlantik in den Seeregionen zwischen den Britischen Inseln und Island befindet. Andererseits zieht mit Franka bereits das nächste Tief Richtung Mitteleuropa und verstärkt gleichzeitig den Zustrom an milder Luft und Regen, der teilweise weiterhin auf gefrorenen Böden treffen kann.

Wie entwickelt sich die Glätte kurzfristig?

In Nacht zum Dienstag droht besonders östlich und nordöstlich der Elbe die Gefahr von gefrierendem Regen - erneut kann die Glatteisgefahr unwetterartig ausfallen! Und auch am Dienstag tagsüber bleibt die Glättelage von Vorpommern bis herunter in die Oberlausitz und an Zittauer Gebirge sowie generell im Osten Bayerns angespannt.

Mittwoch gelegentlich glatt, Donnerstag überall entspannter

Auch in Nacht zum Mittwoch kann es regional noch rutschig auf den Straßen und Wegen sein. Denn der Frost der letzten Zeit lauert - trotz Erwärmung der Luft - noch tief im Boden. Am Mittwoch tagsüber geht es dann vor allem im Nordosten sowie im Berland noch mit der Gefahr von gefrierendem Regen und Glatteis los, bevor sich die Glättelage zum Donnerstag auch in den östlichen Landesteilen überall entspannt.

Verwendete Quellen: wetter.de