Und Pfingsten drohen Gewitter
Wann kommt endlich Regen? Dauer-Sonne und Trockenheit bis Ende Mai
Das sonnige, trockene Hochdruckwetter kann doch nicht ewig dauern. Oder? Erstmal ändert sich nicht viel, die Trockenheit-Probleme verschärfen sich. Aber es gibt erste nassere Trends. Richtung Pfingsten könnte es mit einem krassen Wetterumschwung sogar zu Unwetter kommen.
Die Ausgangslage: Eisheilige überhaupt nicht eisig
Das ruhige, sonnige Hochdruckwetter der letzten Tage – gefühlt der letzten Wochen – geht mindestens bis Ende dieser Woche, wenn nicht bis Mitte nächster Woche weiter. Nur den Osten und Südosten streifen mal dichtere Wolken mit etwas Regen. So wird uns die Trockenheit mit all ihren Begleiterscheinungen wie Waldbrandgefahr, niedrige Flusspegel, Pollenbelastung etc. und vor allem der Problematik für Natur und Forst- und Landwirtschaft weiter beschäftigen.
Auch bei den Temperaturen tut sich diese Woche nur wenig. In der Westhälfte kratzen sie häufiger an der Sommermarke von 25 Grad, in Richtung Osten liegen sie meist um 20 Grad.
Die Eisheiligen, die in diesen Mai-Tagen oft für Kaltlufteinbrüche bekannt sind, halten sich dieses Jahr zurück. Nachts gibt es zu Beginn der Woche zwar stellenweise nochmal leichten Frost oder zumindest Bodenfrost, aber mehr an Kälte gibt es nicht. Im Laufe der Woche dürfte es auch nachts ein paar Grad milder werden.
Erste Anzeichen für Änderung der Wetterlage
Erst im Laufe der kommenden Woche könnte sich die Wetterlage ändern und zumindest regional mehr Regen fallen. Kippt das Dauer-Sonnenschein-am-blauen-Himmel-Wetter etwa? Das amerikanische Modell GFS lässt uns aktuell tatsächlich in eine unbeständigere, möglicherweise gewittrige Phase rutschen.
Auch der neuste wetter.de-Trend legt nach dem letzten Mai-Wochenende etwas Niederschlag nach. Und es geht nach einem Satz der Temperaturen nach unten etwas unterkühlt im Vergleich zum Temperaturmittel weiter.
Vor Pfingsten schmiert das Wetter nach Höhenflug ab
Richtung Pfingsten am zweiten Juni-Wochenende (8./9.) steigert sich das Wetter den aktuellen Modellrechnungen zufolge zunächst wieder Richtung Hochsommer mit 30 Grad. Es folgt aber zu den Feiertagen ein Temperatursturz und viel Regen. Beispielhaft zeigt das der 42-Tage-Trend für Köln. Das dürften dann wohl mit einem solchen Wetterumschwung kräftige Schauer und Gewitter werden. Ein ergiebiger Landregen würde der Natur mehr helfen..
Mehr Regen im Juni
Mehr Hoffnung auf Wasser-Nachschub macht die Langfristprognose CFS des amerikanischen Wetterdienstes NOAA, die die Abweichung von Temperatur und Niederschlag zum Durchschnitt berechnet. Das CFS bevorzugt für den Juni 2025 schon seit längerem sogar eine gebietsweise zu nasse Prognose. Demnach wäre in der Mitte und vor allem im Süden Deutschlands im Juni mit mehr Regen zu rechnen als üblicherweise. Das könnte dann eben auch für Pfingsten zutreffen.