Der Wetter-Tag bei wetter.de

Erst Regenflut, dann Schauer-Mix mit Gewitter

Regen, Wind und ein Hauch Gewitter: Der Mittwoch bringt ein Wetterchen mit stürmischer Note – das wird ungemütlich
Regen, Wind und ein Hauch Gewitter: Der Mittwoch bringt ein Wetterchen mit stürmischer Note – das wird ungemütlich

Guten Tag liebe Wetter-Freundinnen und -Freunde! Das sind unsere Wetter und Klima-News des Tages:

In der Nacht zu Mittwoch legt das Wetter schon mal ordentlich los: Aus Westen schiebt sich kräftiger, lang anhaltender Regen über weite Landesteile. Nur in Alpennähe bleibt es meist trocken. Die Temperaturen sinken dabei auf 8 bis 14 Grad – ein frischer Start also.
Am Mittwochvormittag zeigt sich das Wetter von seiner wechselhaften Seite: Im Süden hält sich der Regen hartnäckig, während es sonst immer wieder Schauer gibt – und im Westen kann es ordentlich krachen mit ersten Gewittern.

Ab dem Nachmittag gibt’s dann den Klassiker: Sonne-Regen-Mix mit ordentlich Zunder. Immer wieder ziehen teils gewittrige Regengüsse durch, dazu können lokal Hagel und Sturmböen auftreten. Die Temperaturen? Bleiben mit 14 bis 20 Grad eher bescheiden. Und der Wind? Der bläst stellenweise stürmisch ins Tagesgeschehen. Das ist echt ein Wetter zum Einrollen – aber eben nur kurz. Denn schon bald kommt der Sommer zurück. Bis dahin: Regenjacke an und durch!

Hitzeschock auf der Iberischen Halbinsel – 40 Grad in Sicht!

Hitze kann in Spanien jetzt kritisch werden.
Hitze kann in Spanien jetzt kritisch werden.

Der Sommer macht auf der Iberischen Halbinsel keine halben Sachen: In Spanien und Portugal hat sich die erste große Hitzewelle des Jahres breitgemacht. Besonders betroffen ist Zentral- und Südspanien – von Madrid über Extremadura bis nach Andalusien steigen die Temperaturen in diesen Tagen rasant an.

Während in vielen Regionen Spitzenwerte um 35 Grad erwartet werden, zeigt das Thermometer rund um Sevilla und Córdoba in Andalusien sogar bis zu 40 Grad an. Damit wird es dort fast so heiß wie in der Glut des Hochsommers.
Der Hitze-Höhepunkt wird für Freitag und Samstag prognostiziert – genau rechtzeitig zum Wochenende. Die Nächte bringen kaum Erholung: Auch die Tiefstwerte bleiben stellenweise über 20 Grad, was das Schlafen zur schweißtreibenden Angelegenheit machen dürfte.

Der spanische Wetterdienst Aemet warnt bereits vor erhöhter Waldbrandgefahr und rät zu Hitzeschutzmaßnahmen wie Schatten, Wasser – und Siesta.

Energieverbrauch in Deutschland im ersten Quartal deutlich gestiegen - Besonders im Februar wurde viel geheizt

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Besonders im Februar wurde in Deutschland stark geheizt (Symbolfoto)

Der Energieverbrauch in Deutschland ist in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres überraschend stark gestiegen. Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen bezifferte den inländischen Primärenergieverbrauch nach vorläufigen Berechnungen am Dienstag auf 3151 Petajoule - 5,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Grund dafür war das kühlere Wetter und die geringere Stromerzeugung aus Wind und Wasser.

Insbesondere im Februar heizten die Verbraucherinnen und Verbraucher mehr als im Vorjahr. Der Februar 2025 war 0,1 Grad kühler als ein Durchschnittsfebruar des Zeitraums 1991 bis 2020.

Aber es gibt offenbar auch einen andere Ursache für den hohen Energieverbrauch: Der Beitrag erneuerbarer Energien am Stromverbrauch lag den Angaben der Arbeitsgemeinschaft zufolge 3,2 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Aufgrund dieses Rückgangs wurde mehr Erdgas, mehr Steinkohle und mehr Braunkohle zur Stromerzeugung genutzt. Da diese fossilen Energieträger einen geringeren Wirkungsgrad als Wind- und Wasserkraftwerke haben, also ein geringerer Anteil der Energie effektiv genutzt wird, stieg der Verbrauch insgesamt an.

30 Grad am Wochenende

Ab Freitag fließt von Südwesten her deutlich mildere Luft ein, am Samstag könnte dann am Ober- und Hochrhein die 30-Grad-Marke überschritten werden. Ab 30 Grad spricht man von Hitze. Sogar 31 Grad scheinen möglich.

Die Prognosen für die Spitzentemperaturen am Samstag reichen bis 31 Grad
Die Prognosen für die Spitzentemperaturen am Samstag reichen bis 31 Grad

Extremes Wetter bleibt Gefahr für die Schifffahrt

Im vergangenen Jahr sind weltweit so wenig Schiffe gesunken wie noch nie in der jüngeren Geschichte. Das geht aus Angaben des Unternehmensversicherers Allianz Commercial über die weltweiten Handels- und Fischereischiffe hervor. Zu den Hauptursachen für Schiffsverluste zählen dem Bericht zufolge Brände, Kollisionen und Stürme. Allianz Commercial ist eine Tochter des Münchner Dax-Konzerns. Das Unternehmen publiziert alljährlich eine Analyse zu Schifffahrtsrisiken.

Zusätzliche Risiken ergeben sich nach Einschätzung des Versicherers aus wachsenden geopolitischen Spannungen. Eine große Rolle dabei spielt demnach die „Schattenflotte”, mit deren Hilfe deren Schiffe etwa Russland oder Nordkorea internationale Sanktionen umgehen. Dabei handelt es sich um bei Briefkastenfirmen registrierte Schiffe, die unter Verschleierung der wahren Eigentumsverhältnisse ohne die international üblichen Schiffsversicherungen auf den Ozeanen unterwegs sind. Dazu werden geschätzt rund 600 Tanker gezählt, die russisches Öl exportieren. Laut Allianz Commercial sind diese Schiffe üblicherweise alt und schlecht gewartet. Sollte einer dieser Tanker eine Ölpest verursachen, könnte die Reinigung des Meeres nach Schätzung des Versicherers ungedeckte Kosten in Milliardenhöhe nach sich ziehen.

Wetteraussichten für heute, Dienstag, den 27. Mai

Heute ist es im Nordwesten und Westen stark bewölkt mit Regenfällen, die im Tagesverlauf mehr in Schauerform übergehen und sich weiter in die Mitte und den Nordosten ausbreiten. Gleichzeitig lockern die Wolken zur Nordsee hin am Nachmittag wieder öfter auf und es wird dort trockener. In der Südosthälfte bleibt es bis auf etwas Regen an den Alpen verbreitet trocken und neben Wolken scheint zeitweise auch die Sonne. Am freundlichsten wird es von Berlin und Ostbrandenburg bis nach Ostsachsen sowie später in Franken. Die Höchstwerte liegen bei 15 Grad in der Eifel und bis 22 Grad in der Lausitz. Nach Norden hin weht mäßiger bis frischer und stark böiger Südwestwind. An den Küsten und in exponierten Lagen sind teils stürmische Böen, auf den Nordfriesischen Inseln auch Sturmböen möglich.

Infektionen durch Mücken nehmen zu

Durch den Klimawandel gibt es in Deutschland und Europa zunehmend Infektionskrankheiten, die durch Mücken übertragen werden. Darüber informierte Frau Professorin Clarissa Prazeres da Costa beim pharmacon, dem Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer. „Infektionskrankheiten, die früher nur in den Tropen auftauchten, können inzwischen auch bei einem Urlaub am Mittelmeer oder sogar in Deutschland übertragen werden. Beispiele sind das Dengue-Fieber, das West-Nil-Virus oder die Leishmaniose. „Bei Fieber nach einer Reise muss man immer auch an diese Erkrankungen denken”, sagte da Costa. Die Medizinerin arbeitet am Institut für Medizinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene und ist Mitbegründerin des Zentrums für Globale Gesundheit an der Technischen Universität München.

Hitze in Spanien

In Spanien und Portugal wird es in diesen Tagen bereits sehr heiß. Von Zentralspanien bis in die südlichen Regionen sind Höchstwerte um 35 Grad zu erwarten, in Andalusien rund um Sevilla und Cordoba sogar bis 40 Grad. Der Höhepunkt der Hitzewelle dürfte am Freitag und Samstag erreicht werden.

Wetterlage

Tiefdruckgebiet Peter, das mit seinem Zentrum über Südnorwegen liegt, sorgt heute vor allem in Norddeutschland für unbeständiges und windiges Wetter. Im Süden hält ein schwacher Zwischenhochkeil dagegen, so dass es dort heute deutlich ruhiger bleibt.

Mit den Fronten des nächsten Tiefs Ole überwiegen am Mittwoch in ganz Deutschland unbeständige und windige Verhältnisse, ehe es ab Donnerstag von Südwesten her allmählich freundlicher und ab Freitag in der Südhälfte auch deutlich wärmer wird.