Der Wetter-Tag bei wetter.de

Ergiebiger Regen im Norden – freundliches Sommerwetter im Süden

Guten Tag liebe Wetter-Freundinnen und -Freunde! Das sind unsere Wetter und Klima-News des Tages:

Die Nacht bringt vor allem dem Nordosten Schleswig-Holsteins eine satte Portion Regen – rund um die Flensburger Förde können ordentliche Mengen zusammenkommen. Auch entlang eines Regenstreifens von der Unterelbe bis hin zur Oder bleibt es nass. Im Rest des Landes lassen die Schauer bei Tiefstwerten zwischen 18 und 9 Grad nach, und im Süden klart es teils sogar auf.

Der Vormittag startet dann zweigeteilt: Während sich von der Deutschen Bucht bis in den Osten weitere Regenfelder halten, scheint im Süden bereits die Sonne. Am freundlichsten bleibt es dort auch am Nachmittag – nur über den Alpen ziehen noch vereinzelt Schauer durch. Im Norden hingegen bleibt es wechselhaft, mit kräftigen, teils gewittrigen Duschen. Temperaturtechnisch gibt’s den klassischen Nord-Süd-Split: Der Norden bringt es auf eher frische 21 bis 23 Grad bei spürbarem Wind. Im Süden dagegen heißt es: T-Shirt-Wetter bei bis zu 28 Grad

Hai-Alarm auf Mallorca: Touristin am Ballermann verletzt – War es ein Blauhai?

Panik am Ballermann! Gegen 11.45 Uhr wird der sonst so friedliche Strandabschnitt Balneario 6 an der Playa de Palma plötzlich zum Einsatzort für Rettungskräfte. Eine 80-jährige Italienerin erleidet beim Schwimmen eine tiefe Wunde an der Wade – ersten Berichten zufolge durch einen möglichen Haiangriff.

Sofort wird die rote Flagge gehisst, niemand darf mehr ins Wasser. Auch der benachbarte Strandabschnitt Balneario 7 wird wenig später gesperrt – hier meldet man ebenfalls Hai-Alarm. Polizei und Umweltexperten rücken an. Die verletzte Frau wird vor Ort erstversorgt und anschließend ins Krankenhaus gebracht.

Die erste Vermutung der Experten: Ein Blauhai könnte sich verirrt und die Frau attackiert haben. Bestätigt ist das allerdings noch nicht. Klar ist nur: Die Badeidylle ist vorerst vorbei – und der Ballermann hat eine neue, ziemlich scharfe Schlagzeile.

Gewitter im Süden, Sonne im Norden – so launisch wird das Wochenende

Wer auf stabiles Sommerwetter hofft, wird an diesem Wochenende erneut auf die Probe gestellt. Der Samstag startet im Norden mit freundlicherem Wetter – hier kommt die Sonne öfter zum Zug. Ganz anders sieht es im Süden aus: Hier bilden sich schon im Tagesverlauf teils kräftige Schauer und Gewitter. Besonders im Alpenumfeld kann es wieder ordentlich krachen.

Am Sonntag bleibt die Wetterlage ähnlich launisch. Überall ist mit einem Mix aus Sonne, Wolken und Regenschauern zu rechnen. Im Westen steigen ab dem Nachmittag erneut die Chancen für Gewitter – Blitz und Donner könnten sich dazugesellen. Die Temperaturen zeigen sich jedoch angenehm sommerlich: Am Samstag und Sonntag liegen die Höchstwerte meist zwischen 20 und 28 Grad. Damit ist es weder zu kühl für den Freibadbesuch noch zu heiß für einen Spaziergang mit Schirm in der Tasche.
Kein Badewetter für alle, aber auch kein Totalausfall. Wer flexibel ist, findet ein passendes Wetterfenster – irgendwo zwischen Nordsee und Alpen.

Blitze töten jedes Jahr über 300 Millionen Bäume weltweit

Starke Gewitter über Brandenburg
Laut einer Studie sterben Hunderte Millionen Bäume durch Blitzeinschläge jährlich.

Blitzeinschläge verursachen jährlich den Tod von rund 320 Millionen Bäumen weltweit. Das geht aus Modellrechnungen eines Forschungsteams der Technischen Universität München hervor. Erfasst wurden dabei nur direkte Blitzschäden – Verluste durch nachfolgende Brände sind dabei nicht mal einbezogen. Die so abgestorbene Biomasse setzt laut Studie 770 bis 1090 Millionen Tonnen CO₂ frei – fast so viel wie alle Vegetationsbrände zusammen. Mit dem Klimawandel könnten Blitzeinschläge künftig zunehmen, besonders in mittleren und hohen Breiten, warnen die Forschenden.

Klimawandel stresst Gärten – so bleibt das grüne Paradies stabil

Starkregen, Trockenheit, Hitze und Sturmböen – die Folgen des Klimawandels setzen auch heimischen Gärten zunehmend zu. Pflanzen, die früher zuverlässig wuchsen, reagieren gestresst, Krankheiten und Schädlinge nehmen zu. Der Industrieverband Agrar (IVA) empfiehlt deshalb robuste, standortgerechte Pflanzen wie Katzenminze, Rote Bete oder Amberbaum. Ergänzend hilft ein kluges Wassermanagement mit Regenwassernutzung, Bodenschutz und gezieltem Pflanzenschutz. „Der Garten muss heute mehr aushalten als früher“, sagt IVA-Expertin Dr. Regina Fischer. Mit Wissen und Vorbereitung bleibt er dennoch vital.

Kein Sommerhoch in Sicht – Wetter bleibt durchwachsen

Wetterprognose für 3 Tage ab Donnerstag
Die Gewitter ziehen sich in den kommenden Tagen in den Süden zurück.

Das Wetter bleibt in den kommenden Tagen wechselhaft. Am Mittwoch dominieren im Norden viele Wolken, teils mit kräftigem Regen und einzelnen Gewittern am Nachmittag. In der Mitte wechseln sich Sonne und Wolken ab, örtlich treten Schauer auf. Der Süden zeigt sich überwiegend freundlich mit längeren Sonnenphasen, nur an den Alpen sind ab dem Nachmittag Schauer möglich. Die Höchstwerte reichen von 21 bis 24 Grad im Norden bis zu 27 Grad im Süden – an den Küsten bleibt es windig.
Donnerstag und Freitag bringen landesweit unbeständiges Wetter. Kräftige Regenfälle verlagern sich vom Westen und der Mitte in den Süden. Am freundlichsten bleibt es an den Küsten mit längeren sonnigen Abschnitten. Die Temperaturen schwanken zwischen unter 20 Grad am Alpenrand und bis zu 27 Grad im Osten.
Auch am Wochenende bleibt die Lage instabil: Am Samstag ist der Süden noch unbeständig, sonst gibt es öfter trockene Phasen mit etwas Sonne. Der Sonntag und Montag zeigen sich leicht wechselhaft mit westlichem Wind – längere trockene Abschnitte sind möglich, im Alpenraum jedoch häufiger Regen. Die Höchstwerte liegen zwischen 19 und 25 Grad.

Monsunregen in Pakistan – über 200 Tote und massive Zerstörungen

Heavy rains cause flooding in Rawalpindi
Rawalpindi unter Wasser: Pakistan leidet unter dem anhaltenden Monsunregen.

In Pakistan sind seit dem 26. Juni mindestens 221 Menschen durch die anhaltenden Monsunregenfälle ums Leben gekommen. Nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde starben viele durch Überflutungen, einstürzende Häuser und Stromschläge – unter den Toten befinden sich 104 Kinder. Mehr als 500 Menschen wurden verletzt.
Besonders betroffen ist der gebirgige Norden: Im Bezirk Diamer in Gilgit-Baltistan kamen am Montag bei einem Erdrutsch mindestens drei Menschen ums Leben, über 15 werden noch vermisst. Zehn Fahrzeuge wurden unter den Schlammmassen begraben. Straßen mussten gesperrt werden, eine Brücke und zahlreiche Häuser wurden beschädigt.
Laut Behörden begann der Monsun in diesem Jahr ungewöhnlich früh. 2022 hatte eine ähnlich heftige Monsunsaison ein Drittel des Landes unter Wasser gesetzt.

Hitzewelle im Iran bringt Wasser- und Stromversorgung an Grenzen

Iran Heat Wave
Im Iran hält eine Hitzewelle an.

Eine extreme Hitzewelle hat große Teile des Iran fest im Griff. Laut Staatsmedien sind derzeit 18 der 31 Provinzen betroffen – darunter auch die Region rund um die Hauptstadt Teheran. Die Wasserspeicher seien so leer wie seit 100 Jahren nicht mehr. Die Hitzeperiode begann am Freitag und soll sich nach Angaben von Meteorologen erst ab Donnerstag allmählich abschwächen.

Tief Isaac bringt Regen im Norden – im Süden mehr Sonne

Aktuell ziehen vereinzelte Gewitter über den Süden und Westen Deutschlands hinweg. Gleichzeitig bestimmt Tief Isaac das Wettergeschehen im Norden, wo sich über Rügen und der Ostsee hinweg teils anhaltender Regen entlädt. Auch sonst bleibt es dort wechselhaft mit kräftigen Schauern und einzelnen Gewittern.
Von Frankreich her schiebt sich ein Hochkeil in den Süden und sorgt dort für Wetterberuhigung: Nur noch wenige Schauer, zeitweise sogar längerer Sonnenschein – etwa am Bodensee und in Südbayern. Die Temperaturen steigen auf 19 bis 25 Grad. Verbreitet weht ein frischer Westwind mit teils starken bis stürmischen Böen.

Hitze in Südosteuropa hält an

In Griechenland, der Türkei und Bulgarien herrschen aktuell extreme Temperaturen – verbreitet liegen die Werte bei über 40 Grad, lokal steigen sie auf bis zu 45 Grad. Die aktuelle Hitzewelle betrifft große Teile Südosteuropas. Besonders betroffen sind das griechische Festland, Westanatolien und Nordbulgarien. Die Behörden warnen vor Gesundheitsrisiken, Bränden und Überlastung der Stromversorgung. Das sind die bisher aufgestellten Allzeitrekorde:

  • In Griechenland wurde am 10. Juli 1977 in Elefsina und Tatoi bei Athen eine Temperatur von 48,0 Grad gemessen – der nationale Rekordwert.
  • In der Türkei erreichten die Werte 49,5 Grad (Eskişehir-Sarıcakaya am 15. August 2023), ebenfalls ein landesweiter Höchstwert.
  • Auch Bulgarien meldet mit 45,2 Grad die höchste je registrierte Temperatur im Land registriert 1916 in Sadovo, Gebiet Plovdiv.

Tropensturm Wipha fordert Tote auf den Philippinen – Vietnam bereitet sich vor

APTOPIX Philippines Asia Storm
Tropensturm Wipha ist über die Philippinen hinweggezogen.

Der Tropensturm Wipha hat auf den Philippinen schwere Verwüstungen hinterlassen. Mindestens sechs Menschen kamen ums Leben, rund eine Million Menschen sind laut Katastrophenschutz betroffen. In vielen Gebieten standen Häuser bis zum Dach unter Wasser, mehr als 80.000 Menschen wurden obdachlos. Auch Teile der Hauptstadt Manila wurden überflutet.

Nach seinem Abzug verstärkte der Sturm den Monsunregen. Inzwischen ist Wipha als Taifun über Hongkong hinweggezogen und steuert auf Vietnam zu, wo vorsorglich Flughäfen geschlossen und Hunderttausende Einsatzkräfte mobilisiert wurden.

Unwetterwarnungen im Osten – Nacht verläuft glimpflich

Trotz teils schwerer Unwetterwarnungen ist die Nacht in vielen Teilen Ostdeutschlands ruhig verlaufen. In Mecklenburg-Vorpommern habe es laut Polizei zwar stark geregnet, zu größeren Schäden oder einem erhöhten Einsatzaufkommen sei es jedoch nicht gekommen. Auch in Berlin, Brandenburg und Sachsen meldeten die Behörden keine besonderen Vorkommnisse. Der Deutsche Wetterdienst hatte zuvor vor Stark- und Dauerregen gewarnt, besonders zwischen Rostock, Stralsund und auf Rügen. Am Abend waren in Berlin wegen der Wetterlage Open-Air-Konzerte abgesagt worden.

Wetter bleibt unbeständig – Gewitter im Norden, Sonne im Süden

Heute bleibt es wechselhaft mit teils kräftigen Schauern und Gewittern, vor allem in der Nordhälfte. Ganz im Süden lockert es etwas auf. Bei mäßigem bis frischem Westwind liegen die Höchstwerte zwischen 19 und 25 Grad.

Von Beginn an halten sich landesweit viele Wolken und es bilden sich immer wieder Schauer und Gewitter, vor allem im Norden und Süden, in der Mitte lockert es zeitweise auf. In Vorpommern/Rügen sind weiter noch kräftige Regenfälle zu erwarten.

Ab dem Nachmittag ist der Süden etwas wetterbegünstigt, hier zeigt sich häufiger die Sonne. Dagegen ist in der Nordhälfte weiter mit teils kräftigen Schauern und Gewittern zu rechnen, in Gewitternähe sind auch stürmische Windböen möglich. Bei mäßigem bis frischem Westwind erreichen die Temperaturen nur noch 19 bis 25 Grad.

Hohe Regensummen

Der ergiebige Dauerregen im Nordosten hat bisher für hohe Regenmengen gesorgt, die Spitzenwerte lagen in Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern verbreitet bei 40 bis 60 l/qm, an zwei Wetterstationen wurden sogar 76 bzw. 82 l/qm gemessen. Das dafür verantwortliche Frontensystem zieht nun allmählich in Richtung Ostsee ab, am Vormittag sind in Vorpommern/Rügen jedoch noch letzte kräftige Regenfälle zu erwarten, sodass lokal die Vorhersagewerte von rund 100 l/qm erreicht werden könnten.

Wetterlage: Wochenstart mit wechselhaftem Tiefdruckwetter

Wochenstart mit wechselhaftem Tiefdruckwetter
Wochenstart mit wechselhaftem Tiefdruckwetter

Der Einfluss des Tiefs Isaac mit unbeständigem Wetter bleibt. Deutlich kühlere Luft strömt vom Nordatlantik ein, die für einen spürbaren Temperaturrückgang sorgt. Besonders in der Nordhälfte macht sich dies durch frische Temperaturen und zeitweise Schauer bemerkbar.