Der Wetter-Tag bei wetter.de
Die Nacht wird kalt und es schneit sogar
Hallo und guten Tag, liebe Wetterfreundinnen und Freunde! Das sind die Wetter und Klima-News des Tages
In der Nacht hängen im Südosten noch dichte Wolken fest, die Regen und im Bergland Schnee bringen. Sonst geht es trocken weiter. Am Alpenrand und im Norden, wo es keine wärmende Wolkendecke gibt, gehen die Temperaturen auf 0 oder -1 Grad runter und auch sonst besteht örtlich Bodenfrost-Gefahr. Der höchste Tiefstwert liegt auch nur bei 5 Grad.
Der Dienstag beginnt im Südosten wieder wolkig. Im Erzgebirge lassen die Schauer rasch nach, am Alpenrand fällt weiterhin Regen und Schnee. Sonst beginnt der Tag nach Nebelauflösung erstmal mit viel Sonne. Später bilden sich vorübergehend mehr Wolken am Himmel. Die Schauer ziehen sich in die Alpen zurück.
Im Dauergrau bleibt es frisch mit Temperaturen um die 6 Grad, im Westen sind bis zu 15 Grad drin.
Der Trend: Und so geht’s weiter

In den nächsten Tagen setzt sich Hoch Noemi durch. Dabei steigen die Temperaturen von Tag zu Tag an. Zum Donnerstag wird die 20-Grad-Marke geknackt. Am Wochenende könnte es allerdings wieder einen Frühlingsdämpfer geben.
März war einer der trockensten seit Messbeginn

Der März war in Deutschland zu mild und zu trocken. Der vergangene März gehörte insgesamt zu den trockensten seit Messbeginn im Jahre 1881, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte. Mit 199 Sonnenstunden war es außerdem so sonnig wie sonst ein Monat im Frühsommer. Bisheriger Spitzenreiter ist der März 2022 mit 235 Sonnenstunden.
Die mittlere Temperatur lag im März bei 6,1 Grad Celsius und damit um 2,6 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Zwar gab es verbreitet an zehn bis 20 Tagen Nachtfrost, aber durch die gemäßigten Tageshöchsttemperaturen war der Monat insgesamt deutlich zu mild. Am 21. März war es mit 24 Grad Celsius in Rheinstetten am Oberrheingraben bereits nahezu sommerlich.
Eissturm legt Teile Kanadas lahm: Stromausfälle und Baumbruch
Ein Eissturm hat in Teilen Kanadas zu Unfällen und größeren Stromausfällen geführt. In der Provinz Ontario an der Grenze zu den USA fiel am Wochenende bei mehr als 400.000 Kunden der Strom aus, wie der kanadische Rundfunk CBC berichtet. Bei Verkehrsunfällen gab es laut Polizeiangaben mindestens einen Toten sowie mehrere Schwerverletzte.

Laut dem kanadischen Umweltministerium wurde in den östlichen und zentralen Regionen Ontarios eine bis zu 25 Millimeter dicke Eisschicht festgestellt. Durch starke Winde seien viele Bäume umgefallen, von denen einige auch Häuser oder Strommasten trafen. Wegen des Eisregens bestehe dazu ein Flutrisiko. Mehrere Städte und Regionen riefen einen Notstand aus.
Feinstaub: Ärger in Mailand wegen Rauchverbot im Freien
Es gibt Ärger in Mailand: In der 1,4-Millionen-Einwohner-Stadt mit Mitte-Links-Regierung gilt seit Beginn des Jahres Italiens strengstes Rauchverbot - und eines der strengsten auch in ganz Europa. Nicht nur drinnen, auch draußen darf praktisch nicht mehr geraucht werden. Erlaubt ist es nur noch, wenn zu anderen Leuten mindestens zehn Meter Abstand gehalten wird. Ansonsten drohen Strafen bis zu 240 Euro.

Begründet wird das damit, dass die Luft in der Hauptstadt der Lombardei so belastet ist wie kaum sonst wo in Italien. Nach offiziellen Angaben sind Zigaretten in der Region ursächlich für sieben Prozent der Feinstaub-Emissionen.
Ihrem Ärger machten einige militante Raucher Luft, als sie einem früheren Stadtoberen auf seinem Denkmal vor der Universität eine riesige Zigarette in den Mund steckten.
Schwere Überschwemmungen nach Starkregen in Bosnien-Herzegowina
Tagelanger Regen, der zum Teil 200 Liter pro Quadratmeter brachte, hat Teile von Bosnien-Herzegowina überflutet. Im Norden des Landes stehen ganze Ortschaften unter Wasser. Prijedor gleicht einer Seenlandschaft, nicht mehr einem Ort. Es ist ALLES überflutet. Viele Flüsse führen Hochwasser, so auch der Fluss Sana, der dem Ort Prijedor die Katastrophe bescherte. Selbst die Kirche steht komplett in den Fluten.

Schnee in den Bergen - sonst wieder frühlingshafter
Heute ziehen in der Südosthälfte noch viele Wolken und gelegentlich Schauer durch. Im Erzgebirge und den Alpen fällt immer wieder Regen und oberhalb von 700 bis 1.000 Metern Schnee. Vom Nordwesten über den Westen bis zum Oberrhein ist es meist trocken mit zunehmenden Auflockerungen. Der Frühling setzt sich fest. Auch an der Nordsee kommt von Nordfriesland her sonniges Wetter ins Land. Bei maximal 4 bis 15 Grad weht besonders in den Mittelgebirgen ein kalter Wind.
Wetterlage: Hoch Noemi bringt den schönen Frühling zurück

Heute liegt die Südosthälfte noch unter dem Einfluss des abziehenden Tiefs Yaro, während sich im Westen und Nordwesten Hoch Noemi von den Britischen Inseln her ankündigt. In den nächsten Tagen breitet sich der Hochdruckeinfluss immer mehr aus. Das Zentrum des Hochs zieht zur Nordsee und bringt ganz Deutschland mildes und trockenes Frühlingswetter.
Es wird warm - die Temperatur-Vorhersage
Die Temperaturvorhersage der kommenden Tage: Der Frühling regiert.