Der Wetter-Tag bei wetter.de

Regen verschwindet, was bleibt ist Kälte und Nebel

von Karim Belbachir

Spooky landscape.
Diese Nacht wird ungemütlich kalt, teils neblig und in den Bergen gibt es sogar Schnee.

Guten Tag, liebe Wetter-Freundinnen und -Freunde: Das sind die Wetter und Klima-News des Tages.

In der Nacht bleibt es weitgehend trocken – nur ganz im Süden fällt noch etwas Regen. Die Wolken lockern vielerorts auf, bevor sich später Nebel- und Hochnebelfelder ausbreiten. Die Temperaturen sinken auf 0 bis 5 Grad, stellenweise ist mit leichtem Frost oder Bodenfrost zu rechnen.

Am Vormittag lösen sich Nebel und Hochnebel nach und nach auf, nur in Alpennähe hält sich hartnäckige Bewölkung mit etwas Regen. Am Nachmittag zeigt sich im Westen häufig die Sonne. Nach Osten hin tut sie sich schwerer, und auch an den Alpen braucht es Geduld – dort lockert es nur zögerlich auf.
Die Höchstwerte liegen bei 10 bis 16 Grad, im Westen sind auch 16 bis 18 Grad möglich.

Keine Frühlingswerte in Deutschland

Frau schaut hinter Blättern vor. Die Temperaturen liegen bei weniger als 15 Grad.
Auf der Suche nach den Frühlingswerten.

Die Temperaturen liegen unterhalb der Frühlingsmarke von 15 Grad. Das höchste der Gefühle sind 14,1 Grad am Timmendorfer Strand. Sonst sind die Baden-Württemberger am besten dran.
Timmendorfer Strand (Schleswig-Holstein) 14.1 Grad
Schleswig (Schleswig-Holstein) 13.8 Grad
Lörrach (Baden-Württemberg) 13.8 Grad
Weil am Rhein (Baden-Württemberg) 13.7 Grad
Maulburg (Baden-Württemberg) 13.5 Grad

Sonnenschein ab dem Wochenende seltener

Das Wetter für 3 Tage ab Freitag
Die Sonne ist ab dem Wochenende auf dem Rückmarsch. Der Regen nimmt zu und hinzu kommt ab Sonntag Wind.

Am Freitag zeigt sich der Frühling in der Südosthälfte von seiner besten Seite: Viel Sonnenschein und bis zu 20 Grad im Osten sorgen für frühlingshafte Stimmung. Auch an den Alpen ist die Luft abgetrocknet. Im Westen und Nordwesten nähern sich zwar Tiefausläufer, doch deren Eintreffen verzögert sich laut aktuellen Modellberechnungen – möglicherweise setzen die Schauer erst in der Nacht zum Samstag ein.
Am Wochenende kippt die Wetterlage: Ein Italientief weitet sich aus und führt feuchte Luftmassen über die Alpen in den Süden Deutschlands. Gleichzeitig strömt bodennah kalte Luft aus Norden heran. Die Folge: Die Schneefallgrenze in den Alpen sinkt am Samstag auf etwa 1000 Meter, am Sonntag sogar noch weiter.
Während sich das Mittelmeertief am Sonntag zurückzieht, rückt bereits das nächste Tief aus Nordwesten nach. Damit wird es auch in den Mittelgebirgen wieder winterlich. Insgesamt stellt sich eine unbeständige Wetterphase ein – erst zur Wochenmitte deutet sich erneut Hochdruckeinfluss an.

Alsterschwäne zurück auf Hamburgs Gewässern

Die stolzen weißen Hamburger Alsterschwäne haben am Dienstag ihr Winterquartier im Eppendorfer Mühlenteich verlassen und schwimmen auf der Alster in die Kanäle der Binnen u. Außenalster.
Die stolzen weißen Hamburger Alsterschwäne haben am Dienstag ihr Winterquartier im Eppendorfer Mühlenteich verlassen und schwimmen auf der Alster in die Kanäle der Binnen u. Außenalster.

Bei wenig frühlingshaften Temperaturen haben die Hamburger Alsterschwäne ihr Winterquartier verlassen und schwimmen nun wieder auf den Gewässern der Hansestadt. Rund 50 Tiere wurden am Dienstag vom sogenannten Schwanenvater Olaf Nieß und seinem Team mit Booten bis zur Außenalster geleitet. Der Rest der rund 90 Tiere ist bereits unterwegs. „Die Tiere haben den Winter wirklich gut überstanden“, sagte Nieß der dpa. In den vergangenen Jahren hatten ein Bakterium und die Vogelgrippe den Bestand von rund 120 Tieren deutlich minimiert. Nun hofft der Schwanenvater, dass die Menschen wieder mehr Rücksicht auf Schwäne und andere Wildtiere nehmen. Zuletzt hätten freilaufende Hunde und Freizeitsportler die Tiere teils stark gestört.
Die Alsterschwäne gelten als eines der Wahrzeichen Hamburgs. Seit 1674 gibt es mit dem Hamburger Schwanenwesen eine städtische Dienststelle mit dem Amt des Schwanenvaters. Von der Außenalster aus nehmen die Höckerschwäne nun ihre angestammten Brutplätze ein – und sorgen hoffentlich für reichlich Nachwuchs.

Waldbrandgefahr in Bayern erhöht

Feuer im Wald, Waldbrandgefahr ist erhöht
Die Waldbrandgefahr ist in manchen Teilen Deutschlands erhöht.

Bis Freitag warnt der Deutsche Wetterdienst in Teilen Bayerns vor erhöhter Waldbrandgefahr. Besonders in Regionen wie Ostheim vor der Rhön, Sandberg und Bad Kissingen wird am Freitag Gefahrenstufe 3 (mittlere Gefahr) erreicht. In anderen Bundesländern, wie Nordrhein-Westfalen, ist die Lage derzeit noch unkritisch. Der DWD empfiehlt dennoch, die Entwicklung lokal im Blick zu behalten.
Waldbrandgefahrenindex des DWD:

Sehr geringe Gefahr
Geringe Gefahr
Mittlere Gefahr
Hohe Gefahr
Sehr hohe Gefahr

Waldbrände in Südkorea: Zahl der Todesopfer steigt

Zesrtörtes Haus in Yeongyang/Südkorea
Ein zerstörtes Haus im südkoreanischen Yeongyang: Die Waldbrände in Südkorea wüten weiter.

Im Südosten der koreanischen Halbinsel wüten weiter verheerende Waldbrände. Seit Dienstagnachmittag sind nach Angaben des Ministeriums für Inneres und Sicherheit in Seoul mindestens 24 Menschen ums Leben gekommen. Bereits am Wochenende starben vier Einsatzkräfte bei Löschversuchen. Die Behörden befürchten weitere Opfer in den kommenden Tagen.
Etwa 5.000 Feuerwehrleute und über 140 Löschhubschrauber sind im Einsatz. Vier Landkreise wurden zum Katastrophengebiet erklärt. Neben Wohngebieten sind auch Kulturstätten betroffen: Ein über tausend Jahre alter Tempel wurde zerstört, das Unesco-Weltkulturerbe Hahoe-Dorf ist gefährdet. Die Brände begannen am Freitag im Landkreis Sancheong. Trockenes Wetter und starke Winde fachen das Feuer weiter an. Fachleute sehen in den zunehmenden Bränden auch ein deutliches Zeichen des Klimawandels.

Kräftige Regengüsse im Süden Europas

Regensummen in Italien und auf dem Balkan bis Freitag, 28. März
Teilweise mehr als 100 Liter Regen pro Quadratmeter bis Freitag, 28. März, prognostiziert.

Ein Tief zieht zunächst über Süditalien hinweg, greift am Samstag Richtung Slowenien aus und hat auch Einfluss auf das Wetter in der Südosthälfte Deutschlands. Im Laufe des Samstags wird dann zwischen den Balearen und Korsika/Sardinien ein neues Tief induziert, das in der Folge weit nach Süden ausgreift und kräftige Regengüsse und Gewitter bis nach Libyen bringen kann.
Bis zum Samstag besteht vor allem von Süd- und Ostitalien bis zum Balkan Unwettergefahr durch teils gewittrigen Starkregen und zudem ist es in weiten Teilen des Mittelmeerraumes zeitweise sehr windig bis stürmisch.

Zyklon Courtney im Indischen Ozean

Der Zyklon Courtney zieht über dem Indischen Ozean. (Symbolbild)
Der Zyklon Courtney zieht über dem Indischen Ozean. (Symbolbild)

Über dem südöstlichen Indischen Ozean ist der tropische Wirbelsturm Courtney unterwegs, der vorwiegend über Wasser zieht und Der tropische Wirbelsturm Courtney zieht aktuell west-südwestlich über den Indischen Ozean und gewinnt weiter an Stärke. Am Dienstagabend (25. März) lag das Zentrum des Sturms rund 850 Kilometer nordwestlich der australischen Küste bei Learmonth, mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 83 km/h und Böen bis 102 km/h. Prognosen zufolge könnte Courtney bis Freitag Windspitzen von mehr als 120 km/h erreichen. Zwar bedroht der Zyklon derzeit kein bewohntes Land, dennoch sind Schiffe in der Region angehalten, die Entwicklungen aufmerksam zu verfolgen.

Kühler, nasser, windiger

Heute geht es meist mit dichten Wolken los und der Regen verlagert sich die Südosthälfte. Am Vormittag ist in Südostbayern noch etwas Sonne möglich und gleichzeitig beginnen die Wolken in Schleswig-Holstein aufzulockern. Am Nachmittag setzt sich in der Nordwesthälfte oft noch die Sonne, an der Ostsee wird es sogar für längere Zeit sonnig. Die Temperaturen erreichen um 9 Grad an einigen Küstenabschnitten und im Allgäu und bis 16 Grad an Saar und Mittelrhein. Dazu weht schwacher, von der Nordsee her teils mäßiger und dort kalter Nordwestwind.

Wetterlage: Hochdruck nimmt zu

Wetterlage über Deutschland am 26. März 2025
Wetterlage über Deutschland: Hochdruckeinfluss lässt ab Donnerstag die Sonne wieder mehr und mehr scheinen.

Von der Nordsee her hat sich feuchte Luft über den Großteil Deutschlands ausgebreitet, und ein schwacher Tiefausläufer zieht von der Mitte in den Süden und erreicht heute Abend die Alpen. Von England und dem Ärmelkanal her weitet sich dahinter der Keil von Hoch Manuela auf Norddeutschland aus. Über Nacht nimmt der Hochdruckeinfluss zu, die feuchte Luft wird aber noch gegen die Alpen gedrückt und so bleiben dort auch am Donnerstag noch Regenreste übrig und die Wolken lockern dort nur zögerlich auf. Im Rest setzt sich die Sonne besser gegen Nebel, Hochnebel und Wolkenreste durch.

(mit dpa)