Der Wetter-Tag bei wetter.de
Verbreitet Frost und Nebel in der Nacht: Vorsicht vor Glätte

In der Nacht tritt verbreitet Frost und häufig Nebel auf. Die Luft kühlt sich auf -1 bis -7 Grad ab, in den Alpen sowie im Bayerischen Wald gibt es teilweise strengen Frost mit -10 Grad. Dabei droht vor allem in den Nebelregionen lokal Glättegefahr.
Wetteraussichten für Dienstag, den 4. Februar
Der Dienstagvormittag wird oft noch neblig. Später kann sich die Sonne immer besser durchesetzen. Vor allem im Osten und am Alpenrand scheint diese kräftig. In der Mitte und im Süden bleibt es in einigen Niederungen zum Teil neblig trüb. Die Temperaturen erreichen bis zu 8 Grad, im Dauergrau bleibt es teils deutlich kälter.
Tipps, damit das Haus winterfest wird
Frostschäden am Haus können immense Kosten verursachen. Von geplatzten Rohren bis zu Fassadenrissen – wir geben Tipps, wie du dein Heim winterfest machst und welche Versicherung im Fall der Fälle greift.
Hausbesitzer aufgepasst: So schützt ihr euch vor Frost-Gefahren
Zwei Brüder lösen zwei Lawinen aus

Zwei Brüder aus dem Raum München sind bei einer Variantenabfahrt in Österreich in kurzer Zeit von je einer Lawine erfasst worden. Der 45-jährige Skifahrer wurde dabei schwer verletzt, der 51-Jährige blieb unverletzt, wie die Polizei mitteilte.
Beide hatten versucht, abseits der Piste eine steile Rinne am Pitztaler Gletscher zu befahren. Zunächst löste sich ein Schneebrett, das den 45-Jährigen 500 Meter weit mitriss. Dank des von ihm ausgelösten Lawinenairbags blieb er an der Oberfläche und wurde von seinem Bruder befreit.
Der 51-Jährige lehnte laut Polizei einen Mitflug in dem alarmierten Notarzthubschrauber ab. Stattdessen fuhr er alleine weiter ab. Kurz darauf löste er ein Schneebrett aus, das ihn 300 Meter mitriss. Auch in diesem Fall blieb der Skifahrer dank Lawinenairbag an der Oberfläche der Schneemassen. Er setzt seine Fahrt schließlich unverletzt ins Tal fort.
Erdstöße auf Santorini

Mehr als 200 Beben binnen 48 Stunden haben die griechische Insel Santorini und die umliegenden Eilande erschüttert. Die Erdbebenserie begann bereits am 24. Januar. Die Experten können keine Entwarnung geben, zumal die Erdstöße in der Stärke tendenziell ansteigen.
Die Beben schwanken demnach zwischen 3 und 4,7. Das weise darauf hin, dass das Hauptbeben bislang nicht stattgefunden habe, sagen die Seismologen gegenüber griechischen Medien. Viele Einwohner haben die beliebte Ferieninsel im östlichen Mittelmeer bereits verlassen, stattdessen ist der Katastrophenschutz eingetroffen.
Die Nacht auf Montag haben Santoriner im Freien oder in ihren Autos verbracht, berichtete die Zeitung To Proto Thema. Die Fähren in Richtung Piräus und Athen seien voll und Flüge zum Teil bereits ausgebucht.
Die griechische Regierung hielt am Sonntagabend eine Krisensitzung ab. Einheiten des Katastrophenschutzes wurden vorsorglich nach Santorini geschickt, auch das Militär bereite sich auf einen möglichen Hilfseinsatz vor, berichtete der Nachrichtensender ERTnews.
Die Behörden bitten die Anwohner, sich an die Notfallpläne und Anweisungen zu halten; so bleiben Schulen geschlossen, Veranstaltungen sind untersagt. Wegen der Gefahr von Tsunamis bei einem schweren Beben soll man sich nicht in Hafen- und Küstennähe aufhalten.
Außerdem sollen Pool-Besitzer ihre Wasserbecken leeren – das Poolwasser könnte bei einem schweren Beben derart in Bewegung geraten, dass noch mehr Schäden verursacht würden. Selbst Vulkanausbrüche können die Fachleute nicht ausschließen – diese könnten durch mögliche schwere Erdstöße verursacht werden.
„Der Alptraum von 1956 kehrt zurück“, titelte die Zeitung «Ta Nea» am Montag. Damals hatten zwei Beben der Stärke 7,7 und 7,2 sowie die darauffolgenden Tsunamis in der Region Dutzende Opfer gefordert und schwere Schäden verursacht.
Rund um Santorini befinden sich neben einem spektakulären Krater des Vulkans der Insel auch andere Vulkane unter der Meeresoberfläche sowie jene tektonischen Platten, die durch ihre Bewegungen starke Erdbeben verursachen können.
Aktuelle Temperaturen in Deutschland
Die Temperaturen liegen am frühen Nachmittag im einstelligen Bereich. Die höchsten Werte wurden in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen gemessen. An der Spitze liegt Breitnau im Hochschwarzwald. Obwohl die Temperaturen unter der 10-Grad-Marke liegen, fühlen sie sich im Sonnenschein häufig wesentlich wärmer an.
- Breitnau (Baden-Württemberg) 8 Grad
- Zülpich (NRW) 7 Grad
- Schauinsland (Baden-Württemberg) 7 Grad
- Geilenkirchen Air Base (NRW) 7 Grad
- Hornisgrinde (Baden-Württemberg) 7 Grad
Gletscherspalten vergrößern sich
Die Gletscherspalten im grönländischen Eisschild vergrößern sich immer rasanter. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie einer internationalen Forschungsgruppe, über die im Fachblatt Nature Geoscience berichtet wird. Demnach haben sich die Brüche in der Eisdecke in nur fünf Jahren deutlich ausgeweitet. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler warnen, dass dieser Prozess den Eisverlust beschleunigen könnte – mit gravierenden Folgen für den Anstieg des Meeresspiegels.
Das Team um Tom Chudley von der britischen Universität Durham analysierte mehr als 8.000 3D-Oberflächenkarten des Eisschilds, die aus hochauflösenden Satellitenbildern erstellt wurden. Die Daten zeigen, dass die Gletscherspalten zwischen 2016 und 2021 an den schnell fließenden Rändern des Eisschilds größer und tiefer geworden sind. Diese Entwicklung geschehe schneller als bisher beobachtet, so die Studie.
Gletscherspalten sind keilförmige Risse, die entstehen, wenn sich ein Gletscher ungleichmäßig bewegt. Das Eis fließt mit unterschiedlicher Geschwindigkeit: an der Oberfläche und in der Mitte oft schneller als an den Rändern oder in tieferen Schichten. Dadurch entstehen Spannungen, die das Eis aufbrechen lassen.
Satellitenbild von Mitteleuropa um 11:30 Uhr

So schön und ruhig kann ein Wintertag sein: Heute fällt kein Regen oder Schnee. In manchen Regionen gibt es sogar viel Sonnenschein. Das ruhige Hochdruckwetter fühlt sich je nach Region unterschiedlich an: Große Teile Deutschlands dürfen sich über Sonnenschein freuen. In der Südhälfte gibt es mehr Wolken und Hochnebel. Auch im Norden ist es teils trüb. Die Temperaturen erreichen -1 bis 7 Grad.
Australien: Angst vor hungrigen Krokodilen steigt

Im australischen Bundesstaat Queensland steigt nach heftigen Regenfällen das Hochwasser. Besonders schlimm betroffen ist die Gegend zwischen Townsville und Cairns im Nordosten – eine auch bei Touristen sehr beliebte Region. Die Küstenstädte gelten als Tor zum weltgrößten Korallenriff, dem Great Barrier Reef. In Townsville habe es innerhalb von drei Tagen so viel geregnet wie sonst in einem halben Jahr, zitierte der Sender ABC die Wetterbehörde BOM. Mehrere Flüsse traten über die Ufer – und das Wasser stieg.
In der Nähe des Ortes Ingham, den es besonders schlimm getroffen hat, seien Krokodile im Wasser gesichtet worden, sagten Anwohner. Die Behörden forderten die Menschen auf, besonders vorsichtig zu sein. Australien ist bekannt für seine teils gefährliche Tierwelt. Rund 400 Menschen seien wegen der Fluten in Evakuierungszentren untergebracht worden, berichteten Medien unter Berufung auf die Einsatzkräfte. Teilweise fiel der Strom aus. Dutzende Schulen blieben zu Wochenbeginn geschlossen.
Auch viele Supermärkte machten zu, weil sie teilweise überschwemmt oder nicht mehr erreichbar waren. In manchen Geschäften kam es zu Hamsterkäufen, viele Regale waren leer. Die Regionalregierung forderte die Bevölkerung auf, Ruhe zu bewahren – in den Lagerhallen gebe es genug Essensvorräte für mindestens sechs Wochen. Teilweise waren auch Telefonleitungen und das Internet unterbrochen. In Australien ist derzeit Sommer. Bereits in den vergangenen Jahren gab es im tropischen Queensland zu dieser Jahreszeit extrem heftige Niederschläge, bei denen Wetter-Rekorde gebrochen wurden. Im Westen des Landes schwitzen die Menschen hingegen bei Extremhitze. Hier erwarteten Wetterexperten, dass die Temperaturen teilweise auf bis zu 50 Grad steigen könnten.
Ruhige Sturmsaison an der Nordseeküste

Die aktuelle Sturmflutsaison ist an Niedersachsens Nordseeküste nach Angaben von Küstenschützern bislang eher ruhig verlaufen. Je nach Ort entlang der Küste gab es seit Oktober zwei bis vier Sturmfluten, wie aus Daten des Sturmflutwarndienstes des Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) hervorgeht. „Leichte Sturmfluten kommen im Winterhalbjahr meist mehrmals vor und stellen deshalb keine Besonderheit dar“, teilte die Behörde mit. Größere Schäden sind demnach nicht bekannt. Die Sturmflutsaison läuft noch bis März.
Auf einigen Inseln stellten die Küstenschützer Sandverluste an sogenannten Verschleißkörpern fest. Das sind große Sandpolster, die zum Beispiel vor Dünen aufgebracht werden, um die Dünen selbst vor Sturmflutschäden zu schützen.
Orkantief zieht über Island
Von Süden her zieht heute ein Sturm- und Orkantief (Kerndruck sinkt auf unter 940 hPa) mitten über Island hinweg. Zunächst wurde auf der Vorderseite milde Luft dorthin geführt und auf der Rückseite wird in den nächsten Tagen kalte Arktikluft von Grönland her angezapft. Mit einem neuen Sturmtief mischt sich anschließend wieder milde Luft vom Golfstrom mit kalter Luft aus Neufundland. Damit kommen neben Regen und in Schnee übergehenden Niederschlägen auf den höheren Bergen auch eine Menge Neuschnee nach Island. Zeitweise sind Schneeverwehungen, vorübergehend aber auch Glatteisregen möglich.
Unwetter Europa: Doppel-Orkan mit 200 Km/h und enorme Schneemassen
Queensland unter Wasser: Rekordregen in Touristenregion von Australien

Guten Morgen!
Während bei uns Niederschläge Fehlanzeige sind, saufen Teile Australiens gerade ab wie nie. Im australischen Bundesstaat Queensland steigt nach heftigen Regenfällen das Hochwasser. Besonders schlimm betroffen ist die Gegend zwischen Townsville und Cairns im Nordosten - eine auch bei Touristen sehr beliebte Region. Die Küstenstädte gelten als Tor zum weltgrößten Korallenriff, dem Great Barrier Reef. In Townsville habe es innerhalb von drei Tagen so viel geregnet wie sonst in einem halben Jahr, zitierte der Sender ABC die Wetterbehörde BOM. Mehrere Flüsse traten über die Ufer - und das Wasser steigt.
Rund 400 Menschen seien in Evakuierungszentren untergebracht worden, berichteten Medien unter Berufung auf die Einsatzkräfte. Teilweise fiel der Strom aus. Dutzende Schulen blieben zu Wochenbeginn geschlossen. Viele Supermärkte machten ebenfalls zu, weil sie teilweise überschwemmt oder nicht mehr erreichbar waren. Die Regionalregierung forderte die Bevölkerung auf, Ruhe zu bewahren - in den Lagerhallen gebe es genug Essensvorräte für mindestens sechs Wochen. Teilweise waren auch Telefonleitungen und das Internet unterbrochen.
„Wir erleben hier ein bedeutendes und langanhaltendes Wetterereignis mit rekordverdächtigen Niederschlägen an vielen Orten“, sagte der Meteorologe Matthew Collopy. Er sprach von einer „unglaublichen Menge Wasser“ und warnte, dass noch weitere starke Regenfälle erwartet würden.
Nach kalter Nacht viel Sonne - und Nebel
Heute kann sich in den Niederungen im Süden und im Nordseeumfeld, vor allem im Bereich der Elbmündung sowie im Westen Schleswig-Holsteins, zäher Nebel halten und auch in Ostbrandenburg ist es teils länger trüb. Sonst wird es nach Auflösung morgendlicher Nebelfelder meist sonnig und an den Küsten und im Osten können lockere Wolkenfelder durchziehen. Im Dauernebel ist es kalt und mit Sonne werden bis 7 Grad erreicht.
Die Wetterlage: Ruppiges Wetter außerhalb von Deutschland

Deutschland liegt unter Hochdruckeinfluss, während im Mittelmeerraum von Südspanien und Nordafrika bis nach Griechenland und in die südliche Adria wechselhaftes Wetter herrscht und Sturm- und Orkantiefs vor allem Island sowie Irland und Schottland erfassen.
Auch morgen setzt sich bei uns in Deutschland das Hochdruckwetter fort, bevor am Mittwoch eine Störung in Form einer Kaltfront von Nordwesten her in die Hochdruckzone läuft. Sie leitet von der Nordsee her feuchte Luft ins Land und sorgt teils für schwache Niederschläge. Dahinter nimmt der Hochdruckeinfluss von Westen her wieder zu.
(mit dpa und Reuters)