Der Wetter-Tag bei wetter.de
Bootsunglück in Ägypten: Deutsche unter den Vermissten
Im Roten Meer ist eine Motorjacht gesunken. An Bord waren rund 30 Urlauber. Nach dem Unglück werden 17 Menschen vermisst. Jetzt wurde bestätigt: Darunter sind auch Deutsche. „Leider müssen wir bestätigen, dass auch deutsche Staatsangehörige nach dem tragischen Bootsunglück im Roten Meer vermisst werden“, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes. Die deutsche Botschaft in Kairo stehe dazu mit den ägyptischen Behörden in Kontakt und stehe den betroffenen Familien zur konsularischen Betreuung zur Verfügung. Zuvor hatte der Radiosender Antenne Bayern darüber berichtet. (dpa)
Wetteraussichten für die Nacht: Kaltfront überquert Deutschland
Am Nachmittag fällt im Nordwesten an der Kaltfront zeitweise kräftiger Regen aus. Dahinter lockern die Wolken am späten Abend auf und es bleibt trocken. Der Regen erreicht in der zweiten Nachthälfte den Südosten, wobei hier ganz vereinzelt Glätte durch gefrierenden Regen auftreten kann. Die Tiefstwerte liegen bei 0 bis 9 Grad.
Der Dienstag beginnt über der Mitte freundlich und trocken. Im Südosten zieht der Regen aus der Nacht ab. An der Nordsee sind einige Schauer unterwegs. Die breiten sich im Tagesverlauf bis in de Westen aus. Im Osten scheint dagegen oft die Sonne und auch in Bayern lockern die Wolken noch etwas auf. Die Temperaturen gehen etwa 5 Grad zurück und erreichen nur noch 8 bis 13 Grad.
20 Grad erreicht : Weihnachtsmärkte bei zweistelligen Temperaturen eröffnet
Heute, am Montag, dem 25. November sind einige große Weihnachtsmärkte eröffnet worden. Aber die Temperaturen passten nicht so recht dazu. Nach aktuellen Messen wurden in Deutschland bis knapp über 20 Grad gemessen worden. Noch ist aber nicht klar, was die höchste Temperatur heute in Deutschland gewesen ist.
In Hamburg wurden laut Deutschen Wetterdienst (DWD) am Eröffnungstag des Weihnachtsmarktes vor dem Rathaus - bei dem der Weihnachtsmann in einem Schlitten über die Buden flog - etwa 17 Grad gemessen, in Berlin knapp 13 Grad. In Köln, wo der Weihnachtsmarkt am Dom bereits seit dem 18. Dezember geöffnet hat, waren es sogar gut 18 Grad. (dpa)
Touristenboot in Ägypten gesunken - rauhe See erschwert Rettungsmission
Vor der ägyptischen Küste im Roten Meer ist ein Boot gesunken mit 45 Menschen an Bord, darunter etwa 30 Touristen aus verschiedenen Ländern. Nach einer ersten Suche würden noch 17 Menschen vermisst, erklärte der Gouverneur der Region, Generalmajor Amr Hanafi. 28 Überlebende seien nahe der Küstenstadt Marsa Alam gefunden worden, die beliebt ist bei Tauchern und anderen Urlaubern. Sie sollten per Flugzeug und mit einer Fregatte in Sicherheit gebracht und medizinisch versorgt werden.
Die Ursache des Unglücks ist bisher unklar. Im Roten Meer herrscht momentan rauhe See und Wind mit mittleren Geschwindigkeiten um die 60 kmh. Das dürfte die Rettungsmission erschweren.
Unter den Passagieren des im Roten Meer gesunkenen Urlauberboots waren auch vier Touristen aus Deutschland und zwei aus der Schweiz. Das sagte der Gouverneur der Region, Generalmajor Amr Hanafi, der Deutschen Presse-Agentur. Mit an Bord seien außerdem etwa 20 Urlauber aus weiteren europäischen Ländern gewesen sowie Touristen aus China, den USA und Ägypten.
Die gut 40 Meter lange Motorjacht „Sea Story“, die Taucher etwa zu Korallenriffen oder zur Sichtung von Haien bringt, war seit gestern im Roten Meer unterwegs. Nach einem Notruf der Crew heute früh sank sie. Von insgesamt 45 Menschen an Bord, darunter 31 Touristen, wurden Hanafi zufolge nach einer ersten Suche noch 17 vermisst. Aus welchen Ländern die noch Vermissten stammen, sagte Hanafi nicht. (dpa)
Ein Toter bei Absturz von DHL-Flugzeug in Litauen
Beim Absturz eines Frachtflugzeugs für den deutschen Postdienstleister DHL ist in Litauen mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Die Boeing 737 kam aus Leipzig, befand sich am Montag laut von der Nachrichtenagentur AP analysierten Daten der Flugverfolgungswebseite FlightRadar24 im Anflug auf den Flughafen Vilnius und stürzte etwa 1,5 Kilometer vor der Landebahn ab. Die Behörden nannten zunächst keine Ursache.
Das Flugzeug sei nach dem Aufprall noch ein paar Hundert Meter weit gerutscht, sagte Feuerwehr- und Rettungsdienstchef Renatas Pozela. „Seine Trümmer trafen ein Wohnhaus“, fügte er hinzu. „Wir konnten die Menschen evakuieren.“ Das Gebäude sei leicht beschädigt worden und es sei ein Feuer ausgebrochen.
Der litauische Rundfunksender LRT berichtete unter Berufung auf den Katastrophenschutz, nach dem Absturz seien zwei Menschen ins Krankenhaus gebracht worden. Einer sei später für tot erklärt worden. Polizeikommissar Arunas Paulauskas sagte, die Feuerwehr habe zwei Piloten aus dem Cockpit befreit. Beide seien verletzt. Bei dem Toten handle es sich um ein weiteres Besatzungsmitglied.
Die Temperaturen am Flughafen lagen zur Unglückszeit vor Sonnenaufgang bei bewölktem Himmel um den Gefrierpunkt. Die Windgeschwindigkeiten erreichten um die 30 Stundenkilometer. Paulauskas sagte, die Ermittler zögen menschliches und technisches Versagen als Absturzursache in Betracht. Sie schlössen auch die Möglichkeit eines Terrorakts nicht aus. „Das ist eine der Versionen, die untersucht und überprüft werden müssen“, sagte Paulauskas LRT. (AP)
Jetzt kommt die Kaltfront - Tschüss Zwischen-Frühling
Der November geht nun wieder zurück in normale Gefilde. Nach dem abartig warmen Wochenende mit fast 20 Grad und einigen Temperaturrekorden für das letzte Novemberdrittel macht nun eine Kaltfront Schluss mit dem Frühling im November. Ist auch gut so, sonst fangen noch die Vögel an zu brüten.
Es ist die Front von Tief Sigrid, die da kommt. International heißt der Sturm Bert, und er brachte Überschwemmungen und üblen Sturm nach Großbritannien. Sigrid bringt jede Menge Regen, der bis Dienstag das ganze Land erfasst. Mit 10 Grad ist es dann ein ordentliches Stück kälter als am Wochenende. Es wird nun jeden Tag ein bisschen kälter und so marschieren wir wieder Richtung Winter-Feeling.
Zeichen für weiße Weihnacht stehen gar nicht schlecht

Das wäre doch wirklich mal schön. Zuletzt gab es in Deutschland flächendeckend 2010 eine weiße Weihnacht. Für dieses Jahr sieht es ganz gut aus. Unser wetter.de-Modell sieht einen stramm kalten und trockenen Dezember, ehe es Weihnachten dann ins Nasse kippt. Zumindest für leicht höhere Lagen sollte das dann angesichts von recht niedrigen Temperaturen durchaus für eine weiße Überraschung reichen.
Das wäre toll. Und nach Weihnachten rauschen die Werte dann richtig ab. Winter-Feeling wie es besser kaum geht mitten in den Weihnachtsferien. Eine tolle Prognose – hoffentlich bleibt es dabei.
Regen verschlimmert Leid der Bevölkerung in Gaza

Das UN-Palästinenserhilfswerk UNRWA warnt angesichts der ersten heftigen Regenfälle im Gazastreifen vor noch mehr Leid für die Menschen dort. Rund eine halbe Million Anwohner seien gefährdet, da sie sich in Gebieten aufhielten, die von Überschwemmungen betroffen seien.
Am Sonntag hatte es in einigen Teil des Küstengebiets heftig geregnet. Dort harren viele durch die Kämpfe Vertriebene in Zelten aus. Viele der provisorischen Behausungen seien beschädigt worden, teilte der von der Hamas kontrollierte Zivilschutz mit. Einige tiefergelegenen Gebiete seien überflutet worden, auch weil es dort kein funktionierendes Abwassersystem gebe. In sozialen Medien wurden Aufnahmen verbreitet, die zeigen sollen, wie unter anderem Kinder zwischen Zelten durch knöcheltiefes Wasser laufen.
Tote bei Unwettern und Sturm in Großbritannien durch Tief Bert
Vom Sturmtief Bert ausgelöste Unwetter in Großbritannien und Irland haben mehrere Menschen das Leben gekostet. Britischen Medienberichten zufolge wurden mindestens drei Todesopfer in den Landesteilen England und Wales registriert, nachdem Regenfälle und tauender Schnee am Wochenende für schwere Überschwemmungen gesorgt hatten. Weitere Tote gab es demnach bei Verkehrsunfällen, bei denen noch ermittelt wird, ob sie direkt mit der Unwetterlage zusammenhängen.
Im Norden von Wales wurde ein toter Mann entdeckt, bei dem es sich vermutlich um einen vermissten Spaziergänger handelt. Er wurde Berichten zufolge wohl von den Fluten eines über die Ufer getretenen Flusses erfasst. In der Grafschaft Hampshire wurde ein Autofahrer laut ‘Guardian’ von einem herabstürzenden Baum erschlagen, ein anderer starb, als er mit seinem Wagen eine Furt durchqueren wollte.
In England, Schottland und Wales galten zeitweise mehr als 200 Hochwasserwarnungen. Heftige Winde peitschten die Fluten zusätzlich auf und machten die Lage so noch brenzliger. Mehrere Hundert Häuser wurden vom Hochwasser beschädigt, mancherorts standen ganze Straßenzüge unter Wasser. Allein in Irland waren laut dem Rundfunksender RTÉ zeitweise rund 60.000 Haushalte ohne Strom.
Das Wetter heute
Im Süden und Osten lösen sich am Montag vereinzelte Frühnebelfelder rasch auf. Dann scheint hier bis zum späten Nachmittag die Sonne. Im Norden und Westen sind die Wolken jedoch zahlreich und es fällt zunächst nur stellenweise, ab Mittag von Westen her dann teils kräftiger und länger anhaltender Regen. Bei starkem, auf den Bergen stürmischem Wind erreichen die Höchstwerte noch einmal ungewöhnlich milde 14 bis 18 Grad, im Südosten bei weniger Wind 7 bis 12 Grad.
Windiges Frühlingsfeeling im November
Wetterlage: Sigrid bringt uns fast zum Schwitzen

Der Winter hat knapp einen Monat vor Heiligabend zumindest mal ein eindrückliches Zeichen gesetzt, doch jetzt geht ihm schon wieder die Puste aus. Schuld daran ist Orkantief Sigrid, das international den Namen Bert bekommen hat. Es liegt derzeit westlich von Schottland und sorgt über Deutschland für eine stramme Süd- bis Südwestströmung. Damit gelangt nun warme Luft aus dem Bereich Kanarische Inseln/Spanien über Frankreich stark ansteigen. Auch am Montag geht es ungewöhnlich mild weiter und örtlich sind Rekordtemperaturen für Ende November nicht ausgeschlossen. Ab Dienstag wird es von Tag zu Tag schon wieder kühler. Nach Wochenmitte werden für Ende November normale Temperaturen zwischen 3 und 9 Grad erreicht
(mit dpa)