Der Wetter-Tag bei wetter.de

Mehr als 36 Grad: Der Samstag war der heißeste Tag des Jahres

Weil am Rhein und Lörrach haben es geschafft. Mit 36,6 Grad übertrumpften die beiden Orte ganz im Südwesten Deutschlands am Nachmittag den bisherigen Bestwert des Jahres von Bad Neuenahr-Ahrweiler vom 13. August.
Somit war der Samstag der heißeste Tag des Jahres 2024 in Deutschland. Viele Orte im Südwesten Deutschlands übertrafen am Samstag die 35 Grad. Jetzt aber ziehen Gewitter auf und die beenden die Hitze vorerst, ehe es nächste Woche wieder heiß wird.
7-Tage-Wettertrend: Prima Woche, aber das Omega kommt nicht wie geplant

Bei Wanderung überrascht: Vier Tote bei Unwettern

Im Oman sind vier Menschen bei Überschwemmungen nach schweren Regenfällen ums Leben gekommen. Sie waren laut Polizei mit einer 16-köpfigen Wandergruppe im Hadschar-Gebirge unterwegs. Ein Wanderer habe sich zudem schwer verletzt und sei in Lebensgefahr.

Das Hadschar-Gebirge liegt im Norden etwa anderthalb Autostunden außerhalb der Hauptstadt Maskat. Schwere Regenfälle sind hier seltener als im südlichen Oman. Dort kommt es in den Sommermonaten regelmäßig zu Starkregen, bekannt als „Charif“.

So heiß wie seit 600 Jahren nicht: Rekordwerte im Meer vor Fidschi

HANDOUT - 20.08.2024, Fidschi, Suva: Undatiertes Handout zeigt eine Koralle der Art Diploastrea heliopora, die auch als Honigwabenkoralle bezeichnet wird. (zu dpa: «Erwärmter Pazifik - Korallen gewähren Blick in Vergangenheit») Foto: Joel Orempuller/Johannes Gutenberg-Universität/University of Leicester /dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++
Die Honigwabenkoralle hat den Forschern beim Ermitteln der historischen Temperaturen geholfen.

Korallen können uralt werden - und sind ähnlich wie manche Bäume ein wertvolles Klima-Archiv. Für den Südwestpazifik zeigen sie einen erstaunlichen Rekord.

Nahe der Fidschi-Inseln im Südwestpazifik war das Meer in den vergangenen mehr als 600 Jahren nie so warm wie heutzutage. Das zeigt eine im Fachjournal „Science Advances“ veröffentlichte Studie. Die Daten seien „ein weiterer Beweis für die beispiellose Erwärmung des westlichen Pazifiks“, hieß es von der beteiligten Mainzer Johannes Gutenberg-Universität (JGU).

Den Blick in die Klima-Vergangenheit machte die riffbildende Honigwabenkoralle (Diploastrea heliopora) möglich. Sie kann sehr alt werden und wächst der JGU zufolge durchschnittlich drei bis sechs Millimeter pro Jahr. Im Skelett solcher Korallen seien die Klimaveränderungen vergangener Jahrhunderte gespeichert.

Gewittertief Veruca kommt

Regenradar
Regenradar

Der erste Regen erreicht schon die niederländische Küste.

Bevor Gewittertief Veruca am Abend auf Deutschland übergreift, gibt es heute noch einmal viel Sonnenschein und sehr heiße 30 bis 35, vielleicht sogar 36 Grad. Es wird sogar die bisherige (offizielle) Spitzentemperatur dieses Jahres von 36,5 Grad vom 13.8. in Bad Neuenahr-Ahrweiler wackeln.

Dann legt der späte Hochsommer mal wieder eine Pause ein. Mit teils kräftigen Gewittern mit Unwetterpotenzial (also Starkregen, Hagel und Sturmböen) wird die Hitze rasch verdrängt. Das passiert in den späten Abendstunden im Westen und Südwesten, in der Nacht breiten sich die Gewitter dann etwa bis auf eine Linie Bodensee bis Rügen aus. Am Sonntag ist es auch im Osten und Südosten mit der Hitze erstmal vorbei.

Die Wetterlage

Hoch Otto weiß sich am Samstag lang durchzusetzen.
Samstag hält Otto so gut dagegen, dass die Gewitter eines neuen Tiefs im Westen erst abends ankommen. Das dann aber mit Unwettergefahr bis in die Nacht hinein.

Samstag hält Hoch Otto so gut gegen die Tiefs aus dem Norden, dass die Gewitter eines neuen Tiefs im Westen erst abends ankommen. Das dann aber mit Unwettergefahr bis in die Nacht hinein. Das neue Tief zieht Otto dann den Stecker und schickt seine Schauer und Gewitter bis Sonntagnachmittag auch in den letzten bayerischen Winkel und räumt die vorher hereingestürmte Hitze aus. Dieser Temperatursturz wird ordentlich, die Unwettergefahr am Sonntag dafür wohl weniger. Das geht wohl alles etwas zu schnell und von Westen wird das ohnehin ein Sahnetag in Sachen Sonne. Und dann gehts eben los mit den Sonnenfestspielen – bis mindestens Donnerstag, eventuell aber sogar bis in die nächste Woche hinein.

Im Video: Ex-Hurrikan Ernesto bringt Hitzespitze - Höhepunkt am Samstag

Höchstwerte für Deutschland

(mit dpa)