Der Wetter-Tag bei wetter.de

Letzte Blitze und Schauer, dann ruhiger

Über der Nordsee gab es Böen um 150 Kilometer pro Stunde. In Nordfriesland waren es rund 100 km/h inklusive leichter Sturmflut. Sonst sind höchstens zu Beginn der Nacht noch in den Alpen ein paar Blitze mit dabei, aber Wind und Schauer schwächen sich im Norden bereits deutlich ab. Im Süden bleibt es bei etwas Nebel ruhig. Dazu gibt es 19 bis 11 Grad.
Wann regent es wo? Unser aktueller Regenradar

Sturmflutwarnung an der Nordseeküste

Für den Tag weist das Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) daruf hin, dass das Nachmittag-Hochwasser bzw. das Abend-Hochwasser an der ostfriesischen Küste, im Weser- und Elbegebiet 1 bis 1,5 m höher und an der nordfriesischen Küste 1,5 bis 2 m höher als das mittlere Hochwasser ausfallen dürfte.

Geschuldet ist das Sturmtief Ursula, Meteorologe Paul Heger mit der aktuellen Einschätzung: „Derzeit gibt es über der offenen Nordsee rund 120 bis 150 km/h, auf Sylt und Helgoland knapp 100. Es könnte auch noch knapp über 100 gehen.“ An der dänischen Nordseeküste sieht Heger später Böen von 120 bis 140 km/h.

Sommersturm Ursula zieht über die Nordsee

Windböen durch Tief Ursula
Spitzenböen zur Mittagszeit

Der für die Jahreszeit außergewöhnlich starke Sommersturm Ursula zieht mit seinem Hauptsturmfeld über die Nordsee und lässt es damit auch hierzulande teilweise ordentlich scheppern. An den Küsten gerne mal mit Böen zwischen 70 und um die 90 km/h. Auf dem offenen Wasser sowie im Oberharz geht es nochmals intensiver zur Sache.

So meldete Helgoland zuletzt knapp 100 km/h. Auf dem Brocken mit 1142 Metern Höhe kachelte es mit orkanartigen Böen um Tempo 110.

Gleichzeitig weht auf der Vorderseite von Tief Ursula sowie dem nachfolgenden Tiefdruckgebiet Veruca sehr warme Luft zu uns und sorgt zum Start ins Wochenende vor allem in der Südosthälfte Deutschlands für heiße 30 bis 35 Grad – vielleicht sogar etwas mehr. Anschließend wird der Wind erneut zum Thema, wenn nämlich Gewitter und Unwetter drohen.

Tropensturm Shanshan wird stärker und zieht auf Japan zu

Prognose und Vorhersage für Taifun Shanshan
Am Dienstag und Mittwoch kommender Woche wird Shanshan sich zum ausgewachsenen Taifun verstärkt haben und von Süden her Japan treffen.

In Teilen Japans wird es kommende Woche brenzlich bis sehr gefährlich. Denn mit Shanshan zieht ein Tropensturm auf die Inselnation im Pazifik zu. Wäre der Landgang des Sturms bereits jetzt, dann wäre das Gefahrenpotenzial nicht allzu groß. Doch leider wird sich Shanshan bis zum Landfall kommende Woche Dienstag und Mittwoch über dem offenen Wasser noch deutlich verstärken.

Aktuell liegen die Windgeschwindigkeiten bei rund 110 bis 115 km/h. Allerdings zeigen die Wettercomputer, dass das Ende damit noch lange nicht erreicht ist. Eine Verstärkung bis hin zu Kategorie 3 mit Windgeschwindigkeiten um Tempo 180 bis 200 km/h wäre demnach durchaus möglich. Gleichzeitig drohen mitunter enorme Wassermassen. Auch wenn die Unsicherheiten bezüglich der Mengen noch groß sind, so sind zum Teil durchaus Regensummen von um oder über 400 bis 500 Liter je Quadratmeter denkbar. Zum Vergleich: Das entspricht in etwa dem Jahresniederschlag von Magdeburg.

Wind und Sturm im Fokus - das erwartet uns jetzt

Prognose und Vorhersage Sturm Ursula
Sommersturm Ursula zieht über die Nordsee

Sommersturm Ursula (internationaler Name ist Lilian) lässt es ziemlich krachen. Auf den Britischen Inseln zuletzt stellenweise mit Böen deutlich über 100 km/h – teilweise sogar mit Orkanböen bis um die 130 km/h. Und auch hierzulande ist der Wind vor allem in der Nordhälfte ein Thema, wie Meteorologe Paul Heger prognostiziert: „Heute drohen durch Ursula schwere Sturmböen an der Nordsee und im höheren Bergland .“ Das entspricht Böen von 80 bis 100 km/h. Auch sonst ist es sehr windig, teils mit stürmischen Böen bis weit ins tiefere Binnenland.

Für den Samstag weist Heger auf Gewitterböen hin: „Am Abend sind von Westen zum Teil heftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen drin – eventuell erwarten uns mitunter auch schwere Sturmböen oder sogar einzelne Orkanböen!“

RTL-Meteorologe Christian Häckl drückt genau die richtigen Tasten

Wettermoderator Christian Häckl verabschiedet zwei große RTL-Legenden auf seine ganz persönliche Weise. Ulrike von der Groeben und Peter Kloeppel sagen nach 32 gemeinsamen Jahren „Tschüss“. Christian Häckl lässt es sich nicht nehmen, ihnen ein musikalisches Geschenk zu machen.

Weitere Tote durch Monsun in Bangladesch

August 22, 2024, Chittagong, Muradpur, Bangladesh: Muradpur area of Chittagong city was submerged in water due to continuous rain. 157 mm rainfall in Chittagong has caused waterlogging in various areas of the city. Some roads are closed to traffic. (Credit Image: © Mohammed Shajahan/ZUMA Press Wire) / action press
Absurd hohes Wasser in den Straßen von Chittagong.

In Bangladesch sind bei Überschwemmungen mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Dies sagte ein hochrangiger Mitarbeiter der Katastrophenschutzbehörde des Landes vor Reportern. Insgesamt sind demnach knapp 4,5 Millionen Menschen von dem Hochwasser im Osten des Landes mit mehr als 170 Millionen Einwohnern betroffen. Hintergrund ist der Monsunregen, der zu der Jahreszeit auftritt.

Häuser und Ackerflächen stehen den Angaben zufolge unter Wasser. Unter anderem seien die Armee, die Feuerwehr und der Zivilschutz im Einsatz. Sie verteilten Hilfsgüter und brachten Betroffene in Notunterkünfte. Auch Hubschrauber wurden dabei genutzt.

Spektaktulärer Vulkan-Ausbruch auf Island

Lava spurts and flows after the eruption of a volcano in the Reykjanes Peninsula near Grindavik, Iceland, as seen in this handout picture obtained by Reuters on August 23, 2024. Civil Protection of Iceland/Handout via REUTERS THIS IMAGE HAS BEEN SUPPLIED BY A THIRD PARTY. MANDATORY CREDIT
Fantastische Aufnahmen des aktuell 6. Vulkanausbruchs auf Island.

Im Südwesten Islands ist zum sechsten Mal seit Dezember das Vulkansystem Svartsengi ausgebrochen. Die Eruption begann am Donnerstagabend nach einer Reihe starker Erdbeben. Innerhalb einer Stunde bildete sich ein vier Kilometer langer Riss, der den Sundhnúkur-Krater auf der Halbinsel Reykjanes durchschnitt. Aus ihm sprudelte Lava. Die isländischen Behörden erklärten, die Auswirkungen seien lokal begrenzt. Es gebe keine Gefahr für die Bevölkerung.

Halldór Björnsson, Wetter- und Klimachef bei der norwegischen Meteorologiebehörde, sagte dem isländischen Nachrichtenportal Vísir, anders als bei früheren Ausbrüchen fließe die Lava nicht in Richtung der Stadt Grindavík, die im Dezember weitgehend evakuiert wurde, als das Vulkansystem nach 800 Jahren des Schlummerns wieder zum Leben erwachte.

Mit dem Regen kommen die Schlangen - unzählige Bisse

ARCHIV - 20.10.2021, Südsudan, Malualkon: Ein Mann watet durch das Hochwasser auf seinem Grundstück in einem südsudanesischen Dorf. Nachdem der Südsudan bereits 2021 schwere Überschwemmungen in der Regenzeit erlitt, werden in der nun einsetzenden Regenzeit die schwersten Fluten seit Jahrzehnten erwartet. (zu dpa: «Fast 90 Schlangenangriffe nach Regenfällen im Südsudan») Foto: Adrienne Surprenant/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Die Schlangen werden durch die enormen Regenfälle auch in die Rundhütten im Südsudan geschwemmt. Dann kommt es zu Bissverletzungen.

Nach dem Beginn der Regenzeit mit sintflutartigen Regenfällen sind allein im südsudanesischen Bundesstaat Bahr el-Ghazal örtlichen Medienberichten zufolge fast 90 Schlangenangriffe gemeldet worden. Wie der Rundfunksender Radio Tamzuj unter Berufung auf örtliche Behörden berichtete, starben vier Menschen an Schlangenbissen. Außerdem wurden 83 Menschen in den vergangenen Wochen durch Schlangenbisse verletzt.

Vor allem in entlegenen Dörfern ist es schwierig, nach Bissen von Giftschlangen die Patienten rechtzeitig mit einem Gegenserum zu versorgen. Dort, wo Häuser unter Wasser stehen, können die Schlangen hereingespült werden, auch auf überschwemmten Straßen werden die Tiere oft zu spät bemerkt.

Was habt ihr um 8.36 Uhr gemacht?

Nicht jeder Morgen ist ein Spaziergang! Manchmal kann ein einziges Ereignis alles durcheinanderbringen. Eine US-Studie lässt sogar auf den genauen Moment schließen, der entscheidet, ob unser Tag gut oder schlecht wird! Alle Fakten dazu seht ihr im Video,

Bestes Sommerwetter mit viel Wind

Vor uns liegt die vielleicht beständigste Hochsommerphase liegt vor uns. Nachdem es heute durch Sturmtief Ursula, angetrieben vom ex-Hurrikan Ernesto, ordentlich pustet, im Nordwesten sogar mit ein paar Schauern stürmt, bleibt Otto stabil und beschert den meisten Menschen in Deutschland Sonne ohne Ende. Das Gerangel der beiden verstärkt aber auch den Wind. Nur im Sonderweg-erprobten Bayern will man nicht mal vom Wind etwas wissen.

Spätsommersturm: Regen rutscht aus dem Norden in die Mitte

Der Freitag startet anfangs nur im äußersten Norden nass. Im Süden ist es schön, da lösen sich die Nebelfelder am Vormittag auf. Im Tagesverlauf aber rutscht die Regenfront aus dem Norden runter bis nach NRW. An der Nordsee kommt zwischen den Schauern die Sonne immer mal durch. Von Rheinland-Pfalz bis Brandenburg und südlich davon wird es trocken und meist sehr sonnig bei bis zu 31 Grad im Osten. An der Nordsee schaffen wir nur knapp über 20 Grad. Abgesehen vom Südosten sehr windig, im Nordwesten sogar stürmisch, auf den Bergen und im Nordseeumfeld sind einzelne schwere Sturmböen möglich.

Die Wetterlage am Freitag

Wetterlage ECMWF freitag
Die Wetterlage am Freitag. Im Nordwesten ist sehr schön das Regenband zu sehen, das sich im Tagesverlauf auf den Weg Richtung Süden macht.

Sturmtief Ursula mit Kern bei Südnorwegen streift heute den Nordwesten unseres Landes und sorgt auf den Nordseeinseln für einen Spätsommersturm mit schweren Sturmböen um 100 km/h. Im Süden und Osten überwiegt dagegen der Einfluss von Hoch Otto, das inzwischen über dem Balkan angekommen ist.

Samstag nochmal heiß, ehe es gewittert

Am Samstag gibt es noch einmal einen verbreitet sonnigen und sehr heißen Tag mit Höchstwerten nahe 36 Grad, bevor abends im äußersten Westen die ersten kräftigen Gewitter auftauchen. Diese breiten sich nachts landeinwärts aus und liegen am Sonntag dann über dem Süden und Osten des Landes. So schnell die Hitze kommt, so schnell ist sie auch wieder weg: Sonntag gibt es nur noch 19 bis 25 Grad.

Im Video: Ex-Hurrikan Ernesto bringt Hitzespitze - Höhepunkt am Samstag

Höchstwerte für Deutschland

(mit dpa)