Der Wetter-Tag bei wetter.de

Orkan bringt zweistellige Temperaturen am Wahlsonntag

Starling birds murmuration in an cloudy sky during a calm sunset at the end of the day. Huge groups of starlings (Sturnidae) in the sky that move in shape-shifting clouds before the night.
Dies sind keine Vorboten eines Orkans, sondern dichte Wolken aus Staren, die am Abendhimmel ihre faszinierenden Formationen bilden.

Vorsicht vor voreiligen Schlüssen beim Blick auf das Wetter: Der Name des aktuellen Tiefdruckgebiets könnte einen auf falsche Gedanken bringen – es handelt sich um „Orkan“. Doch diesmal ist es kein Sturm, sindern lediglich ein Vorname, der dem Tief seinen Titel verleiht.
Am Wahlsonntag kann man beruhigt ausschlafen, wettertechnisch verpasst man nichts. Denn am Vormittag geht es zunächst verbreitet trüb oder neblig los. Im Tagesverlauf lockern Nebel und Wolken von Westen her immer mehr auf, im Westen wird es am Nachmittag sogar sonnig. Am längsten trüb bleibt es südlich der Donau, hier fällt zeitweise auch etwas Regen. Die Temperaturen erreichen 7 bis 13, am Rhein 14 bis 16 Grad.

Neue Woche: Wo ist denn der Frühling hin?

Wettertrend
Zwar in einigen Regionen immer noch sehr mild, aber lupenrein ist anders.

Wir wollten schon mal einen Blick auf die neue Woche werfen, die nur im Südosten nach Nebel auflösung freundlich und trocken beginnt. Sonst stellt sich die nächsten Tage sehr wechselhaftes Schauerwetter ein. Dazu wird es langsam wieder kühler, am Mittwoch liegen die Höchstwerte dann meist unter 10 Grad. Das sieht so gar nicht nach Frühling aus. Für detaillierte Infos könnt ihr hier den 7-Tage-Wettertrend lesen.

Temperaturanstieg lockt Kröten aus ihren Winterquartieren

ARCHIV - 20.03.2010, Brandenburg, Frankfurt (Oder): ARCHIV - ILLUSTRATION - Über eine Landstraße unweit von Frankfurt (Oder) in Ostbrandenburg läuft am 21.03.2010 eine Kröte.  (zu dpa: «Amphibien beginnen zu wandern») Foto: Patrick Pleul/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Amphibien beginnen zu wandern

Der Frühling ruft – zumindest für die Kröten! Sobald die Nachttemperaturen mehrere Nächte hintereinander über fünf Grad steigen, kommen die Tiere aus ihren Winterquartieren und machen sich auf den Weg zu ihren Laichgewässern, erklärt Sascha Schleich vom Naturschutzbund (Nabu).

Vor allem in der Dämmerung und bis in die frühen Morgenstunden überqueren Frösche und Kröten auch Straßen – leider passiert dabei jedes Jahr das Unglück, dass tausende von ihnen ihr Leben lassen. Der Nabu bittet Autofahrer daher um mehr Vorsicht: Auf markierten Amphibienwanderstrecken sollte das Tempo 30 nicht überschreiten. „Zu hohe Geschwindigkeit kann einen gefährlichen Luftdruck erzeugen, der den Tieren schadet“, warnt Schleich.

Eine Massenwanderung wird vorerst nicht erwartet, da kühlere Temperaturen für die Amphibien sogar ganz vorteilhaft sind. Zu milde Winter hingegen können für die Tiere problematisch werden, da sie in ihrem Winterschlaf Gefahr laufen, zu verhungern.

Ein Blick auf das Wolken- und Regenvideo

Tschüss, trockerener Frühlingshauch, es mischt sich wieder Niederschlag ein, der einigen Teilen des Landes die Frühlingslaune verdirbt.

Frost zum Frühstück, Sonne zum Dessert: Besonders der Osten profitiert

portrait of blonde woman facing the sun making shadow with her hand on her face revealing a green eye
Osten und Südosten bekommen die meiste Sonne ab.

Heute startet der Tag im Osten und Südosten mit vereinzeltem Frost, aber keine Sorge, das wird tagsüber besser. Ein bisschen Regen könnte im Westen und Nordwesten mitmischen, besonders vom Niederrhein bis zur Nordsee. Nachmittags sind Schauer in der Eifel, im Hunsrück und Westerwald möglich, abends auch im Pfälzerwald und Schwarzwald – ansonsten bleibt es eher trocken und wolkig. Im Bergland gibt es einiges an Wind, aber das kennt man ja. Freundlicher ist es heute im Osten, dort ist sogar die Sonne noch am Start – also, alles im grünen Bereich. Maximum heute: in der Westhälfte 11 bis 17 Grad, in der Osthälfte 6 bis 13 Grad.

Wetterlage: Orkan bringt mit Südwest-Düse den Frühling auf Touren

Wetterlage
Wetterlage: Die Tiefs Nico und Orkan bringen die Frühlingsluft mit vereinter Kraft.

Am Samstag streifen in den westlichen Landesteilen Tiefausläufer und am Sonntag baut sich ruhiges Hochdruckwetter auf. Allerdings sind vom Süden bis in den Osten noch leichte Störungen unterwegs.

In der nächsten Woche übernehmen dann atlantische Tiefs und deren Ausläufer die Regie beim Wetter und die Temperaturen gehen von Tag zu Tag zurück.

(mit dpa)