Der Wetter-Tag bei wetter.de

Schnee rückt in den Süden vor - glatte Straßen drohen überall

Das Wetter in der Nacht zu Freitag
Die Nacht wird mal so richtig winterlich.

Die Kaltfront von Tief Ginette hat heute Schneeschauer bis in tiefere Lagen gebracht. Besonders winterlich wurde es im Bergland wie in der Eifel, im Hunsrück oder auch am Alpenrand. Heute Nacht fällt weiterer Schnee vor allem am Alpenrand. Sonst bilden sich nur stellenweise Schauer. Es wird zudem verbreitet frostig kalt und teilweise glatt. Die Temperaturen gehen runter auf +3 Grad auf den Ostfriesischen Inseln, meist aber auf +1 bis -4 Grad, im Süden im höheren Bergland rutschen sie auch unter -5 Grad ab. An der Nordsee weht stürmischer Wind.

Die Schneefälle sind ganz im Süden angekommen

Niederschlagsradar: Hier regnet es oder schneit es gerade.
Hier regnet es oder schneit es aktuell.

Schneefall verzieht sich ganz in den Süden

Krass viel Schnee im Westen Deutschlands

02.01.2025, Nordrhein-Westfalen, Lammersdorf: Autos fahren an schneebedeckten Bäumen in der Eifel vorbei. Eine Mischung aus Schnee und Regen erwartet die Menschen in Nordrhein-Westfalen auf dem Weg zum ersten Wochenende des Jahres. Am Vormittag schneit es oberhalb von 200 bis 300 Metern, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. In höheren Lagen werde es zudem glatt. Die Temperaturen erreichen höchstens 3 bis 6 Grad. Foto: Federico Gambarini/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Winterwetter in der Eifel

Ganz viel Schnee hat im Westen von Deutschland die Eifel und den Hunsrück in eine winterliche Landschaft verwandelt. Der Schnee taut aber in einigen Regionen schon wieder. In der Nacht wird es aber kalt genug, dass morgen noch etwas übrig ist. Auf den Verkehr wirke sich das Winterwetter nicht besonders aus, sagte ein Polizeisprecher aus Prüm: „Die Straßen sind frei“. In der nacht kann es aber rutschig werden!

Im Hunsrück hat es allerdings mehrere Fahrzeuge gegeben, die steckengeblieben oder gerutscht seien, hieß es von der Polizei in Morbach im Kreis Bernkastel-Wittlich. Zudem habe es einen Auffahrunfall gegeben. Die Straßen seien mittlerweile geräumt. Die Landschaft sehe „sehr schön“ aus, sagte der Polizeisprecher.

Sturm Ginette ist vorbei, aber es bleibt sehr windig

Das neue Jahr hat mit Tief Ginette so stürmisch begonnen, dass manche Fähren und die Brockenbahn nicht fuhren. Einige Silvesterveranstaltungen inklusive Neujahrsbadeveranstaltungen wurden abgesagt. Nun sind die Verbindungen wieder möglich, doch es bleibt teils windig bis stürmisch.

Nun rücken Schnee und Glätte in den Vordergrund

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Neben dem Wind sind nun Schnee und Glätte die aktuell wichtigen Themen

Nach dem stürmischen Start in das neue Jahr hat sich das Wetter teilweise beruhigt. Fähren zu den ostfriesischen Inseln sollen nun wieder regulär fahren. Auch die Brockenbahn im Harz scheint wieder zu fahren. Aber es bleibt windig bis stürmisch. An der Küste kann es weiterhin schwere Sturmböen geben und auch im Süden weht kräftiger Wind mit stärkeren Böen besonders im Bergland. (mit dpa)

Silvester und Feinstaub: Expertin warnt vor Gesundheitsrisiken

An Silvester gehört das Knallen für viele dazu - doch die dabei entstehende Feinstaubbelastung kann alarmierende Ausmaße annehmen. Besonders in Süddeutschland erreichten die Werte in der Nacht zum 1. Januar laut Umweltbundesamt extreme Höhen, was gesundheitliche Probleme mit sich bringen könnte.

Die Feinstaubkonzentration in Augsburg und Nürnberg habe um 1 Uhr nachts zwischen 1.000 und 2.000 Mikrogramm pro Kubikmeter gelegen, so Andrea Schemmel, UBA-Expertin für Luftqualität, mit Blick auf die Einstundenmittelwerte. Diese extrem hohe Schadstoffbelastung sei zwar mit Ende der Silvesterfeuerwerke relativ schnell wieder gesunken - doch gerade für chronisch kranke Menschen oder Kinder könnte ein Einatmen derart belasteter Luft kurzzeitig sehr gesundheitsschädlich sein.

„Wir wissen, dass Feinstaub in die Lunge gehen und der ultrafeine Staub auch die Blutlaufbahn erreichen kann“, erläuterte Schemmel. „Gerade an Silvester haften dem Feinstaub zudem giftige Stoffe von den Knallern an, darunter Schwermetalle und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, die auch für sich krebserregend sind.“

Die unterschiedliche Feinstaubbelastung in diesem Jahr führt Schemmel auf das Wetter zurück: So habe der Norden von Sturm und Regen profitiert, während die Inversionswetterlage im Süden dafür sorgte, dass kaum Partikel wegtransportiert wurden. Bei einer derartigen Wetterlage sind die oberen Luftschichten ausnahmsweise wärmer als die unteren. Dies beeinträchtigt den Luftaustausch. (dpa)

Tiefsttemperaturen in der Nacht

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Tiefsttemperaturen in der Nacht auf Donnerstag: In der Nordhälfte lagen die Werte teils deutlich über dem Gefrierpunkt

Die vergangene Nacht brachte Frost vor allem in der Südhälfte. Die nächste Nacht (auf Freitag) wird allerdings kälter. Dann gibt es fast überall in Deutschland Temperaturen von um die 0 Grad oder teils deutlich darunter.

Wetteraussichten für heute, den 2. Januar 2025

Guten Morgen liebe Wetter-Freundinnen und -Freunde,

die Wetter-Verhältnisse drehen sich heute, am ersten Werktag des Jahres 2025, etwas um. In der Nacht schon hat die polare Kaltluft den Norden erwischt und es werden dort nur noch so 2 bis 3 Grad erreicht. Die Wolken haben sich verzogen und der Norden hat mal in Sachen Sonnenschein die Nase vorn. Einzelne Schnee- und Schneeregenschauer folgen im Laufe des Tages aber noch nach. Im Süden kommt mit dem Voranschreiten der Kaltfront von Tief Ginette Regen auf, der mit gleichzeitiger Abkühlung bis zum Abend in Schnee übergeht. Es schneit bis in tiefe Lagen vom Schwarzwald über die Fränkische Alb bis zum Fichtelgebirge teils kräftig. Da werden die Straßen natürlich glatt sein – aufpassen! Ab etwa 600 Metern kommen im Süden bis Freitagmorgen 5 bis 15 Zentimeter Schnee zusammen, im Stau des Schwarzwaldes und vor allem an den Alpen örtlich auch um 20 Zentimeter. Am Oberrhein und am Alpenrand werden zuvor noch bis zu 9 Grad erreicht. Die Mitte Deutschlands kommt auf 6 Grad. Der Wind lässt weiter nach.

Wetterlage: Deutschland zwischen Tief Ginette und Hochdruckkette

Wetterlage
Wetterlage: Hinter Tief Ginette strömt kalte, aber recht trockene Polarluft nach Deutschland.

Auf der Rückseite von Sturm- und Orkantief Ginette fließt in Schüben kalte (polare) Meeresluft zu uns nach Deutschland. Dabei bildet sich ein Randtief, das in der kommenden Nacht und morgen Früh noch einmal für Sturmböen an den Küsten sorgen kann. Morgen herrscht windiges Schauerwetter, die in der höhenkalten Luft meist als Schnee oder hier und da als Graupel niedergehen. Im Nordwesten kann sich auch Regen untermischen. Im Südwesten macht sich ein schwacher Hochkeil bemerkbar.


Am Samstag breitet sich in der Mitte und im Süden Hochdruckeinfluss aus, der zum Sonntag hin aber schon wieder ostwärts abgedrängt wird und von Südwesten her neue Tiefdruckgebiete nachfolgen, die wieder mildere Luft heranführen.

Video: Temperaturverlauf in Deutschland für die nächste 14 Tage

(mit dpa)