Der Wetter-Tag bei wetter.de
Was für eine laue Sommernacht - bleibt das Traumwetter?

Freitagabend
Egal von wo man kommt, der Nachhauseweg bleibt diese Nacht meist trocken. Nur im Südosten sind örtlich Schauer oder Gewitter möglich. Und dazu laue Temperaturen: Die Tiefstwerte liegen bei angenehmen 13 bis 20 Grad.
Samstag
Der Samstag verspricht, ein richtiger Hochsommertag zu werden. Nachmittags bilden sich im Süden und Westen nur vereinzelt kurze Hitzegewitter, die zum Abend hin nachlassen.
Temperaturen
Die Höchstwerte erreichen schwüle 27 bis 33 Grad. Direkt an der Ostsee bleibt es mit rund 22 Grad etwas kühler.
Italien ächzt unter Hitzewelle: Höchste Alarmstufe für 17 Städte

Seit Tagen kämpft Italien mit einer intensiven Hitzewelle, die sowohl Urlaubsregionen am Meer als auch viele Städte erfasst hat. Das Gesundheitsministerium hat für 17 größere Städte, darunter Rom, Florenz und Bologna, die höchste Hitze-Warnstufe ausgerufen. Dies bedeutet, dass selbst gesunde Menschen dort negative körperliche Auswirkungen erleben könnten.
Der Wetterdienst der Luftwaffe prognostiziert in Rom und Florenz Temperaturen um die 38 Grad, während in Bologna und Perugia Werte zwischen 36 und 37 Grad erwartet werden. Besonders heiß wird es auch in einigen Gegenden der süditalienischen Regionen Apulien und Basilikata sowie auf der Mittelmeerinsel Sizilien, wo stellenweise die 40-Grad-Marke überschritten werden könnte.
Das Hochdruckgebiet Caronte sorgt bereits seit einigen Tagen für diese extremen Temperaturen. Vor allem die hohe Luftfeuchtigkeit macht die Hitze in den Städten unerträglich. Meteorologen erwarten, dass die Hitzewelle noch bis Sonntag anhält. Danach könnte es besonders im Norden zu einer leichten Abkühlung kommen, die jedoch mit Unwettern und starken Gewittern einhergehen könnte.
So geht der Sommer bei uns weiter - Langzeitprognose

Jetzt wird's spannend: Dreht der Sommer 2024 nochmal richtig auf und bringt Hitze und Trockenheit? Laut der alten Bauernregel kommen wir jetzt in die heißeste Zeit des Jahres, die Hundstage vom 23. Juli bis 23. August. Statistisch gesehen sind das die Tage mit den höchsten Temperaturen. Müssen wir uns also auf 30 bis 40 Grad einstellen? Und bleibt das dann eine Weile so? Im Langzeittrend schauen wir auf die Berechnungen und Bauernregeln – was trifft zu, was kann man vergessen?
Tief Heike vertreibt den Hochdruckeinfluss

Hoch Frederik liegt über Norddeutschland und bestimmt das Wetter in ganz Deutschland. Im Süden sickert allmählich etwas feuchtere Luft ein und entsprechend nimmt dort die Schwüle zu. Damit steigt auch die Neigung zu Wärmegewittern an.
Morgen schwächt sich Frederik langsam ab und zunächst liegt die feuchteste Luft vom östlichen Alpenrand über den Bayerischen Wald bis ins Vogtland. Im Laufe des Nachmittags und am Abend steigt auch im Westen die Neigung zu punktuellen Gewittern an.
Am Sonntag übernimmt Tief Heike, deren Ausläufer in die westlichen Landesteile ziehen. Weiter westlich gibt es im Bereich zusammenströmender Luft teils kräftige Gewitter. Nach Osten hin halten noch Reste des Hochs dagegen und dort wird es mit viel Sonnenschein noch einmal heiß.
In der nächsten Woche geht es unter Tiefdruckeinfluss wechselhaft und besonders im Norden und Osten zeitweise windig weiter.
Nur einzelne Gewitter im Süden

Am Nachmittag ist es an den Küsten sonnig und auch sonst gibt es bei Quellwolken und Schleierwolken reichlich Sonnenschein. Im Süden bilden sich vereinzelt Gewitter. Dabei wird es mit 26 bis 32 Grad hochsommerlich warm bis heiß, an der Küste ist es etwas kühler.
Sonne macht Überstunden

Es ist nicht nur warm, sondern heute scheint auch die Sonne oft. Gerade an der Küste gibt es bis zu 15 Sonnenstunden. Aber auch die anderen Landesteile können sich sehen lassen. Weniger als 10 Stunden scheint die Sonne nicht.
Sommerwerte bereits häufig erreicht

Die Temperaturen gehen heute über die 30-Grad-Marke. Sowohl im Osten als auch im Südwesten werden Hitzewerte erwartet. Das sind die aktuellen Höchstwerte in Grad Celsius:
- Berlin-Insulaner25
- Lalling 25 (Bayern)
- Guteborn 25 (Brandenburg)
- Drewitz bei Burg 25 (Sachsen-Anhalt)
- Bitterfeld-Wolfen 25 (Sachsen-Anhalt)
Zunehmend sonnig, aber auch schwül
Heute ist es zunächst verbreitet sonnig, während sich über der Mitte von Westen her Wolkenfelder ausbreiten. Am Nachmittag wird es im Süden zunehmend schwül und besonders über den Bergen bilden sich ein paar wenige Gewitter. Meist geht es aber trocken und mit viel Sonnenschein weiter. Am sonnigsten ist es an den Küsten. Dabei wird es hochsommerlich warm bis heiß mit Höchstwerten von 22 Grad auf dem Darß, 30 Grad in Magdeburg bis 32 Grad im Rhein-Neckar-Raum.
Wann knickt Hoch Frederik ein?

Verantwortlich für die hochsommerlichen Tage ist Hoch Frederik, das heute über Deutschland liegt und in den Folgetagen seinen Schwerpunkt nur langsam ostwärts Richtung Osteuropa verlagert. Es fließen aber schon wieder feuchtere Luftmassen ein, so dass das Schauer- und Gewitterrisiko ansteigt, es überwiegt aber weiterhin der Sonnenschein. Erst zum Sonntag hin wird es unbeständiger und das Unwetterpotenzial nimmt zu.
(mit dpa)