Der Wetter-Tag bei wetter.de
Frost in der Nacht

In der Nacht wird es sehr kalt. Bei sternenklarem Himmel kühlt die Luft auf 0 bis -7 Grad ab. Örtlich sind sogar zweistellige Minusgrade drin. Später bildet sich örtlich Nebel.
Wetteraussichten für Dienstag
Abgesehen vom Nebel beginnt der Dienstag bereits richtig schön. Wir können uns auf viel Sonnenschein freuen. Mehr Wolken sind am ehesten rund um die Ostsee unterwegs. Dazu erreichen die Temperaturen immerhin schon etwas mildere 6 bis 10, am Rhein bis 13 Grad.
Noch schöner werden die nächsten Tage. Denn dann bringt warme Luft vom Mittelmeer zuerst dem Westen und ab Donnerstag verbreitet den Frühling zurück. Stellenweise bekommen wir sogar um die 20 Grad.
Zyklon Jude: Stürme und Überschwemmungen in Südostafrika
Der tropische Wirbelsturm Jude hat in den vergangenen Tagen Madagaskar, Mosambik und den Süden Malawis mit teils zerstörerischen Stürmen und heftigen Regenfällen getroffen. Obwohl JUDE nur kurzzeitig Zyklonstatus erreichte, richtete er erhebliche Schäden an und führte zu Überschwemmungen. Es gibt Berichte über Todesopfer, Vermisste und Verletzte.
Tropische Tiefdruckgebiete wie Jude entstehen über warmen Ozeanen und zeichnen sich durch ihre symmetrische Struktur sowie ein wolkenloses Zentrum, das sogenannte „Auge“, aus. Umgeben wird es von einer dichten Wolkenwand mit intensiven Regenfällen und starken Winden.
Die Zugbahn von Jude war besonders interessant, da der Sturm in verschiedenen Phasen unterschiedliche Intensitäten erreichte. Während sich die Lage in den betroffenen Regionen nun beruhigt, bleibt die Gefahr durch Folgeschäden wie Hochwasser und Erdrutsche bestehen.
Hamburger Imker beklagen hohe Verluste bei Bienenvölkern

Die Imker in Hamburg haben erneut erhebliche Verluste bei ihren Bienenvölkern erlitten. Grund dafür ist der ungewöhnlich milde und nasse Winter, der die Brutzeit der Honigbienen früh einsetzte und dadurch die Ausbreitung der Varroamilbe begünstigte. Laut der Vorsitzenden des Imkerverbands Hamburg, Edda Gebel, haben zahlreiche Imker in diesem Frühjahr große Schäden durch den Parasiten erlitten.
Die Varroamilbe schwächt nicht nur die Bienen direkt, sondern überträgt auch Krankheiten, was besonders für Hobbyimker problematisch ist. Viele ältere Imker geben nach einem Totalverlust ihre Imkerei endgültig auf, was zur sinkenden Zahl aktiver Imker in Hamburg beiträgt.
Auch deutschlandweit steht die Imkerei vor Herausforderungen. Der Klimawandel, eingeschleppte Krankheiten und Bürokratie machen den Imkern zu schaffen. In Hamburg ist die Zahl der Imker seit 2019 von rund 1.000 auf 750 gesunken, die Zahl der Bienenvölker sank von 5.500 auf 4.000. Besonders jüngere Menschen schrecken vor der aufwendigen Pflege der Bienen zurück und suchen sich weniger zeitintensive Freizeitbeschäftigungen.
Klimaklage gegen RWE: Peruanischer Bauer fordert Entschädigung für Gletscherschmelze

Vor dem Oberlandesgericht Hamm hat die Verhandlung zur Klimaklage des peruanischen Kleinbauern Saúl Luciano Lliuya gegen den Energiekonzern RWE begonnen. Lliuya fordert eine Beteiligung des Konzerns an Schutzmaßnahmen gegen eine drohende Flutwelle durch Gletscherschmelze in den Anden. RWE als einer der größten CO₂-Emittenten Europas trage eine Mitverantwortung, so das Argument des Klägers.
Ein Gutachten, das vom Gericht beauftragt wurde, stuft die Gefahr einer Flutwelle in den nächsten 30 Jahren jedoch als gering ein. Gutachter Rolf Katzenbach erklärte, dass das umliegende Gestein stabil sei und bisher keine kritischen Felsrutsche beobachtet wurden. Die Organisation Germanwatch widerspricht dieser Einschätzung und verweist auf steigende Wasserpegel sowie tauenden Permafrost, die das Risiko erhöhen könnten.
Lliuya fordert von RWE eine Kostenbeteiligung von 17.000 Euro – basierend auf dem damaligen Anteil des Konzerns an den weltweiten CO₂-Emissionen. Sollte das Gericht eine ausreichende Bedrohung für sein Haus feststellen, müsste im nächsten Schritt die juristische Verantwortung von RWE geklärt werden. Der Vorsitzende Richter betonte, dass dies rechtlich schwierig sei, da eine direkte Beeinträchtigung des Klägers bislang nicht nachgewiesen sei.
RWE weist jede Verantwortung zurück und argumentiert, sich stets an staatliche Vorgaben gehalten zu haben. Zudem gebe es keine Rechtsgrundlage für die Haftung einzelner Unternehmen für globale Klimafolgen. Klimaaktivistinnen und Aktivisten begleiteten Lliuya zum Gericht, vor dem sich rund 50 Menschen versammelten.
Knapp 12 Grad zur Mittagszeit
Die höchsten Temperaturen wurden um 13 Uhr in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg erreicht. Dabei liegen die Temperaturen der Top-5-Hitliste zwischen 10 und knapp 12 Grad. An der Spitze liegt Ihringen mit 11,6 Grad. Die niedrigesten Temperaturen werden naturgemäß auf den Bergen erreicht. Die Zugspitze liegt dort mit knapp -15 Grad an der Spitze, gefolgt vom großen Arber mit knapp -8 Grad.
- Ihringen (Baden-Württemberg) 11.6 Grad
- Freiburg i.Br.-Munzingen (Baden-Württemberg) 11.0 Grad
- Grevenbroich (Nordrhein-Westfalen) 10.6 Grad
- Düsseldorf-Uni (Nordrhein-Westfalen) 10.4 Grad
- Offenburg (Baden-Württemberg) 10.4 Grad
Gestrandete Astronauten sollen Dienstag landen – Wetter entscheidet mit

Nach mehr als neun Monaten an Bord der ISS steht für die NASA-Astronauten Suni Williams und Barry „Butch“ Wilmore die lang ersehnte Rückkehr zur Erde an. Ursprünglich sollten sie nur eine Woche auf der Raumstation bleiben, doch Probleme mit ihrem „Starliner“-Raumschiff zwangen sie zum langen Aufenthalt im All. Nun sollen sie gemeinsam mit zwei Kollegen am Dienstag (18. März) um 6.05 Uhr MEZ in einer „Crew Dragon“-Kapsel von SpaceX abdocken. Die geplante Landung im Meer vor Florida ist für 23 Uhr MEZ vorgesehen – doch ob sie wirklich stattfinden kann, hängt auch vom Wetter ab.
Die Wetterbedingungen sind bei der Wasserung entscheidend: Starker Wind oder hohe Wellen können die Bergung erschweren oder unmöglich machen. Schon in der Vergangenheit mussten Landungen deshalb verschoben werden. Sollte das Wetter vor der Küste Floridas nicht mitspielen, könnte sich der Zeitplan erneut ändern.
Williams und Wilmore zeigten sich dennoch gelassen. „Wir kamen hier rauf und waren darauf vorbereitet, lang zu bleiben“, sagte Wilmore. Auch die NASA betont, dass die Sicherheit der Crew oberste Priorität habe. Sollte die Rückkehr wie geplant gelingen, endet für die beiden Astronauten eine unerwartet lange Mission – während die Zukunft des krisengeplagten „Starliner“-Programms weiter ungewiss bleibt.
Rekordwerte in Griechenland - aber bald wieder Schnee

Griechenland wird derzeit von massiven Temperaturschwankungen heimgesucht: Am Wochenende wurde ein neues Rekordhoch für März gemessen - in wenigen Tagen soll laut Prognose des Wetterdienstes dann wieder Schnee fallen. In Lasithi auf der Insel Kreta erreichten die Temperaturen am Sonntag 33,7 Grad Celsius, der höchste jemals für März gemessene Wert, wie das Nationale Observatorium in Athen auf der Website Meteo.gr mitteilte.
Am Samstag waren in der zentralgriechischen Stadt Livadia 31,4 Grad Celsius gemessen worden. Im gesamten Land herrschten am Wochenende Temperaturen, die eher typisch für den Monat Mai sind als für den März. Der ungewöhnliche Anstieg wurde auf Saharastaub in der Luft zurückgeführt.
"Solche Temperaturen so früh im März, das hat es noch nie gegeben!", sagte der Meteorologe Panagiotis Giannopoulos dem Fernsehsender ERT.
Ab Dienstag müssen sich die Griechen jedoch auf sinkende Temperaturen einstellen. "Eine Kaltluftmasse wird am Dienstag im ganzen Land für Schauer und Schnee sorgen", sagte Giannopoulos. "In Athen, wo wir heute 27 Grad haben, wird die Höchsttemperatur bei elf Grad liegen. Das ist eine Achterbahnfahrt", fügte er hinzu.
In der griechischen Region Nordmakedonien, in der am Wochenende 27 Grad gemessen wurden, könnte der Frost schwere Schäden an Obstbäumen verursachen, die sich in voller Blüte befinden.
Was hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit?
Aktiv sein und Sonne tanken! Licht ist die beste Therapie. Es kurbelt die Produktion von Serotonin und Vitamin D an und stoppt tagsüber die Produktion des Schlafhormons Melatonin. Deshalb raten Experten zu möglichst viel Bewegung im Freien. Wenn es geht, also mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren und die Pause nach draußen verlagern. Schlappe Büromenschen sollten statt des Aufzugs die Treppe nutzen.
Da der Körper das Sonnenlicht auch über die Netzhaut aufnehmen muss, um vermehrt Serotonin zu bilden, raten Experten zum zeitweiligen Verzicht auf die Sonnenbrille. Zudem ist ein Mittagsschläfchen nicht immer hilfreich, denn dann wird wieder mehr Melatonin gebildet und "Glückshormon" verbraucht. Wechselduschen oder Saunabesuche bringen den Kreislauf zusätzlich in Gang.
Worauf ist bei der Ernährung zu achten?
Experten empfehlen viel Getreide und Getreideprodukte aus Vollkorn, Kartoffeln, Nüsse, Hülsenfrüchte sowie vor allem viel Obst und Gemüse, um die Energiespeicher zu füllen. In einigen Obstsorten wie Bananen, Äpfeln und Ananas ist sogar der Stimmungsmacher Serotonin in Spuren enthalten. Ausreichend trinken hilft, Müdigkeit und Konzentrationsstörungen zu vermeiden.
40 Tote durch Unwetter in den USA
Nach den schweren Unwettern im Süden und Mittleren Westen der USA ist die Zahl der Opfer laut US-Medienberichten auf mindestens 40 gestiegen. Alleine im Bundesstaat Missouri starben infolge der Tornados und Stürme zwölf Menschen. Dutzende weitere Menschen wurden verletzt.
Die Unwetter hatten am Freitag begonnen. In acht Bundesstaaten - Missouri, Arkansas, Mississippi, Louisiana, Illinois, Tennessee, Alabama und Indiana - wurden insgesamt rund 80 Tornados gemeldet, Dutzende wurden als solche bestätigt. Zum Vergleich: In Deutschland gibt es laut dem Deutschem Wetterdienst durchschnittlich ungefähr 45 Tornados pro Jahr.
Tornados entstehen bei großen Temperaturunterschieden und treten häufig zusammen mit Gewittern auf. Dabei reicht aus der Gewitterwolke ein rüsselartiger Wolkenschlauch bis in Bodennähe.
Guten Morgen vom Wetter,
über der Mitte sowie an den Alpen ist es meist stark bewölkt, dazu fällt stellenweise etwas Regen oder Schneeregen, im Bergland Schnee. Im Norden scheint dagegen bereits die Sonne. Am Nachmittag zieht sich das Wolkenband mit etwas Regen oder Schnee in den Süden zurück, dann setzt sich auch in der Mitte immer öfter die Sonne durch. Die Temperaturen erreichen bei teils kräftigem und kaltem Ostwind nur 2 bis 8 Grad, am Rhein immerhin 10 bis 12 Grad.
Hier geht es zu den gefühlten Temperaturen heute.
Wetterlage: Tiefdruckeinfluss im Süden, Frontenreste im Norden

Eine schwache Kaltfront zieht heute von der Mitte unseres Landes Richtung Alpen, danach setzt sich ein kräftiges Hoch mit Zentrum über der Nordsee durch. Dabei erwärmt sich die eingeflossene Polarluft vorerst nur zögerlich, erst ab Wochenmitte dreht die Strömung dann allmählich auf südliche Richtung und die Temperaturen erreichen spätestens am Freitag die 20-Grad-Marke.
Frühling: Die Tage werden schnell immer länger
(mit dpa und dwd)