Der Wetter-Tag bei wetter.de

Mallorca entkommt den schlimmsten Unwettern

Das befürchtete heftige Unwetter hat einen Bogen um die Ferieninsel Mallorca gemacht. Der meiste Regen ging in der Nacht über dem Meer rund um die Baleareninsel nieder. An Land gab es hingegen nur mittelschwere Niederschläge und kleinere Überschwemmungen. Der nationale Wetterdienst Aemet setzte die Unwetterwarnung von der höchsten Warnstufe Rot auf Orange herab.
Eigentlich sollte der schlimmste Teil der Gewitterfront in der Nacht auf Donnerstag und den Morgenstunden über die Urlaubsinsel hinwegfegen. Aemet hatte nicht ausgeschlossen, dass bis zu 180 Liter Niederschlag pro Quadratmeter binnen weniger Stunden niedergehen könnten. Die Regenmassen fielen dann aber zum größten Teil ins Meer. Bis 15.00 Uhr am Donnerstag galt im Norden Mallorcas noch die Alarmstufe Rot, danach kurz die Warnstufe Orange und ab dem Abend dann die Warnstufe Gelb, mit der vor Regen und Gewitter am Freitag gewarnt wird.
So wird das Wetter bei euch

Sonne und Regen am Freitag

Die Gewitter und Regenschauer haben am Donnerstag in weiten Teilen des Landes endlich mal eine Pause eingelegt. Auch in der Nacht wird es oft nur leicht bewölkt oder klar, vereinzelt bildet sich Frühnebel. Lediglich an der Nordsee werden die Wolken immer dichter und bringen etwas Regen mit. Dazu kühlt es auf 15 bis 19 Grad ab.

Am Freitagvormittag scheint oft die Sonne. Im Nordwesten breiten sich dagegen dichte Wolken mit etwas Regen aus und die erreichen bis Mittag etwa eine Linie von der Eifel bis nach Rügen.

Am Nachmittag liegen die dichtesten Wolken in einem Streifen vom Rheinland bis nach Vorpommern. Ansonsten bleibt es in den meisten Regionen sonnig; nur in Alpennähe bilden sich einzelne, teils kräftige Gewitter.

Waldbrände und Hitzewellen am Mittelmeer häufen sich durch Klimawandel

Es war ja zu erwarten: Die Zahl der Hitzewellen und die heftigen Höchstwerte wären ohne den menschengemachten Klimawandel kaum möglich. In Griechenland wurden im Juli an 14 aufeinanderfolgenden Tagen 40 Grad und mehr gemessen. Das hält man kaum aus.

Die Zahl und die Intensität der Hitzewellen nimmt mit Erderwärmung zu. Und so werden auch günstige Bedingungen für immer neue Waldbrände geschaffen.

Hier die ganze Geschichte:
14 Tage über 40 Grad: Wie der Klimawandel die Hitzewellen am Mittelmeer befeuert

Weltweite Unruhe an der Wetterfront

Nicht nur bei uns ist das Wetter pikant, in vielen Regionen der Erde geht es derzeit ganz schön ab:

Auf Mallorca wüteten heftige Unwetter, örtlich kamen fast 50 l/m² Regen zusammen. Es gab auch zahlreiche Blitze und Böen von über 100 km/h. Auch heute können noch weitere Schauer und unwetterartige Gewitter auftreten.Vorsicht also, liebe Mallorca-Urlaub. Die Hitzewelle am Mittelmeer ist indes enorm, in Griechenland wurden an 14 aufeinanderfolgenden Tagen 40 Grad gemessen. Auch in Kanada und Russland schwitzen die Menschen.

Hurrikan Ernesto brachte in Puerto Rico ergiebigen Regen und Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 km/h. Der Hurrikan wid wohl weiter an Stärke gewinnen und nördlich auf den Atlantik ziehen und am Samstag Bermuda erreichen. Zudem kann es an der Ostküste der USA zu lebensbedrohlichen Brandungen und reißenden Strömungen kommen.

Taifun Ampil verstärkt sich und soll Windgeschwindigkeiten von 210 bis 260 km/h erreichen. Er wird Japan, vor allem an der Ostküste, am Freitag und Samstag treffen und viel Regen und sehr hohe Windgeschwindigkeiten bringen. Besonders Tokio wird betroffen sein.

Schon sehr sommerliche Frühwerte

Sommerlich warm ist es in weiten Teilen Deutschlands schon jetzt, wobei Hitze bisher – im Gegensatz zu gestern – kein Thema ist. Wir haben die Rangliste der wärmsten Ortschaften Deutschlands.

Parsberg-Eglwang/Oberpfalz 25,8 (Bayern)

Berlin-Kreuzberg 25,5 Grad

Magdeburg 25,4 Grad (Sachsen-Anhalt)

Barleben 25,4 Grad (Sachsen-Anhalt)

Grünow 25,3 Grad (Brandenburg)

Das Wochenende bringt schon wieder Unwetter

Steht uns endlich mal ein ruhiges Sommerwochenende bevor? Hm, eher nein. Es kommt wieder zu einem Wechselspiel aus Sonne, Regen und leider auch Unwettergefahr. Schon am Freitag kündigen sich die ersten Gewitter an und die verstärken sich am Samstag.

Wirbelsturm Ernesto wird zum Hurrikan

August 14, 2024 - Puerto Rico - Ernesto intensified into a Category 1 hurricane Wednesday as it churned north of Puerto Rico, where it unleashed torrential rain and damaging winds that triggered flash flood warnings and cut power to nearly half the island. Ernesto expected to strengthen over the western Atlantic. Hurricane watch issued for Bermuda. As of 5:00 PM AST the center of Ernesto was located near 21.7, 68.3 with movement NW at 16 mph. The minimum central pressure was 989 mb with maximum sustained winds of about 75 mph. Puerto Rico - ZUMAz03_ 20240814_shm_z03_415 Copyright: xNOAAx
Wirbelsturm Ernesto hat sich intensiviert.

Der tropische Wirbelsturm Ernesto ist bei Puerto Rico zu einem Hurrikan geworden und hat großflächige Stromausfälle verursacht. Das Sturmzentrum zog am Morgen (Ortszeit) an der Ostküste des karibischen US-Außengebiets vorbei. Nach Angaben des US-Hurrikanzentrums (NHC) gewann „Ernesto“ dabei an Kraft und kam auf anhaltende Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde. Dem Anbieter Luma Energy zufolge sind mehr als 600.000 Anschlüsse – gut 40 Prozent aller Kunden – ohne Strom.

Örtliche Medien berichteten von heftigem Regen, Überschwemmungen und umgestürzten Bäumen. Wegen Hochwassergefahr wurde nach einem Bericht der Zeitung „El Nuevo Día“ in der Gemeinde Toa Baja, nahe der Hauptstadt San Juan, eine Evakuierung betroffener Gebiete angeordnet.

Auch die Jungferninseln bekamen die Auswirkungen des Sturms zu spüren. Nach Angaben des NHC wird sich „Ernesto“ voraussichtlich in nördlicher Richtung von den Großen Antillen weg bewegen und ab Freitag Bermuda im Nordatlantik nähern. Es werde erwartet, dass er in den kommenden Tagen weiter an Kraft gewinne.

Unwetter stören Flugverkehr auf Mallorca - Warnstufe Rot

ARCHIV - 19.07.2024, Spanien, Palma: Für die meisten Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen bedeutet es puren Stress, wenn sie ungeplant am Urlaubsort festsitzen. (zu dpa: «Unwetter sorgt auf Mallorca für mehr als 40 Flugausfälle») Foto: Clara Margais/dpa/dpa-tmn +++ dpa-Bildfunk +++
Passagiere warten auf dem Flughafen von Palma de Mallorca.

Ein heftiges Unwetter im spanischen Mittelmeerraum brachte am Mittwoch den Flugverkehr auch auf Mallorca durcheinander. 44 Flüge wurden am Flughafen in Palma bis zum Nachmittag wetterbedingt gestrichen, wie die zuständigen Behörden der spanischen Urlaubsinsel mitteilten. 23 Ankünfte und 21 Abflüge seien betroffen gewesen, hieß es. Fast alle anderen Verbindungen hätten zum Teil große Verspätungen aufgewiesen.

Das Tiefdruckgebiet brachte Mallorca und anderen spanischen Mittelmeergebieten heftige Regenschauer, Gewitter, Hagel und Sturmböen. Die Feuerwehr rückte immer wieder aus, um umgestürzte Bäume zu beseitigen oder vollgelaufene Keller leerzupumpen. Größere Schäden wurden zunächst aber weder auf Mallorca noch sonst wo in Spanien gemeldet.

Die zweithöchste Alarmstufe Orange des nationalen Wetterdienstes Aemet galt am Mittwoch für die Balearen sowie für Teile der Autonomen Gemeinschaften Andalusien, Murcia, Valencia und Katalonien.

Für den Nordosten Mallorcas gab das Amt für Donnerstag sogar die Alarmstufe Rot aus. Diese wird von Mitternacht bis 15 Uhr gelten. Bis zu 180 Liter Niederschlag sollen dann binnen weniger Stunden pro Quadratmeter fallen. Das Unwetter soll anschließend langsam abklingen und Richtung Menorca ziehen. Der Flugverkehr auf Mallorca dürfte aber noch bis Freitag gestört werden. Es kommt selten vor, dass die Warnstufe Rot auf Mallorca ausgerufen wird. Üblich hingegen ist der Wetterumschwung Mitte August. Dann endet in der Regel auf der Insel das konstante Sommerwetter. Strandtage wechseln sich dann mit mitunter heftigen Gewittern ab.

Unwetter plagen Bad Salzuflen erneut

Am Mittwochabend ist Bad Salzuflen erneut stark von einer Gewitterfront getroffen worden. Gegen 21.30 Uhr zog das Unwetter mit heftigem Starkregen über die Ortschaft. Die ersten Meldungen über vollgelaufene Keller trafen gegen 22 Uhr ein, sodass die Freiwillige Feuerwehr Bad Salzuflen umgehend die Einsatzzentrale hochfuhr. Während das letzte Unwetter vor allem Wüsten traf, erwischte es nun, insbesondere die Ortsteile Holzhausen und Retzen. In Holzhausen fokussierten sich die Einsätze der Feuerwehr vorwiegend auf das Abpumpen vollgelaufener Keller, welche sich schnell mit bis zu 30 cm Wasser füllten. Schwerpunktmäßig getroffen wurde allerdings dieses Mal Retzen, wo durch den Starkregen der Rhienbach über die Ufer trat. Die Flut überschwemmte diverse Straßen und trat in zahlreiche Häuser und Keller ein.

Regenfälle und Gewitter haben aber auch im Norden zu mehreren Feuerwehreinsätzen geführt. So habe es in der Hansestadt Hamburg bisher etwa 70 wetterbedingte Einsätze gegeben, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Dabei sei die Feuerwehr vor allem wegen vollgelaufenen Kellern und Tiefgaragen sowie überschwemmten Straßen gerufen worden.

Ruhiger, aber mit einigen Schauern

 Sonniges Maiwetter im Taunus 21.05.2021, Schmitten Hessen: Die Sonne scheint zwischen Wolken am Himmel über den Wiesen und Wäldern bei Schmitten-Hunoldstal., Schmitten Deutschland *** Sunny May weather in the Taunus 21 05 2021, Schmitten Hesse The sun shines between clouds in the sky over the meadows and forests near Schmitten Hunoldstal , Schmitten Germany
Das Wetter beruhigt sich heute im Gegensatz zum Mittwoch deutlich.

Heute scheint häufig die Sonne, nur im Norden und Osten können auch mal mehr Wolken unterwegs sein, die hier und da Schauer, am Nachmittag im Osten und an den Alpen auch Gewitter bringen. Sonst bleibt es überwiegend trocken und vor allem im Südwesten oft sonnig. Dazu wird es schwül bei Höchstwerten von 25 Grad in Kiel bis 31 Grad am Oberrhein und in Niederbayern, nur auf den Nordfriesischen Inseln ist es etwas kühler. Der Wind weht schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen.

Tief Quintessa übernimmt das Ruder

Wetterlage morgen Namen00000
Wetterlage am Donnerstag, dem 15. August

Heute setzt sich hoher Luftdruck durch, doch kann eine abziehende Front im Norden und Osten noch für wechselhaftes Wetter sorgen. Am Freitag befinden sich Tiefausläufer über dem Nordwesten und Südosten des Landes und bringen unbeständiges Wetter, dazwischen herrscht Hochdruckeinfluss. Am Wochenende stellt sich dann überall wechselhaftes Tiefdruckwetter ein und die Temperaturen gehen zurück. In der neuen Woche geht es zunächst mit dem Auf und Ab beim Wetter weiter, bevor sich im Wochenverlauf der hohe Luftdruck wieder durchsetzen kann.

Temperaturen in Deutschland

(mit dpa)