Der Wetter-Tag bei wetter.de
Nachts nass und neblig mit Glättegefahr
In der Nacht ziehen Schauer vor allem vom Oberrhein bis zur Ostsee durch. Ansonsten lockern die Wolken vorübergehend auf, und es bildet sich Nebel. Bei Temperaturen zwischen 0 und 6 Grad besteht örtlich Glättegefahr.
Am Mittwoch bleibt es rund um die Mittelgebirge und im Süden überwiegend bewölkt mit Regen. In Richtung Nord- und Ostsee sowie in Niederbayern setzt sich hingegen häufiger die Sonne durch, und es treten nur vereinzelt Schauer auf.
Die Temperaturen gehen weiter zurück und liegen bei kühlen 7 bis 11 Grad. Lediglich im äußersten Südosten sind bis zu 15 Grad möglich.
Sturm spült goldene Strände in Australien teilweise weg
Die Strände der beliebten Gold Coast haben nach Sturmtief Alfred ihr vertrautes Gesicht verloren. Wo einst Sand lag, türmen sich nun meterhohe Klippen. Tonnenweise wurde der Strand ins Meer gespült, berichteten australische Medien. Manche Abbruchkanten erreichen bis zu sechs Meter Höhe.
Bürgermeister Tom Tate zeigte sich optimistisch: Bis April soll der Sand mit Pumpen zurückgebracht werden, damit die Strände wieder nutzbar sind. Zwar sei Erosion ein natürlicher Prozess, doch hier wolle man nachhelfen.
Neben der Küstenerosion sorgte Alfred für Chaos in den Bundesstaaten New South Wales und Queensland. Heftige Regenfälle und Überschwemmungen ließen zehntausende Haushalte ohne Strom zurück. Die Aufräumarbeiten laufen, doch die Reparaturen könnten dauern, warnten Stromversorger.
Ursprünglich als Zyklon gestartet, schwächte sich Alfred ab und traf als tropisches Tiefdruckgebiet auf Land. Ein Mensch kam dabei ums Leben.
Spargelsaison 2025: Deutschland bereitet sich auf den Start vor
In Deutschland laufen die Vorbereitungen für die Spargelsaison 2025 auf Hochtouren. Landwirte in verschiedenen Regionen, darunter auch Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein, hoffen auf eine erfolgreiche Ernte, die möglicherweise zu Ostern beginnen könnte. Die Bauern setzen auf moderne Methoden, um die Ernte zu sichern, wie das Ausbringen von Schutzfolien auf den Feldern.
Die Spargelbauern sind trotz wechselhafter Wetterbedingungen optimistisch und rechnen mit stabilen Preisen für den heimischen Spargel. Ein Kilo hochwertiger Spargel wird voraussichtlich zwischen 10 und 12 Euro kosten. Die Verbraucher können sich auf frischen, regionalen Spargel freuen und unterstützen damit die lokale Landwirtschaft.
In vielen Regionen Deutschlands wird die Spargelsaison nicht nur als kulinarische Freude, sondern auch als wichtiger wirtschaftlicher Faktor für die Landwirtschaft gesehen. Die genauen Erntetermine hängen jedoch stark von den Wetterbedingungen ab.
Warm im Südwesten, kalt im Nordosten
Die Temperaturen erreichen am frühen Nachmittag (14 Uhr) frühlingshafte Temperaturen. Allerdings gilt das hauptsächlich für den Südwesten des Landes. An der Spitze unserer Top-5-Hitliste liegt Heilbronn mit 16,1 Grad. Die niedrigsten Temperaturen herrschen auf der Zugspitze und dem Nebelhorn, doch dahinter folgen bereits Stationen in Mecklenburg-Vorpommern. So sind es gerade mal 2,6 Grad in Klink und 2,8 Grad in Warren (Mürritz).
- Heilbronn (Baden-Württemberg) 16.1
- Mühlacker (Baden-Württemberg) 16.1
- Speyer (Rheinland-Pfalz) 16.0
- Freiburg (Baden-Württemberg) 15.8
- Worms (Rheinland-Pfalz) 15.7
Frankreich stellt neuen Klimaplan vor: Schutz für Landwirtschaft und Küsten

Angesichts einer möglichen Erderwärmung um vier Grad bis 2100 hat Frankreich einen neuen Klimaplan mit über 50 Maßnahmen vorgestellt. Umweltministerin Agnès Pannier-Runacher betonte, dass Hitzerekorde, Überschwemmungen und Küstenerosion längst Realität seien. Besonders im Fokus stehen der Schutz der Landwirtschaft, die Ausbildung von Landwirten und der Einsatz ziviler Reservisten bei Extremwetterlagen.
Auch historische Wahrzeichen wie der Eiffelturm sollen besser geschützt werden. Zur Finanzierung sind 260 Millionen Euro aus einem Umweltfonds vorgesehen. Umweltorganisationen wie Oxfam kritisieren jedoch unzureichende Mittel und fehlende Koordination.
Klimawandel bedroht Erdorbit: Weniger Platz für Satelliten

Der Klimawandel könnte bis Ende des Jahrhunderts den nutzbaren Bereich für Satelliten um bis zu 82 Prozent reduzieren. Das errechneten Forscher des MIT in einer Studie, die im Fachmagazin Nature Sustainability veröffentlicht wurde. Der Grund: Durch die abnehmende Dichte der oberen Atmosphäre bleibt Weltraumschrott länger im Orbit, anstatt zu verglühen.
„Wir sind darauf angewiesen, dass die Atmosphäre unseren Schrott aufräumt“, warnt Studienleiter Will Parker. Bereits jetzt kreisen fast 12.000 Satelliten um die Erde – und der verfügbare Raum wird knapper.
Wintersaison in Hessen: Zufriedenstellende Bilanz trotz wenig Schnee

Die wichtigsten Wintersportgebiete in Hessen ziehen eine positive Bilanz der ausklingenden Saison. Auf der Wasserkuppe gab es bislang 74 Skitage, in Willingen werden es bis Mitte März über 70 sein. Trotz schneearmer Bedingungen kamen allein auf die Wasserkuppe bis zu 100.000 Wintersportler.
Während am Hoherodskopf keine Saison möglich war, halten die Betreiber in Willingen und auf der Wasserkuppe Wintersport auch in Zukunft für machbar – dank technischer Beschneiung. Der Deutsche Wetterdienst warnt jedoch davor, dass die Zahl der Schneetage in tieferen Lagen weiter abnehmen könnte.
Luftverschmutzung weltweit: Nur wenige Städte erfüllen Grenzwerte

Nur 17 Prozent der Städte weltweit erfüllen die Richtwerte für Luftqualität, wie ein Bericht der Schweizer Datenbank IQAir zeigt. Besonders schlechte Luft herrscht in Ländern wie Tschad, der Demokratischen Republik Kongo, Bangladesch, Pakistan und Indien, wo sechs der neun Städte mit der höchsten Luftverschmutzung liegen. Experten weisen jedoch auf Lücken in der Messdatenerhebung hin, insbesondere in Afrika.
Luftverschmutzung kann schwere Gesundheitsprobleme wie Atemwegserkrankungen, Alzheimer und Krebs verursachen. Laut der WHO sterben jährlich rund sieben Millionen Menschen daran. Die Organisation betont, dass 99 Prozent der Weltbevölkerung in Gebieten mit schlechter Luftqualität leben.
Unwettergefahr in Südeuropa: Heftige Regenfälle und Gewitter erwartet

In Südwest- und Südeuropa steht eine Woche mit teils kräftigen Regenfällen und Gewittern bevor. Betroffen sind vor allem Gebiete von der Iberischen Halbinsel über Südfrankreich bis nach Italien und den Balkan. Gebietsweise können über 100 Liter Regen pro Quadratmeter fallen, was örtlich zu Überschwemmungen und in bergigen Regionen auch zu Erdrutschen führen kann.
In den kommenden Tagen verlagert sich der Schwerpunkt voraussichtlich in einen Streifen von der Alpensüdseite über Mittelitalien bis zur kroatisch-montenegrinischen Adriaregion.
Zyklon Ivone über Mosambik

Zyklon Ivone ist gestern als Sturm der Kategorie 1 mit heftigen Regenfällen und Gewittern in Mosambik auf Land getroffen. Dabei wurden mittlere Windgeschwindigkeiten von rund 140 km/h und Böen bis 190 km/h gemessen. Über mögliche Schäden oder Opfer gibt es bislang keine Informationen.
Der Tropensturm war bereits der Dritte innerhalb von vier Monaten, der das südostafrikanische Land erreichte. Ivone schwächt sich nun zu einer tropischen Depression ab und bewegt sich zunächst in einer halbkreisförmigen Bahn nach Südwesten weiter ins Landesinnere. In den kommenden zwei Tagen wird er dann weiter südlich und östlich erneut über das Meer ziehen. Zwar nehmen die Windgeschwindigkeiten dabei deutlich ab, doch die anhaltenden starken Regenfälle bleiben eine Gefahr.
In den betroffenen Regionen muss daher weiterhin mit Überschwemmungen und Erdrutschen gerechnet werden.
Im Laufe der Woche gebietsweise nochmals spätwinterlich
Die milde Luft der letzten Tage wird nun immer mehr nach Südosteuropa abgedrängt und von Norden her kann sich zwischen einem Hoch über dem Nordatlantik und tiefem Druck über Mitteleuropa deutlich kältere Luft auf den Weg nach Deutschland machen. Dabei sind vor allem nach der Wochenmitte zunächst im Norden und in den Mittelgebirgen, ab Freitag auch weiter im Süden Schneeregen-, in den Nacht- und Frühstunden sowie tagsüber in höheren Lagen auch Schneeschauer möglich. Auch das Wochenende verläuft recht kalt und im Süden und Südosten kann bis in mittlere Höhenlagen zeitweise Schnee fallen.
Bilanz erste Märzdekade: Viel Sonne und sehr trocken

Die erste Märzdekade verlief in Deutschland dank stabilem Hochdruckeinfluss sehr trocken, in vielen Regionen fiel überhaupt kein Niederschlag. Die Sonne schien oft von früh bis spät, so dass hier die Bilanz weit überdurchschnittlich ausfiel. Auf der Zugspitze wurden schon 99 Sonnenstunden verzeichnet und auf dem Brocken wurde mit 85 Stunden Sonne bereits 82 Prozent des gesamten Monatssolls erreicht. In den meisten Regionen war es auch deutlich wärmer als im langjährigen Mittel, durch nächtliche Inversionslagen vor allem auf den Bergen (u.a. Kahler Asten, Brocken rund 6 Grad).
Kaum noch Frühlingsgefühle - Regen und Wolken übernehmen

Heute ist es in den meisten Regionen wolkig, im Norden und Nordosten halten sich teils auch hartnäckigere Nebel- und Hochnebelfelder. Während sich im Süden und Osten zumindest vorübergehend freundliche Abschnitte mit vor allem südlich der Donau auch größeren Sonnenanteilen einstellen, breiten sich zum Mittag und Nachmittag hin vom breiteren Südwesten bis zur Mitte gebietsweise Regenfälle, örtlich auch kurze Gewitter aus. Die Luft ist insgesamt nicht mehr so mild wie zuletzt, die Höchstwerte liegen im Norden und Nordwesten 6 bis 11 Grad, sonst werden maximal 11 bis 16 Grad erreicht. Dazu weht größtenteils nur schwacher Wind aus unterschiedlichen Richtungen.
Wetterlage: Das Ende des Hochdruckwetters
Unter nur schwachen Luftdruckgegensätzen (daher wenig Wind) reicht ein umfangreicher Tiefdruckkomplex mit mehreren Schwerpunkten von Ost- über Mittel- bis nach Südwesteuropa. Dabei ist in Deutschland verbreitet feuchte, aber vor allem in der Südosthälfte noch recht milde Luft wetterbestimmend. Die Temperaturen gehen jedoch von Norden her nach und nach weiter zurück und nach der Wochenmitte kann es vor allem im Bergland nochmals spätwinterlich werden (mehr Details hinzu unter Wetterthemen).
Frühling: Die Tage werden schnell immer länger
(mit dpa und dwd)