Wetter-Lexikon

Wetter-Lexikon: Wie entsteht eigentlich Hagel?

Ein Feuerwehrmann hält am Mittwoch (28.06.2006) in Villingen-Schwenningen (Schwarzwald-Baar-Kreis) Hagelkörner in Tischballgröße in den Händen. Ein Hagelunwetter hat in der Doppelstadt massive Schäden angerichtet. Foto: Patrick Seeger dpa/lsw +++(c) dpa - Bildfunk+++
Ein Feuerwehrmann mit Golfball großen Hagelkörnern

Von Hagel spricht man, wenn Niederschlag in Form von Eiskugeln oder Eisklumpen mit einem Durchmesser von 5 bis 50 mm (in Extremfällen über 10 cm) fällt.

Er entsteht wenn sich in hochreichenden Gewitterwolken (Cumulonimbus) mit starken Auf- und Abwinden unterkühltes Wasser und Eiskristalle beim Zusammenstoß vergraupeln und sogenannte Hagelembryos bilden.

Bei einem Überangebot von Wassertröpfchen wachsen die Hagelembryos durch mehrfache Auf- und Abbewegungen in der Wolke zu größeren Hagelkörnern durch weitere Anlagerung von Wasser oder Eiskristallen. Nach Erreichen einer bestimmten Größe, fallen die Hagelkörner dann aus der Wolke zum Erdboden. Sie gehören zu den fallenden Hydrometeoren.

Quelle: DWD