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Was ist ein Zyklon?

Der Begriff Zyklon stellt eine von mehreren Bezeichnungen für tropische Wirbelstürme dar. Diese Bezeichnung wird im Indischen Ozean und in der Südsee (Südwest-Pazifik) angewendet und bedeutet in der griechischen Herkunft wie Kreis.
Zyklone entstehen meist aus tropischen Wellenstörungen, die sich zuvor innerhalb der Inner-Tropischen Convergenz-Zone in Form von Clustern von Gewitterwolken bilden und mit der tropischen östlichen Höhenströmung zumeist in westsüdwestliche Richtung verlagern (Ausnahme: Südsee: oftmals auch in südsüdöstliche Richtung).
Der Aufbau eines Zyklons gleicht in etwa dem eines Taifuns oder Hurrikans mit dem einzigen Unterschied, dass sie auf der Erdsüdhalbkugel im Uhrzeigersinn rotieren (Nordhalbkugel: entgegen dem Uhrzeigersinn).
Ab und zu wird noch die Bezeichnung Willy-Willy für tropische Wirbelstürme in Nordaustralien verwendet.
Alle diese Bezeichnungen für die tropischen Wirbelstürme gelten erst ab tropischer Orkanstärke, also 118 km/h.
Quelle: DWD