Geheimnis für tiefen Schlaf gelüftet
Warum wir bei Regen besser schlafen können
Wenn es regnet, sagen viele: Heute Nacht werde ich gut schlafen. Warum das tatsächlich so ist, hat eine neue Studie bewiesen.
Im Video macht unser Reporter den Selbsttest, warum er so schlecht schläft.
Schlafforschung mit Regen
Der Regen prasselt aufs Fenster und wir schlummern den Schlaf der Gerechten. Das Geheimnis für den besonders guten Regen-Schlaf scheint gelüftet. In einer Studie der Pennsylvania State University in den USA haben dazu die Professorinnen für Bioverhaltensgesundheit Margeaux Schade und Orfeu Buxton geforscht.

"Das Gehirn hört immer zu"
„Wir sind alle ziemlich persönlich damit vertraut, wie Lärm unseren Schlaf stören kann, aber es gibt starke Hinweise darauf, dass bestimmte Geräusche unseren Schlaf verbessern können“, sagte Buxton. In der Studie wurde festgestellt, dass diese Geräusche auch im Schlaf auf das Gehirn einwirken. „Das Gehirn hört immer zu.“, so die Forscherin.
Rosa Rauschen bringt den tiefen Schlaf

Im Schlaflabor wurde mit unterschiedlichem Rauschen experimentiert. Mit dem sogenannten weißen Rauschen sind wir alle vertraut: Es ist ein Rauschen, das den gesamten Bereich des menschlichen Gehörs bei gleicher Intensität abdeckt. Man könnte es sich mit einem gesprochenen „sssss“ vorstellen. Es hilft, so heißt es, beim Einschlafen. Im Gegensatz dazu ist rosa Rauschen bei niedrigeren Frequenzen intensiver, was zu einem tieferen Klang führt, man könnte sich ein gesprochenes „fffff“ vorstellen, oder eben Regengeräuschen.

Die Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer wurden während des Tiefschlafzyklus mit rosa Rauschen beschallt. Die Ergebnisse waren eindeutig: Je länger das rosa Rauschen anhielt, desto länger blieben die Menschen im gesunden Tiefschlaf.
Besserer Schlaf = gesünderes Gehirn
„Besserer Schlaf könnte zu einer gesünderen, aufmerksameren und einfühlsameren Bevölkerung führen.“, sagte Buxton, und damit „die Gesundheit des Gehirns erhalten“



