Vertikutierer: Die Geheimwaffe zur Belebung des Rasens

Mann vertikutiert den Rasen
Vertikutieren hält den Rasen in Schuss © iStockphoto

So schaffen Sie sich eine grüne Oase

Wer einen schönen Garten besitzt, hat den Urlaub im Prinzip vor der Tür. Doch so ein idyllisches Fleckchen Grün pflegt sich nicht von selbst und kann seine Wehwehchen haben. Manche Rasenflächen sind beispielsweise schon ein paar Jahre nach der Anpflanzung von Moos durchzogen, was oft zu Nährstoffmangel und Staunässe führt. Da hilft alles Mähen nichts, hier muss ein Vertikutierer ans Werk. Diese Tools ähneln Rasenmähern, funktionieren aber anders: Ein Vertikutierer ritzt die Grasnarbe mechanisch ein, sodass das Gras wieder atmen kann. Zudem entfernt er Moos, Unkrautgeflecht und Rasenfilz.

Kriterien: Die Geräte in unserem Check glänzen alle durch konstant hohe Kundenzufriedenheit und sind teils sogar Bestseller ihrer Kategorie. Wir haben die wichtigsten Eigenschaften unter die Lupe genommen. 

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5 Dinge, die Sie beim Vertikutierer-Kauf beachten müssen

Traumhaft! Die Sonne scheint und der Rasen schreit förmlich nach einer Schönheitskur. Doch wann macht das Vertikutieren überhaupt Sinn? Hier sind ein paar Tipps, die Sie immer im Hinterkopf behalten sollten: 

  1. Jahreszeit: Sie sollten Ihren Rasen nur anrühren, wenn die Temperatur stimmt. Das Quecksilber sollte nicht unter 10 Grad Celsius fallen. Zwischen März und Anfang Juni ist es optimal. Möchten Sie den Garten fit für den Winter machen, dürfen Sie ihn auch erneut im September oder Oktober beackern. 
  2. Augenmaß: Unabhängig von der Temperatur hat Ihr Rasen eventuell noch keine Vertikurtier-Kur nötig. Schauen Sie sich deshalb das Grün genauer an. Sehen Sie viel Unkraut und ein dichtes Moos oder kahle Stellen? Dann sollten Sie vertikutieren.
  3. Beschaffenheit: Auch die Wetterverhältnisse spielen mit. Hat es geregnet oder ist der Boden gefroren? Dann lassen Sie den Rasen am besten in Ruhe. Auch ein junger Rasen sollte erst einmal zu Kräften kommen.
  4. Reihenfolge: Erst vertikutieren und dann mähen oder umgekehrt? Umgekehrt! Am besten mähen Sie zuerst den Rasen sorgfältig, denn so arbeitet der Vertikutierer besser. 
  5. Rasenlüfter: Auf der Suche nach einem Vertikutierer stößt man auch auf Rasenlüfter. Die kämmen allerdings nur den Rasen durch und entfernen etwa Moos und Filz. Ein Vertikutierer hingegen ritzt die Grasnarbe richtig an. Glücklicherweise kombinieren Geräte oft beide Funktionen.

Lese-Tipp zur Gartenpflege: Einsteiger schauen sich am besten einmal die richtigen Tools für den Einstieg an. 

Vertikutierer: Elektro, Benzin, Handgerät – welcher ist der Richtige?


  • Benzin: Für einen Benziner sollten Sie sich entscheiden, wenn Sie große, sehr verfilzte Flächen beackern wollen. Benzinbetriebene Geräte sind sehr kraftvoll und vereinfachen dementsprechend die Arbeit.
  • Elektro: Ein Elektrovertikutierer ist für eine Gartenfläche bis 500 Quadratmeter gut geeignet. Bei den Kabelgebundenen brauchen Sie eventuell ein Verlängerungskabel. Akkubetriebene Geräte sind, abhängig von der Batterie, aber ebenso leistungsstark. Falls Sie neu einsteigen, achten Sie beim Kauf darauf, dass Akku und Ladegerät gleich mit dabei sind. 
  • Handvertikutierer: Die gute alte Handarbeit sollten Sie nur wählen, wenn Sie über eine kleine Rasenfläche verfügen, die nicht viel größer als 50 Quadratmeter ist.

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Elektro-Vertikutierer von Ikra: Für Einsteiger geeignet

Vertikutierer von Ikra
Ein Vertikutierer, etwa dieses Modell von Ikra, belüftet auch den Rasen © Ikra

Dieser Elektro-Vertikutierer bietet eine einstellbare Arbeitstiefe und darüber hinaus die Funktion eines Rasenlüfters. Damit arbeiten Sie schonender und kämmen den Rasen, anstatt ihn tatsächlich anzuritzen. Für Einsteiger ist dieses Modell eine gute Wahl: Besonders der Wechsel zwischen der Vertikutierwalze und der Lüfterwalze gilt bei dem Ikra-Modell als sehr einfach und soll demnach selbst Laien schnell von der Hand gehen. Auch Fachmagazine loben den Vertikutierer – viel lässt sich hier nicht falsch machen. Es sei denn, Sie möchten auf einen akkubetriebenen Vertikutierer setzen, dieser ist leider kabelgebunden. 

  • Leistung: 1.700 Watt
  • Vertikutierwalze mit 20 Stahlmessern / Lüfterwalze mit 44 Stahlfederzinken
  • Fangsack: 50 Liter Fassungsvermögen
  • Preis: 150 Euro

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Akku-Vertikutierer: Kabellose Variante von Einhell

Akku-Vertikutierer von Einhell
Der Akku-Vertikutierer von Einhell ist für mittlere Rasenflächen geeignet. © Einhell

Der Einhell-Vertikutierer wird mit 2 x 18 Volt-Akkus betrieben, die sich per Schnelladefunktion in einer Stunde mit Strom befüllen lassen. Das Gerät ist ebenfalls eine Kombimaschine, denn der Einhell ist auch zum Rasenlüften geeignet. Preis mit Akkus und Ladestation: Im direkten Vergleich zu anderen Modellen recht happige 260 Euro. Immerhin: Sollten Sie bereits Akkus aus der X-Charge-Reihe des Herstellers für andere Geräte besitzen, kaufen Sie das Solo-Gerät für 150 Euro.

  • Arbeitsbreite: 35 Zentimeter
  • Arbeitstiefe: Bis 9 Millimeter
  • Messer: 16 Stück

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Tipp: Wenn Sie es auf die Marke Einhell abgesehen haben, aber kein Problem mit Kabelsalat haben: Der elektrische Vertikutierer mit Kabel* der Marke ist in Ordnung und kostet nur 90 Euro. Dieses Modell ist sogar der Bestseller aller Vertikutierer bei Amazon. 

Benzin-Vertikutierer: Kraftpaket mit 3,4 PS von Hecht

Benzin-Vertikutierer von Hecht.
Für große Rasenflächen eignet sich der Benzin-Vertikutierer von Hecht © Einhell

Der Vertikutierer von Hecht bringt mit 3,4 PS ordentlich Leistung unter den Rasen. Für Menschen mit Hang zu benzinbefeuerter Power ist das also eine spannende Option. Die Arbeitsbreite fällt mit 40 Zentimetern recht groß aus, ist also für größere Rasenflächen absolut geeignet. Das hat aber auch seine Nachteile: Gärten mit schmaleren Passagen, beispielsweise mit vielen Bäumen auf dem Rasen sind hingegen für die Nutzer eine entsprechende Herausforderung. Dennoch kommt das Gerät gut an: Nicht nur die Nutzerbewertungen bei Amazon fallen durchweg positiv aus.

  • Motor: Viertakter mit 2,5 kW / 3,4 PS
  • Messer: 18 Stück
  • Arbeitstiefe: Bis 15 Millimeter
  • Fangkorb: 45 Liter
  • Preis: 370 Euro.

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Hand-Vertikutierer: Vertikutier-Boy von Gardena für den Quickie

Gardena-Vertikutierer
Für kleine Gartenflächen bis 50 Quadratmeter ist der Gardena-Vertikutierer ideal © Gardena

Der Vertikutierer von Gardena ist mit seinen 1,9 Kilo Gewicht relativ leicht. Das muss er auch sein, sonst wäre er als mobiler Hand-Vertikutierer ungeeignet. Um Korrosion vorzubeugen, ist das Gerät aus Stahl gefertigt. Mit seinen 32 Zentimetern Arbeitsbreite und ohne Strom beackern Sie allerdings eher kleine Rasenflächen, für mittlere bis große Flächen sollten Sie zu einem motorisierten Gerät greifen. Immerhin: Ein gutes Training für Arme, Rumpf und Beine!

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Hinweis: Sollten Sie kein Gardena-Gerät mit Combisystem-Stiel besitzen, benötigen Sie noch einen Stiel. Die Länge von 180 Zentimeter wird hier empfohlen. Hier finden Sie einen passenden bei Obi*. Preis: 19 Euro.

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