Schwüle Hitze schafft es nicht in alle Landesteile
Hitzeblase auf dem Weg: Wie heiß wird es - wann und wo drohen Unwetter?
Der Juni ist bisher ordentlich zu kalt – etwa 2,5 Grad. Das hat es lange nicht gegeben, die Schafskälte 2024 schlägt also heftig zu. Aber die Weichen stehen jetzt auf Sommer. Es wird heiß nächste Woche. Nur nicht überall und leider steigt auch die Unwettergefahr mit der ersten Sommer-Hitze stark an.
Im Video: Bald Hitze bis 30 Grad und Unwetter-Gefahr
Die Ausgangslage: Tief Valesca noch da
Es wird jetzt langsam wärmer, doch noch hat Tief Valesca das Wochenendwetter im Griff mit unbeständigem und sogar stürmischem Wetter. Am Sonntag gelangt der Osten, ab Montag auch der Süden unter Hochdruckeinfluss. Da wird es dann schwül-warm bis heiß. Und das wiederum hat Konsequenzen….
7-Tage-Wettertrend: Schwüles Sommerwetter birgt Gefahren-Potenzial
Sommer sagt "Hallo" - aber nicht zu uns allen

Am Wochenende wird es schon bedeutend wärmer. Je länger es die Sonne durch die Wolken schafft, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es nach langer Zeit mal wieder einen Sommertag zu verzeichnen gibt. Die 25 Grad kommen also in Sichtweite. Zuerst im Westen, da der Osten noch ein Regenband passieren lassen muss.
Ab Sonntag geraten dann der Osten und später auch der Süden in die sommerliche Ecke. Im Westen ziehen von der Eifel bis zur Nordsee und am Alpenrand Schauer und Gewitter auf. In den sonnigen Regionen werden sommerliche 25 Grad schnell erreicht.
Sommer bleibt leider nicht makellos - Unwetter drohen
Die Woche bringt dann aber die Hitze ins Land: Schon ab Dienstag erwarten wir 30 bis 31 Grad, die dann vor allem im Osten des Landes. Leipzig, Görlitz, da wird es was mit den 30 Grad. Leider wird es mit der Hitze auch gleich schwül. Kräftige und unwetterartige Schauer und Gewitter gehen aber am ehesten im Westen und Norden nieder, weil ein neues Tief von Westen hereinmarschiert und kalte auf warme Luft trifft.
Im Süden und Osten bleibt es bei viel Sonne erstmal heiß und das Gewitterrisiko geringer. So kann auch der Süden ab Dienstag mit 30 Grad rechnen. Im Osten dürfte es den bisher heißesten Tag des Jahres geben.
Am Mittwoch wird es dann generell wieder windiger bis stürmisch und wechselhaft, so dass auch im Osten und Südosten mitunter schwere Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen drohen.
Da es sich um eine sehr turbulente Entwicklung handelt, dürfte die Wahrscheinlichkeit für schwere Sturmböen sowie für Tornados ebenfalls ansteigen. Alles in allem also eine Lage mit einem hohen Gefahrenpotenzial, die wir weiter im Auge haben sollten.
Wetterwissen: Sommer- und Hitzecheck 2024
Die bisher höchste Temperatur des Jahres vermeldete Ohlsbach in Baden-Württemberg mit 30,1 Grad. Und das bereits am 6. April, was uns den deutschlandweit frühesten Hitzetag seit Beginn der Wetteraufzeichnungen bescherte. Danach war es dann mit sommerlich anmutenden Schönwetterphasen aber mau, so dass die Wetterstationen bis jetzt im Deutschlandmittel nur rund sechs Sommertage mit Temperaturen jenseits der 25 Grad verzeichnen konnten.
Das wird sich nun aber ändern. Der Sommer kommt zur Stipvisite.
(osc)