Unwetter in Deutschland: Azorenhoch erweitert seinen Einfluss auf uns

Azorenhoch erweitert seinen Einfluss auf uns

Tiefdruckeinfluss bestimmt zunächst noch das Wettergeschehen in der Südosthälfte, während im Rest des Landes der Keil des Azorenhochs für Wetterbesserung sorgt.

Die aktuelle Gefahrenlage
Im Süden gibt es noch ergiebigen Dauerregen, sonst wird es langsam besser. © dpa, Hendrik Schmidt

In den Morgenstunden gibt es südlich der Donau schauerartig verstärkte Niederschläge, die - mit Intensitätsschwankungen und auch kurzen Unterbrechungen - bis zum Montag anhalten. Akkumuliert über den gesamten Zeitraum (ca. 36 bis 48 Stunden) fallen nach jetzigem Stand dort 35 bis 50 l/qm, am östlichen Alpenrand gebietsweise sogar zwischen 50 und 80 l/qm, in Staulagen sind auch etwas größere Mengen möglich.

Im weiteren Tagesverlauf gibt es in der Südosthälfte nochmals Schauer und Gewitter. Besonders in Bayern und in Ostsachsen kann es dabei lokal eng begrenzt auch zu Starkregen bis 25 l/qm, kleinkörnigem Hagel und stürmischen Böen kommen. Im Norden und Westen sowie in den mittleren Landesteilen gibt es dagegen kaum mehr Schauer bzw. bleibt es vielerorts trocken.

In der Nacht auf Montag bleibt die Dauerregenlage an den Alpen bestehen. Sonst bleibt es abgesehen von örtlichen Nebelfeldern warnfrei.

Quelle: DWD.de