Südfrankreich und Korsika kämpfen gegen Waldbrände: Feuerwehr rund um die Uhr im Einsatz

Während Deutschland im Dauerregen versinkt, geht in Südfrankreich und auf der Mittelmeerinsel Korsika der Kampf gegen mehrere Waldbrände in die nächste Runde. 

20 Einsatzkräfte bei Einsätzen verletzt

Der Nachrichtensender Franceinfo berichtete am Dienstag, dass bei den Einsätzen bisher insgesamt 20 Feuerwehrleute und Polizisten verletzt worden seien oder Rauchvergiftungen erlitten hätten. Heftige Winde hatten die Brände am Montag angefacht. 

Der Waldbrand in der Nähe der 700-Seelen-Gemeinde Bastidonne in der Provence nördlich von Aix-en-Provence in Südfrankreich sei inzwischen unter Kontrolle, allerdings fielen 800 Hektar den Flammen zum Opfer, berichtete der Sender. Wegen des Feuers mussten die Bewohner der Gegend rund 100 Häuser verlassen, 450 Feuerwehrleute waren im Dauereinsatz.

Auch südlich des bekannten Luxus-Badeortes St. Tropez, in der Nähe von La Croix-Valmer, kämpfte die Feuerwehr gegen einen Waldbrand. 

Hochwassergefahr in Deutschland

In Deutschland steigt dagegen durch den Dauerregen die Hochwassergefahr. Im Harz sammelt der Fluss Holtemme immer mehr Treibgut, er droht deshalb, über die Ufer zu treten. Schon am Montag hatte der Dauerregen praktisch das ganze Land heimgesucht. Die Feuerwehren mussten tausende Male ausrücken.