Winterlicher Nachschlag

Nachtfrost: Wie kalt wird es in der Nacht?

In vielen Regionen Deutschlands gibt es einen kräftigen Gruß vom Winter mit Eis, Schnee und Verwehungen. Während der Schneefall nun langsam abklingt, rückt mäßiger bis strenger Nachtfrost in den Fokus.

Das wird ganz schön frostig

18.03.2018, Potsdam, Brandenburg: Bei frostigen Temperaturen und stürmischem Wind haben sich Eiszapfen an einer Steganlage am Templiner See gebildet. Foto: Ralf Hirschberger/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
In den kommenden Tagen ist Nachtfrost bis -10 Grad zu erwarten.

Ein besonderes Augenmerk gilt aber nun den Temperaturen, denn es erwarten uns mäßige bis strenge Nachtfröste. Wie kalt es bei Ihnen wird, können Sie hier sehen. Verantwortlich für den Schnee in den letzten Tagen ist ein kräftiges Hochdruckgebiet mit Schwerpunkt über dem südlichen Skandinavien, das vor einiger Zeit auf den Namen "Irenäus" getauft wurde. An dessen Flanke strömt nun zunehmend auch trockenere Luft heran, die vor allem im Norden für viel Sonne sorgen wird. Allerdings fehlt damit in den Nächten die "isolierende" Wolkenschicht, die Wärme kann daher ungehindert in den Weltraum entweichen.

Nachtfröste bis -10 Grad

Zudem muss noch ein weiterer Effekt beachtet werden, der unmittelbar mit der frischen Schneedecke zusammenhängt. Für gewöhnlich sinkt die Temperatur über Neuschnee bei klarem Himmel in den Nachtstunden kräftig ab.

Bei der vorliegenden Kombination aus polarer Luftmasse, klarem Himmel und frischer Schneedecke ist es daher nicht verwunderlich, dass die Temperaturen in den kommenden Nächten auf -5 bis -10 Grad sinken (mäßiger Frost), über Schnee und im Bergland sind Temperaturen unter -10 Grad wahrscheinlich. Ab diesem Wert spricht man von strengem Frost.

Der Schwerpunkt der mäßigen bis strengen Nachtfröste zieht sich zwar im Verlauf der Woche in die Südhälfte zurück, jedoch haben empfindliche Pflanzen auch im Norden bei leichten Frösten weiterhin nichts im Freien zu suchen.

Wie die kommende Woche wird, erfahren Sie in unserem 7-Tage-Wettertrend.

Quelle: dwd