Italien: So heftig haben die Unwetter an der Adria-Küste gewütet

Möglicherweise fegt Tornado über Zeltplatz

Heftige Unwetter mit starkem Wind, Regen, Hagel und Gewitter sind über Norditalien hinweggezogen. Im äußersten Nordosten des Landes saßen 70.000 Stromkunden am Donnerstagabend im Dunkeln. Campingplätze an der Adriaküste nahe Venedig wurden unter Wasser gesetzt, zahlreiche Bäume stürzten um. Mehrere Menschen wurden verletzt.

Ein Unwetter erwischte den beliebten Urlaubsort Cavallino-Treporti bei Venedig besonders heftig, aber auch an der restlichen Adria-Küste wie in Caorle, Jesolo und San Michele al Tagliamento und Portogruaro gab es ähnliche unwetterartige Gewitter.

Eine Frau wurde von einem umstürzenden Baum schwer verletzt, circa 50 Menschen kamen mit leichten Verletzungen davon, darunter auch Deutsche. Beim Anblick ist es kaum zu fassen, dass nichts Schlimmeres passiert ist. Die Menschen waren von umherfliegenden Gegenständen getroffen worden.

Bei den Unwettern über Norditalien waren teilweise 70.000 Kunden in der Region Friaul-Julisch Venetien ohne Strom. Verschont blieben auch die Bahnstrecken nicht: Einige Züge hatten mehrere Stunden Verspätung.Die Schäden werden in der Region Venetien auf mehrere Millionen Euro geschätzt.