Geranien pflegen: So pflanzen Sie die beliebten Balkonblumen richtig

Balkonpflanze des Jahres 2016

Mit ihrer bunten Blütenpracht ziert die Geranie bereits seit Jahrhunderten Balkone und Dachterrassen. Und die prächtige Balkonpflanze ist so beliebt, dass sie im Jahr 2016 vom Internetportal 'Pflanzenfreunde.de' zur 'Balkonpflanze des Jahres' ernannt wurde.

Geranien richtig pflegen - so geht's
So wird aus Ihren Geranien eine echten Balkonblütenpracht

Erstmals wurde die Geranie im 17. Jahrhundert von Südamerika nach Europa eingeführt. Mittlerweile gibt es über zweihundert verschiedener Arten der Balkonpflanze. Dabei unterscheidet man zwischen stehenden Geranien, Hänge- und Edelgeranien. Der Gartenblüher wird nicht nur wegen seines großen Farbrepertoires bevorzugt, auch seine pflegeleichte Art und einfache Handhabung macht die Geranie zu einem gern gesehenen Balkonbewohner. Der schöne Balkonschmuck blüht den ganzen Sommer lang und kann eine kurzzeitige Trockenheit gut überstehen. Wer einige Tipps zur Pflege beachtet, kann aus den farbenprächtigen Geranien das Beste rausholen.

Bereits beim Einpflanzen können Sie den Grundstock für eine prächtige Entwicklung von Geranien legen. Da sie viele Nährstoffe benötigen, empfiehlt es sich, schon beim Einpflanzen einen Dünger zu verwenden. Später kann ein Langzeitdünger für den Nachschub sorgen. Alternativ ist es auch möglich, einmal pro Woche einen Dünger ins Gießwasser zu geben. Einen Mangel an Nährstoffen erkennen Sie an spärlichen Blüten und kleinen Blättern.

Auch die Wahl der richtigen Blumenerde ist wichtig. Erde, die zu viel Wasser hält, ist nicht ratsam, da sie den Wurzeln schaden kann. Außerdem können Geranien Krankheiten entwickeln, wenn sie zu lange nass stehen. Sie haben keinen hohen Wasserbedarf und können auch einige trockene Tage aushalten. Ganz austrocknen sollten Geranien aber auch nicht, dann wachsen sie nicht mehr richtig und bilden keinen Blüten mehr. Die Faustformel lautet: Vier bis sechs Liter Wasser für eine Pflanze pro Woche.

Zum Überwintern gehören Geranien ins Haus

Geranien mögen es hell, sind sehr hitzetolerant und sollten möglichst in der vollen Sonne hingestellt werden. Allerdings sind sie auch relativ kälteempfindlich. Deswegen werden sie im Herbst zurückgeschnitten und aus den Balkonkästen zum Überwintern ins Haus geholt. Im Frühjahr, wenn die Tage länger werden, können die Geranien in die Wohnräume geholt und dort langsam wieder an die Helligkeit gewöhnt werden. Da die Blätter etwas Zeit brauchen, um sich an das Licht anzupassen, sollten die Kästen in der ersten Zeit nicht ganztags an die pralle Sonne gestellt werden. Sonst könnte die Pflanze Schaden nehmen. Werden tagsüber zweistellige Temperaturen erreicht und droht nachts kein Frost mehr, können die Geranien nach draußen gestellt werden. Zuvor sollten diese in frische Erde umgetopft und dann leicht angegossen werden.