Aktuelle Wetterlage in Deutschland: Bis 31 Grad - das ist mal klirrend kalt!

Mildere Luft kann sich nicht durchsetzen
Mildere Luft kann sich nicht durchsetzen Der Strömungsfilm für Europa 00:40

Einfrieren per Temperatursturz

Deutschland hat die bisher kälteste Nacht in diesem Winter erlebt. Grund für die Kälte ist das Tief 'Axel'. In den kommenden Tagen werden überall im Land wärmere Temperaturen erwartet. Auch Schnee wird wieder dazukommen. Am meisten Neuschnee wird es mit bis zu 35 Zentimentern wohl in den Alpen geben, aber auch in niedrigeren Lagen wie im Alpenvorland könnten bis zu 15 Zentimeter Neuschnee fallen.

In der Mitte und im Süden gibt's die brutalen Tiefstwerte

Die Nacht auf samstag war bislang die kälteste Nacht dieses Winters. Die tiefsten Werte wurden an folgenden Stationen gemessen:

Marienberg-Kuehnhaide (Erzgebirge): -31 Grad

Sonnenbühl (Schwäbische Alb) -30

Haidmühle (Bayersicher Wald)-28

Spitzingsee (Alpen) -28

Reit im Winkl (Alpen) -26 


Hochdruck bringt eisige Kälte

Deutschland befindet sich unter dem Einfluss von Hoch 'Angelika'. Die Gute sorgt zwar für recht ruhiges Wetter, bringt uns aber gleichzeitig auch eisig kalte Temperaturen. In der Nacht auf Freitag sanken die Temperaturen in großen Teilen des Landes bereits auf zweistellige Minusgrade. In einigen Orten Bayerns und Baden-Württembergs wurde die -20-Grad-Marke unterschritten. Auf der Alb beispielsweise wurden -22 Grad gemessen. Mit -17 Grad war es auch in der hessischen Rhön bitterkalt.

Mit fortschreitendem Wochenende geht die große Kälte aber auch schon wieder zu Ende. Zunächst werden am Samstag im äußersten Norden und Nordwesten wieder Plusgrade erreicht, am Sonntag tauen auch der Süden und Osten langsam wieder auf. Nur in den Hochlagen bleibt es noch bei Dauerfrost