Wetterlexikon: Föhn

Föhn
So entsteht Föhn. © DWD

Was ist Föhn?

Als Föhn wird in der Meteorologie ein warmer, trockener Fallwind bezeichnet, der häufig auf der windabgewendeten Seite von Gebirgen auftritt. Oft gehen dem Föhn Stauniederschläge voraus. Charakteristisch für diesen Fallwind ist die warme und trockene Luft, welche eine besonders gute Fernsicht durch die schwebeteilarmen Luftmassen ermöglicht. Mit zunehmender Höhe nimmt auch die Dichte der Luft ab. Das führt wiederum zu einer Brechung des Lichts und lässt Objekte größer und näher erscheinen.

Der Föhn ist nicht nur in den Alpen bekannt, auch im Harz und im Erzgebirge sowie im südlichen Oberrheingraben bei Freiburg kommen diese Fallwinde vor. Typisch sind solche Effekte bei starker Warmluftzufuhr in den Wintermonaten.

Der Föhn ist auch dafür verantwortlich, dass viele Menschen über gesundheitliche Leiden wie Kopfschmerzen und Herz-Kreislaufbeschwerden klagen.