Bauernregeln Mai

Windet's am ersten Mai, dann das ganze Jahr.
Wenn's Wetter gut am ersten Mai, gibt es viel und gutes Heu.
An Jacobi heiß und trocken, kann der Bauersmann frohlocken.
Fällt Reif am ersten Mai, bringt er im Feld viel Segen herbei.
Wie's Wetter am Kreuzauffindungstag, bis Himmelfahrt es bleiben mag.
Erklärung: Der 3. Mai ist der Tag der Auffindung des Kreuzes Christi. Der Legende nach soll im Jahre 326 Helena, die Mutter Konstantins des Großen, das Kreuz Jesu gefunden haben. Der Tag wird seit dem Jahr 628 in der Kirche gefeiert.
Heiligkreuz nass, wächst nirgends Gras.
Erklärung: Der 3. Mai ist der Tag der Auffindung des Kreuzes Christi. Der Legende nach soll im Jahre 326 Helena, die Mutter Konstantins des Großen, das Kreuz Jesu gefunden haben. Der Tag wird seit dem Jahr 628 in der Kirche gefeiert.
Auf Philippi und Jacob Regen folgt ein großer Erntesegen.
Erklärung: Am 3. Mai gedenkt man des Apostels Jacobus d. J., Sohn des Alphäus (Markusevangelium 3, 18). Er starb um 62 in Jerusalem den Märtyrertod.
An Jacobi heiß und trocken, kann der Bauersmann frohlocken.
Erklärung: Am 3. Mai gedenkt man des Apostels Jacobus d. J., Sohn des Alphäus (Markusevangelium 3, 18). Er starb um 62 in Jerusalem den Märtyrertod.
Der Florian, der Florian, noch einen Schneehut setzen kann.
Erklärung: Der 4. Mai ist der Tag des heiligen Florian, eines Märtyrers des 3./4. Jahrhunderts.
Mairegen auf die Saaten, dann regnet es Dukaten.
Donner im Mai führt guten Wind herbei.
Ein kühler Mai wird hoch geacht', hat stets ein gutes Jahr gebracht.
Trockener Mai - Wehgeschrei, feuchter Mai bringt Glück herbei.
Donnert's im Mai recht viel, hat der Bauer ein gutes Spiel.
Wind im Mai verweht den Gram, der Juni wird danach stets warm.
Maienfröste - unnütze Gäste.
Florian und Gordian richten oft noch Schaden an.
Erklärung: Der 10. Mai ist ein sogenannter Schwendtag, an dem in Haus und Hof nichts Neues unternommen werden und alle Arbeit ruhen sollte.
Mamerz, Pankraz, Servazi, das sind drei Lumpazi.
Erklärung: Eine ganze Reihe von Bauernregeln befasst sich mit der Zeit zwischen dem 12. und 15. Mai (manchmal zusätzlich Mamerz:11.5.). Dieser Zeitraum wird im Volksmund als Eisheilige bezeichnet. Die Heiligen heißen Pankratius, Servatius, Bonifatius und die kalte Sophie, wobei die kalte Sophie hauptsächlich in Süddeutschland auftritt. In dieser Zeit kommt es häufig zu letzten Kälterückfällen in Form von Nachtfrösten. Die bereits weitentwickelte Vegetationen kann dadurch erheblichen Schaden nehmen. Besonders betroffen sind Nutzpflanzen wie Wein, Hopfen, Obstbäume und Getreide. Tagsüber herrscht nach einer klaren Nacht vielfach freundliches Wetter. Fälschlicherweise wird heutzutage auch bei unbeständigem und kühlem, aber frostfreiem Wetter von den Eisheiligen gesprochen. Statistische Auswertungen bestätigten, dass die Bodenfrostwahrscheinlichkeit Anfang Mai noch bei 30 Prozent, nach dem 15. Mai aber nur noch bei 5 Prozent liegt. Damit ist die Gefahr von späten Schadfrosten in der Landwirtschaft nach den 'Eisheiligen' tatsächlich deutlich geringer als davor.
Pankrazi, Servazi, Bonifazi, sind drei frostige Bazi, und am Schluss fehlt nie die kalte Sophie.
Erklärung: Eine ganze Reihe von Bauernregeln befasst sich mit der Zeit zwischen dem 12. und 15. Mai. Dieser Zeitraum wird im Volksmund als Eisheilige bezeichnet. Die Heiligen heißen Pankratius, Servatius, Bonifatius und die kalte Sophie, wobei die kalte Sophie hauptsächlich in Süddeutschland auftritt. In dieser Zeit kommt es häufig zu letzten Kälterückfällen in Form von Nachtfrösten. Die bereits weitentwickelte Vegetationen kann dadurch erheblichen Schaden nehmen. Besonders betroffen sind Nutzpflanzen wie Wein, Hopfen, Obstbäume und Getreide. Tagsüber herrscht nach einer klaren Nacht vielfach freundliches Wetter. Fälschlicherweise wird heutzutage auch bei unbeständigem und kühlem, aber frostfreiem Wetter von den Eisheiligen gesprochen. Statistische Auswertungen bestätigten, dass die Bodenfrostwahrscheinlichkeit Anfang Mai noch bei 30 Prozent, nach dem 15. Mai aber nur noch bei 5 Prozent liegt. Damit ist die Gefahr von späten Schadfrosten in der Landwirtschaft nach den 'Eisheiligen' tatsächlich deutlich geringer als davor.
Ehe nicht Pankratius, Servatius und Bonifazius vorbei, ist nicht sicher vor Kälte der Mai.
Erklärung: Eine ganze Reihe von Bauernregeln befasst sich mit der Zeit zwischen dem 12. und 15. Mai. Dieser Zeitraum wird im Volksmund als Eisheilige bezeichnet. Die Heiligen heißen Pankratius, Servatius, Bonifatius und die kalte Sophie, wobei die kalte Sophie hauptsächlich in Süddeutschland auftritt. In dieser Zeit kommt es häufig zu letzten Kälterückfällen in Form von Nachtfrösten. Die bereits weitentwickelte Vegetationen kann dadurch erheblichen Schaden nehmen. Besonders betroffen sind Nutzpflanzen wie Wein, Hopfen, Obstbäume und Getreide. Tagsüber herrscht nach einer klaren Nacht vielfach freundliches Wetter. Fälschlicherweise wird heutzutage auch bei unbeständigem und kühlem, aber frostfreiem Wetter von den Eisheiligen gesprochen. Statistische Auswertungen bestätigten, dass die Bodenfrostwahrscheinlichkeit Anfang Mai noch bei 30 Prozent, nach dem 15. Mai aber nur noch bei 5 Prozent liegt. Damit ist die Gefahr von späten Schadfrosten in der Landwirtschaft nach den 'Eisheiligen' tatsächlich deutlich geringer als davor.
Ist Sankt Pankratius schön, wird guten Wein man sehn.
Erklärung: Der Zeitraum zwischen Eisheiligen und kommendem Herbst ist zwar sehr lang, doch lassen sich bei Betrachtung vieler Jahre zumindest statistisch Zusammenhänge zeigen. So folgte nach einem warmen 12. Mai mit 63-prozentischer Wahrscheinlichkeit ein zu warmer Oktober und in 68 Prozent der Fälle ein zu warmer November. Für die Septemberwitterung kann allerdings keine Aussage gemacht werden.
Die drei Azius ohne Regen, sind für den Winzer großer Segen.
Erklärung: Der Zeitraum zwischen Eisheiligen und kommendem Herbst ist zwar sehr lang, doch lassen sich bei Betrachtung vieler Jahre zumindest statistisch Zusammenhänge zeigen. So folgte nach einem warmen 12. Mai mit 63-prozentischer Wahrscheinlichkeit ein zu warmer Oktober und in 68 Prozent der Fälle ein zu warmer November. Für die Septemberwitterung kann allerdings keine Aussage gemacht werden.
Pankraz, Servaz, Bonifaz und die kalte Sophie vorher lach nie.
Erklärung: Eine ganze Reihe von Bauernregeln befasst sich mit der Zeit zwischen dem 12. und 15. Mai. Dieser Zeitraum wird im Volksmund als Eisheilige bezeichnet. Die Heiligen heißen Pankratius, Servatius, Bonifatius und die kalte Sophie, wobei die kalte Sophie hauptsächlich in Süddeutschland auftritt. In dieser Zeit kommt es häufig zu letzten Kälterückfällen in Form von Nachtfrösten. Die bereits weitentwickelte Vegetationen kann dadurch erheblichen Schaden nehmen. Besonders betroffen sind Nutzpflanzen wie Wein, Hopfen, Obstbäume und Getreide. Tagsüber herrscht nach einer klaren Nacht vielfach freundliches Wetter. Fälschlicherweise wird heutzutage auch bei unbeständigem und kühlem, aber frostfreiem Wetter von den Eisheiligen gesprochen. Statistische Auswertungen bestätigten, dass die Bodenfrostwahrscheinlichkeit Anfang Mai noch bei 30 Prozent, nach dem 15. Mai aber nur noch bei 5 Prozent liegt. Damit ist die Gefahr von späten Schadfrosten in der Landwirtschaft nach den 'Eisheiligen' tatsächlich deutlich geringer als davor.
Servaz muss vorüber sein, will man vor Nachtfrost sicher sein.
Erklärung: Eine ganze Reihe von Bauernregeln befasst sich mit der Zeit zwischen dem 12. und 15. Mai. Dieser Zeitraum wird im Volksmund als Eisheilige bezeichnet. Die Heiligen heißen Pankratius, Servatius, Bonifatius und die kalte Sophie, wobei die kalte Sophie hauptsächlich in Süddeutschland auftritt. In dieser Zeit kommt es häufig zu letzten Kälterückfällen in Form von Nachtfrösten. Die bereits weitentwickelte Vegetationen kann dadurch erheblichen Schaden nehmen. Besonders betroffen sind Nutzpflanzen wie Wein, Hopfen, Obstbäume und Getreide. Tagsüber herrscht nach einer klaren Nacht vielfach freundliches Wetter. Fälschlicherweise wird heutzutage auch bei unbeständigem und kühlem, aber frostfreiem Wetter von den Eisheiligen gesprochen. Statistische Auswertungen bestätigten, dass die Bodenfrostwahrscheinlichkeit Anfang Mai noch bei 30 Prozent, nach dem 15. Mai aber nur noch bei 5 Prozent liegt. Damit ist die Gefahr von späten Schadfrosten in der Landwirtschaft nach den 'Eisheiligen' tatsächlich deutlich geringer als davor.
Servatius' Hund der Ostwind ist, hat schon manch' Blümlein tot geküsst.
Erklärung: Eine ganze Reihe von Bauernregeln befasst sich mit der Zeit zwischen dem 12. und 15. Mai. Dieser Zeitraum wird im Volksmund als Eisheilige bezeichnet. Die Heiligen heißen Pankratius, Servatius, Bonifatius und die kalte Sophie, wobei die kalte Sophie hauptsächlich in Süddeutschland auftritt. In dieser Zeit kommt es häufig zu letzten Kälterückfällen in Form von Nachtfrösten. Die bereits weitentwickelte Vegetationen kann dadurch erheblichen Schaden nehmen. Besonders betroffen sind Nutzpflanzen wie Wein, Hopfen, Obstbäume und Getreide. Tagsüber herrscht nach einer klaren Nacht vielfach freundliches Wetter. Fälschlicherweise wird heutzutage auch bei unbeständigem und kühlem, aber frostfreiem Wetter von den Eisheiligen gesprochen. Statistische Auswertungen bestätigten, dass die Bodenfrostwahrscheinlichkeit Anfang Mai noch bei 30 Prozent, nach dem 15. Mai aber nur noch bei 5 Prozent liegt. Damit ist die Gefahr von späten Schadfrosten in der Landwirtschaft nach den 'Eisheiligen' tatsächlich deutlich geringer als davor.
Vor Bonifaz kein Sommer, nach der Sophie kein Frost.
Erklärung: Eine ganze Reihe von Bauernregeln befasst sich mit der Zeit zwischen dem 12. und 15. Mai. Dieser Zeitraum wird im Volksmund als Eisheilige bezeichnet. Die Heiligen heißen Pankratius, Servatius, Bonifatius und die kalte Sophie, wobei die kalte Sophie hauptsächlich in Süddeutschland auftritt. In dieser Zeit kommt es häufig zu letzten Kälterückfällen in Form von Nachtfrösten. Die bereits weitentwickelte Vegetationen kann dadurch erheblichen Schaden nehmen. Besonders betroffen sind Nutzpflanzen wie Wein, Hopfen, Obstbäume und Getreide. Tagsüber herrscht nach einer klaren Nacht vielfach freundliches Wetter. Fälschlicherweise wird heutzutage auch bei unbeständigem und kühlem, aber frostfreiem Wetter von den Eisheiligen gesprochen. Statistische Auswertungen bestätigten, dass die Bodenfrostwahrscheinlichkeit Anfang Mai noch bei 30 Prozent, nach dem 15. Mai aber nur noch bei 5 Prozent liegt. Damit ist die Gefahr von späten Schadfrosten in der Landwirtschaft nach den 'Eisheiligen' tatsächlich deutlich geringer als davor.
Vor Nachtfrost sicher bist du nicht, bevor Sophie vorüber ist.
Erklärung: Eine ganze Reihe von Bauernregeln befasst sich mit der Zeit zwischen dem 12. und 15. Mai. Dieser Zeitraum wird im Volksmund als Eisheilige bezeichnet. Die Heiligen heißen Pankratius, Servatius, Bonifatius und die kalte Sophie, wobei die kalte Sophie hauptsächlich in Süddeutschland auftritt. In dieser Zeit kommt es häufig zu letzten Kälterückfällen in Form von Nachtfrösten. Die bereits weitentwickelte Vegetationen kann dadurch erheblichen Schaden nehmen. Besonders betroffen sind Nutzpflanzen wie Wein, Hopfen, Obstbäume und Getreide. Tagsüber herrscht nach einer klaren Nacht vielfach freundliches Wetter. Fälschlicherweise wird heutzutage auch bei unbeständigem und kühlem, aber frostfreiem Wetter von den Eisheiligen gesprochen. Statistische Auswertungen bestätigten, dass die Bodenfrostwahrscheinlichkeit Anfang Mai noch bei 30 Prozent, nach dem 15. Mai aber nur noch bei 5 Prozent liegt. Damit ist die Gefahr von späten Schadfrosten in der Landwirtschaft nach den 'Eisheiligen' tatsächlich deutlich geringer als davor.
Erst Mitte Mai ist der Winter vorbei.
Erklärung: Eine ganze Reihe von Bauernregeln befasst sich mit der Zeit zwischen dem 12. und 15. Mai. Dieser Zeitraum wird im Volksmund als Eisheilige bezeichnet. Die Heiligen heißen Pankratius, Servatius, Bonifatius und die kalte Sophie, wobei die kalte Sophie hauptsächlich in Süddeutschland auftritt. In dieser Zeit kommt es häufig zu letzten Kälterückfällen in Form von Nachtfrösten. Die bereits weitentwickelte Vegetationen kann dadurch erheblichen Schaden nehmen. Besonders betroffen sind Nutzpflanzen wie Wein, Hopfen, Obstbäume und Getreide. Tagsüber herrscht nach einer klaren Nacht vielfach freundliches Wetter. Fälschlicherweise wird heutzutage auch bei unbeständigem und kühlem, aber frostfreiem Wetter von den Eisheiligen gesprochen. Statistische Auswertungen bestätigten, dass die Bodenfrostwahrscheinlichkeit Anfang Mai noch bei 30 Prozent, nach dem 15. Mai aber nur noch bei 5 Prozent liegt. Damit ist die Gefahr von späten Schadfrosten in der Landwirtschaft nach den 'Eisheiligen' tatsächlich deutlich geringer als davor.
Mairegen, mild und warm, tut den Früchten keinen Harm.
Nordwind im Mai bringt Trockenheit herbei.
Erklärung: Nördliche Winde im Mai bringen häufig trockene Luft und kaum Niederschlag. Liegt gleichzeitig ein Hoch über dem Nordostatlantik kann diese Wetterlage über viele Tage andauern. Die Luft weht dann oft über die norwegische Gebirge und trocknet dahinter auf dem Weg nach Deutschland aus. Auch die Ostsee ist zu dieser Jahreszeit noch kalt, so dass sich über Wasser ebenfalls kaum Wolken bilden. Die Folge ist sonnenscheinreiches mit angenehmen Temperaturen am Tage, aber sehr kühlen Nächten.
Mai ohne Regen, fehlt's allerwegen.
Regen im Mai bringt Wohlstand und Heu.
Das Jahr fruchtbar sei, wenn's viel donnert im Mai.
Auf nassen Mai folgt ein trockener Juni.
Erklärung: Ein nasser Mai verspricht nach dieser Bauernregel deutliche Wetterbesserung im Juni. Leider bestätigt sich die Regel nicht, wenn man viele Jahre untersucht. Ist der Mai allerdings trocken, ist in sechs von zehn Fällen auch mit einem zu trockenem Juni zu rechnen.
Pankraz und Servaz (12./13.05.) sind zwei böse Brüder, was der Frühling gebracht, zerstören sie wieder.
Erklärung: Eine ganze Reihe von Bauernregeln befasst sich mit der Zeit zwischen dem 12. und 15. Mai. Dieser Zeitraum wird im Volksmund als Eisheilige bezeichnet. Die Heiligen heißen Pankratius, Servatius, Bonifatius und die kalte Sophie, wobei die kalte Sophie hauptsächlich in Süddeutschland auftritt. In dieser Zeit kommt es häufig zu letzten Kälterückfällen in Form von Nachtfrösten. Die bereits weitentwickelte Vegetationen kann dadurch erheblichen Schaden nehmen. Besonders betroffen sind Nutzpflanzen wie Wein, Hopfen, Obstbäume und Getreide. Tagsüber herrscht nach einer klaren Nacht vielfach freundliches Wetter. Fälschlicherweise wird heutzutage auch bei unbeständigem und kühlem, aber frostfreiem Wetter von den Eisheiligen gesprochen. Statistische Auswertungen bestätigten, dass die Bodenfrostwahrscheinlichkeit Anfang Mai noch bei 30 Prozent, nach dem 15. Mai aber nur noch bei 5 Prozent liegt. Damit ist die Gefahr von späten Schadfrosten in der Landwirtschaft nach den 'Eisheiligen' tatsächlich deutlich geringer als davor.
Wer seine Schafe schert vor Servaz (13.05.), dem ist die Wolle lieber als das Schaf.
Erklärung: Eine ganze Reihe von Bauernregeln befasst sich mit der Zeit zwischen dem 12. und 15. Mai. Dieser Zeitraum wird im Volksmund als Eisheilige bezeichnet. Die Heiligen heißen Pankratius, Servatius, Bonifatius und die kalte Sophie, wobei die kalte Sophie hauptsächlich in Süddeutschland auftritt. In dieser Zeit kommt es häufig zu letzten Kälterückfällen in Form von Nachtfrösten. Die bereits weitentwickelte Vegetationen kann dadurch erheblichen Schaden nehmen. Besonders betroffen sind Nutzpflanzen wie Wein, Hopfen, Obstbäume und Getreide. Tagsüber herrscht nach einer klaren Nacht vielfach freundliches Wetter. Fälschlicherweise wird heutzutage auch bei unbeständigem und kühlem, aber frostfreiem Wetter von den Eisheiligen gesprochen. Statistische Auswertungen bestätigten, dass die Bodenfrostwahrscheinlichkeit Anfang Mai noch bei 30 Prozent, nach dem 15. Mai aber nur noch bei 5 Prozent liegt. Damit ist die Gefahr von späten Schadfrosten in der Landwirtschaft nach den 'Eisheiligen' tatsächlich deutlich geringer als davor.
St. Urban (25.05.) gibt der Kält' den Rest, wenn Servatius noch was übrig lässt.
Erklärung: In der Regel braucht nach den Eisheiligen, also nach dem 15. Mai, kein Nachtfrost mehr befürchtet zu werden. Diese Bauerregel geht auf seltene Fälle zurück, bei denen bis zum 25. Mai noch Nachtfrost aufgetreten ist. Die Wahrscheinlichkeit für solche späten Fröste liegt bei etwa fünf Prozent. Der Schaden, beispielsweise für die in voller Blüte stehenden Ostbäume, kann dabei erheblich sein. Bevorzugt treten solche Spätfröste aber eher in Muldenlagen auf, wo sich die Kaltluft nachts bei klarem und windschwachem Wetter sammelt.
Ist der Pankratz schön, gibt es einen guten Herbst.
Erklärung: Der Zeitraum zwischen Eisheiligen und kommendem Herbst ist zwar sehr lang, doch lassen sich bei Betrachtung vieler Jahre zumindest statistisch Zusammenhänge zeigen. So folgte nach einem warmen 12. Mai mit 63-prozentischer Wahrscheinlichkeit ein zu warmer Oktober und in 68 Prozent der Fälle ein zu warmer November. Für die Septemberwitterung kann allerdings keine Aussage gemacht werden.
Das Wetter auf St. Urban (25.05.) zeigt des Herbstes Witterung an.
Erklärung: Der St. Urbanstag lässt, zumindest statistisch gesehen, einen recht weiten Blick in die Zukunft zu. Scheint nämlich um den 25. Mai nur selten oder gar nicht die Sonne, so bringt der Herbst in drei von vier Jahren eine unterdurchschnittliche Sonnenscheindauer. Und umgekehrt: Wenn es um den 25. Mai recht sonnig ist, scheint die Sonne im Herbst in drei von fünf Jahren überdurchschnittlich häufig.
Wie's Wetter an St. Urbanstag (25.05.), so es im Herbst wohl werden mag.
Erklärung: Der St. Urbanstag lässt, zumindest statistisch gesehen, einen recht weiten Blick in die Zukunft zu. Scheint nämlich um den 25. Mai nur selten oder gar nicht die Sonne, so bringt der Herbst in drei von vier Jahren eine unterdurchschnittliche Sonnenscheindauer. Und umgekehrt: Wenn es um den 25. Mai recht sonnig ist, scheint die Sonne im Herbst in drei von fünf Jahren überdurchschnittlich häufig.
Ist der Frühling (März, April, Mai) trocken, gibt es einen nassen Sommer.
Erklärung: Wenn der Frühling trocken ausfällt, dann heißt das noch lange nicht, dass der Sommer dann verregnet wird. Der Zusammenhang, der in dieser Bauernregel behauptet wird, konnte statistisch nicht nachgewiesen werden.