Klima für Marokko

Temperatur (°C)

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mittleres Temperaturmaximum (°C)

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Jahr
16,6 17,9 19,6 21,1 24,1 27,5 31,1 31,2 28,8 24,9 20,4 17,2 23,4

mittleres Temperaturminimum (°C)

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Jahr
6,4 7,5 8,9 10,5 13,1 16,2 19 19,1 17,4 14 10,2 7,2 12,5

Regen

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mittlere Monatssumme Niederschlag (mm)

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Jahr
64,9 62,3 53,6 48,5 26,4 8,1 1,3 2,1 9,9 36,4 72,6 74,1 460,1

Tage mit Niederschlag > 1mm (Tage)

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Jahr
6 6 6 6 3 1 < 1 1 1 5 6 7 48

Sonnenschein

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mittlere Tagessumme Sonne (h)

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Jahr
6,2 6,9 7,8 8,7 9,5 10,1 10,6 10,1 8,8 7,8 6,5 6 8,2

Durch die Lage im Nordwesten Afrikas umfasst das Klima in Marokko im Wesentlichen drei Zonen. Im Norden herrscht mediterranes Klima und der Süden ist vom kontinentalen Wüstenklima der Sahara geprägt. Das im Zentrum des Landes liegende Atlasgebirge verfügt über ein eigenes, kontinentales Klima und stellt die natürliche Grenze zwischen den beiden anderen Zonen dar. Die mediterrane Zone im Norden zeichnet sich an den Küstengebieten durch gemäßigte Temperaturen aus. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt im äußeren Nordwesten 21,8 Grad. Im Landesinneren ist der Einfluss des Meeres allerdings gering und die Temperaturen höher. Dort sind es im Mittel 24,8 Grad, in den höheren Lagen im Zentrum herrschen durchschnittlich 26,5 Grad. Hier schwanken die Temperaturen auch deutlich stärker als in Küstennähe. Im Sommer liegt die höchste Durchschnittstemperatur bei 37,8 Grad. Im Winter hingegen liegt der niedrigste Mittelwert bei 16,6 Grad. Im Süden von Marokko herrscht vor allem in den Randgebieten der Sahara extrem trockenes und heißes Klima. Während der Sommermonate wird dies durch den „Scirocco“, einen Wind aus der Sahara, zusätzlich verstärkt. Im Nordwesten fällt während der Wintermonate relativ viel Regen. In Küstennähe sind November und Dezember die regnerischsten Monate. Im Inland verteilt sich der Großteil des jährlichen Niederschlags gleichmäßig auf die Monate von November bis April. In Richtung Süden nimmt der Niederschlag jedoch ab. Bereits im Gebirge gibt es weniger Niederschlag mit durchschnittlich maximal vier Regentagen pro Monat. Besonders an der dem Meer zugewandten Westseite der Gebirgszüge tritt Steigungsregen auf. Im Winter bringt er bei entsprechend niedrigen Temperaturen Schnee. Im vom mediterranen Klima geprägten Norden ist es weniger sonnig, als im trockenen Süden. Nördlich des Atlasgebirges gibt es durchschnittlich acht Sonnenstunden pro Tag. Im Gebirge liegt der Mittelwert zwischen 8,6 und 9,4 Sonnenstunden täglich. Während der Sommermonate scheint die Sonne durchschnittlich über zehn Stunden am Tag.