Wettertrend für Deutschland
Der Wettertrend vom 09.03.2016
Temperaturtechnisch kommen wir in Deutschland einfach nicht aus dem Quark. Immerhin kriegen wir viel Sonnenschein und wenig Regen ab. Ein Durchbruch zu richtig warmem Frühlingswetter zeichnet sich einfach (noch) nicht ab.

Am Wochenende (12./13. März) bleiben uns die zweistelligen Werte eher im Westen als im Osten von Deutschland erhalten. Im Osten sind es manchmal nur knapp über 5 Grad, im Westen kann es auch mal bis 11 oder 12 Grad hoch gehen. Viele Niederschläge werden derzeit nicht berechnet, aber auch die Sonne hat es besonders im Osten nicht mehr ganz so leicht. Am sonnigsten sieht es derzeit an der Küste und im Westen aus.
In der nächsten Woche können wir uns dann auf viel Sonnenschein freuen. Auch im Osten und Nordosten steht im Laufe der Woche der blaue Himmel öfter auf dem Programm. Die Temperaturen kommen aber noch nicht wirklich aus dem Quark. Vielleicht tasten wir uns ganz im Westen an die 15-Grad-Marke heran, aber meist ist bei 12 oder 13 Grad Schluss. Im Osten geht es auch nur langsam nach oben, immerhin stehen auch hier mal 10 oder 11 Grad auf dem Programm. Und sonnige Tage heißt klare Nächte mit den üblichen Begleitumständen in dieser Jahreszeit. Nachts besteht nicht nur im Süden und Osten Frostgefahr!
Immerhin: Das ‚ACHTUNG‘ mit den riesigen Extremen aus dem Wettertrend vom 08.03. ist vom Tisch!: Mehr oder weniger hat sich das wetter.de-Modell als das richtige herausgestellt und auch in den anderen Modellen scheint diese Variante jetzt gefestigt!
Der Trend für das dritte März-Wochenende (19./20.03.) sieht kaum eine Änderung. Der Frühling beginnt auch kalendarisch und astronomisch (genauer am Sonntag, 20.03., um 05:30 Uhr). Zwar können wir vor allem Richtung Süden zum Teil mit recht viel Sonnenschein rechnen, aber die Werte bleiben verhalten und liegen in der Mitte und im Süden weiter bei knapp über 10 Grad, Richtung Norden eher knapp darunter. Niederschlagsechos sind zwar kaum zu erkennen, aber im Norden könnten dennoch ein paar Tropfen fallen.
Die erste richtige Frühlingswoche kommt mit etwas mehr Wolken daher. Es werden auch etwas mehr Niederschläge berechnet, dennoch bleibt die Sonne noch gut im Geschäft, besonders im Südwesten. Die Temperaturen machen nicht wirklich einen Sprung nach oben. Ein Durchbruch zu richtig warmen Frühlingswetter zeichnet sich einfach nicht ab.
Denn auch für die letzten Märztage sind in unserer 28-Tage-Temperaturprognose noch eher unterdurchschnittliche Temperaturen berechnet. Die ersten Tage im April liegen meist im Schnitt oder leicht unter dem Schnitt der letzten 30 Jahre. Nur in Bayern werden immer noch höhere Werte prognostiziert. Positive Wettersignale für einen tollen und warmen Frühling für Deutschland sehen irgendwie anders aus.
Oliver Hantke/wetter.de