Frühling lässt sich dieses Jahr viel Zeit
Langfristige Wettervorhersagen, also Vorhersagen mehr als einige Wochen im Voraus, sind grundsätzlich mit großen Unsicherheiten verbunden. Außerdem lassen solche Vorhersagen nur Wahrscheinlichkeitsaussagen für einen größeren Zeitabschnitt zu und keine konkreten Temperaturwerte für bestimmte Tage. Betrachtet man verschiedene Vorhersagemodelle, ergibt sich derzeit für April und Mai 2010 folgendes Bild:
Für den April scheint nach letzten Modellrechnungen eine durchschnittliche bis leicht zu kalte
Witterung anzustehen, das heißt, besonders in der ersten Aprilhälfte sind noch Kaltlufteinbrüche zu erwarten, bei denen es auch noch wieder Schnee(!) geben könnte. Die Anzahl der Frosttage liegt
zwischen etwa einem Tag bis drei Tage im Westen und Südwesten und vier bis sieben Tage im Norden, Osten und in Bayern. Mit etwas Glück ist zum Monatsende auch ein erster Sommertag mit über 25°C möglich, die besten Chancen dafür sind im Südwesten Deutschlands.
Für den Mai ist die Prognose noch ziemlich unsicher. Die meisten Modelle berechnen derzeit aber eine leicht zu warme Witterung. Am Anfang des Monats ist deutschlandweit noch vereinzelt mit Bodenfrost zu rechnen, während besonders in der zweiten Monatshälfte die ersten Sommertage über 25°C zu erwarten sind. Am wärmsten wird es voraussichtlich im Südwesten mit etwa 7 bis 9 Sommertagen, während in Richtung Küsten sowie in Bayern mit nur etwa 3 bis 5 Sommertagen gerechnet werden kann. Im Südwesten sind sogar einzelne heiße Tage über 30°C möglich, mit etwas Glück aber auch deutschlandweit.
Quelle: Meteogroup Deutschland
Nutzen Sie das Favoriten-Symbol
oebn rechts auf den Wetter-Detailseiten. Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion nutzen zu können.