Seltene Erden: Umweltbelastung und Recyclingproblematik
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01:09 / 10.01.26 17:30Durchbruch in der Wiedergewinnung
Seltene Erden: Umweltbelastung und Recyclingproblematik
Der Abbau seltener Erden ist umweltschädlich und verursacht hohe Treibhausgasemissionen, während weniger als 1 % recycelt wird. Forscher der ETH Zürich haben eine effizientere Methode zur Rückgewinnung seltener Erden aus Leuchtstofflampen entwickelt, unterstützt durch ein neues EU-Gesetz, das bis 2030 eine Recyclingquote von 25 % anstrebt.
Willkommen zum Klimaupdate. Seltene Erden sind in unserem Alltag unverzichtbar. Sie stecken in Autobatterien, LEDs, Windkraftanlagen und in Laptops sowie Smartphones sowieso. Ihr Abbau ist aber sehr umweltschädlich, verursacht enorme Mengen an Treibhausgasen. Und obwohl der Bedarf so hoch ist, wird bisher weniger als 1 % der Seltenen Erden recycelt. Denn die Methoden zur Wiedergewinnung sind extrem aufwendig und kostenintensiv. Auch eine Anlage in Bitterfeld ist davon betroffen, weil sie preislich mit dem Import der Erden aus China nicht mithalten kann. Forscher der ETH Zürich haben jetzt einen wichtigen Durchbruch erzielt. Mit einer neu entwickelten Methode gelingt es ihnen, diese wichtigen Stoffe wie etwa Europium aus Leuchtstofflampen deutlich effizienter zurückzugewinnen. Zudem unterstützt ein neues EU-Gesetz die Verringerung der Abhängigkeit von Importen aus China. Bis 2030 sollen mindestens 25 % des Bedarfs von kritischen Rohstoffen in Europa recycelt werden. Damit Ihnen jetzt einen schönen Abend.