Der Wetter-Tag bei wetter.de

Stürmische Nacht im Norden – Bodenfrost im Süden

von Karim Belbachir

Deutschlandkarte mit dem Wetter in der Nacht zu Sonntag. Oft bewölkt, aber trocken. Im Südosten und Nordwesten Regen
Im Nordwesten und Süden fällt in der Nacht Regen.

Guten Tag liebe Wetterfreundinnen und Freunde! Das sind die Wetter und Klima-News des Tages.

In der Nacht zum Sonntag fällt am Alpenrand noch letzter Regen, während es nördlich der Donau zunächst teils klar bleibt. Von Nordwesten ziehen jedoch im Verlauf mehr Wolken auf, die ab der zweiten Nachthälfte gebietsweise Schauer mitbringen. Die Temperaturen sinken auf 0 bis 6 Grad, in den Mittelgebirgen kann es lokal bis an den Gefrierpunkt gehen. Zwischen Schwarzwald und Brandenburg tritt verbreitet Bodenfrost auf. An der Nordsee frischt der Wind spürbar auf – dort wird die Nacht stürmisch mit teils kräftigen Sturmböen.

Erlenpollen legen los – Belastung steigt

Pollenflug in Deutschland vom DWD
Gerade im Osten fliegen bereits viele Pollen der Erle.

Der Pollenflug nimmt wieder Fahrt auf: Nach der Hasel ist nun auch die Erle aktiv. Laut Deutschem Wetterdienst ist die Belastung mit Erlenpollen vor allem in den Mittelgebirgsregionen bereits hoch – teils wird die zweithöchste Stufe auf dem Gefahrenindex erreicht. Auch Haselpollen sind weiterhin in der Luft, die Intensität variiert je nach Region. Während die Belastung in höheren Lagen noch vergleichsweise gering ist, treten in den Tieflagen bereits deutliche Beschwerden bei Allergikern auf.
Der Pollenflug hängt stark vom Wetter ab. In kühlen Regionen oder bei wechselhaftem Wetter kann sich der Start der Hauptblüte verzögern – was aber auch zu einer längeren Pollensaison führt.
Tipp für Allergiker: Fenster geschlossen halten, Aufenthalte im Freien einschränken und regelmäßig die Pollenflugvorhersage im Blick behalten.

Sonnenschein an der Ostsee

Kind am Strand in Eckernförde
Strandgenuss in Eckernförde

Die Sonne zeigt sich heute Mittag besonders ausgiebig am Eckernförder Strand. Überhaupt präsentierte sich der Frühling an der Ostsee von seiner besten Seite. Die Temperaturen gingen teilweise auf bis zu 14 Grad hoch.

Italientief bringt Regen – Hoch in Sicht

Wetterlage für Sonntag, 30. März, in Deutschland
Hoch Noemi ist auf dem Weg nach Deutschland.

Der Süden steht unter dem Einfluss eines Italientiefs, während von Nordwesten her eine Kaltfront über Deutschland zieht. Sie gehört zu einem Tief westlich von Norwegen und verlagert sich bis Sonntagabend weiter nach Südosten. Zu Beginn der neuen Woche übernimmt dann ein Hoch die Wetterregie – damit beruhigt sich das Wetter spürbar. Im Norden endet damit auch der Regen, obwohl die Region dringend anhaltenden Niederschlag bräuchte.

Außergewöhnliche Trockenheit im Boden

Dürremonitor für Deutschland
Der Dürremonitor des Helmholtz-Instituts

Die Trockenheit macht sich gerade im Oberboden bis 25 cm bemerkbar. Der aktuelle Dürremonitor des Helmholtz-Instituts, Zentrum für Umweltforschung (UFZ) der vergangenen 30 Tage zeigt, dass gerade im Norden, Westen und Süden zu wenig Wasser in den Oberboden gedrungen ist. In den tieferen Schichten macht sich das regional auch bereits bemerkbar.

Bonner Kirschblüte hat begonnen

In den ersten Bonner Straßen ist die berühmte Kirschblüte zu sehen. Schon im vergangenen Jahr waren die Blüten Ende März und damit recht früh aufgegangen. In diesem Jahr beginne die Blütezeit ähnlich früh, teilte die Stadt Bonn mit. In zahlreichen Nebenstraßen der Altstadt stünden die Zierkirschen bereits in voller Blüte. Die pinke Pracht der japanischen Nelkenkirschen werde sich Anfang April voll entfalten.

Kirschblüten in der Bonner Altstadt 25.03.2025
Die weltberühmte Kirschblütenpracht im Herzen der Altstadt

Die Stadt erwartet in den nächsten Tagen und Wochen wieder Zehntausende Besucher, die das Naturspektakel bewundern. Deshalb werden an diesem und den folgenden Wochenenden die Straßen der Altstadt für den Verkehr gesperrt. Die Stadt plant außerdem, Toilettenkabinen und zusätzliche Mülleimer aufzustellen.

Wetter-Mix mit Schneeflocken bis Sonnenstrahlen

Frühlingsgefühle vertagt: Schnee bis in höhere Lagen
Skandinavientief wirbelt Nordhälfte durcheinander – die Schneegrenze sinkt

In den Alpen fällt heute teils kräftiger Regen, gebietsweise handelt es sich um Dauerregen. Bis Sonntagmorgen kommen örtlich rund 30 Liter pro Quadratmeter zusammen. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1000 und 1200 Metern, darüber sind 5 bis 10 Zentimeter Neuschnee möglich. In Staulagen können bis zu 20 Zentimeter zusammenkommen, lokal auch etwas mehr.
Abseits der Alpen zeigt sich das Wetter freundlicher: Von Nordwesten her lockert es im Tagesverlauf zunehmend auf, und die Sonne kann sich stellenweise gut durchsetzen. Die Höchstwerte erreichen bis zu 16 Grad, unter grauem Himmel bleibt es mit etwa 7 Grad deutlich kühler.

Wetterlage: Tief Xero bringt Unruhe – und ein bisschen Frösteln

Wetterlage
Feuchte Grüße aus dem Norden – Skandinavientief im Anmarsch

Mit dem neuen Tief Xero wird das Wetter wieder unbeständiger und spürbar kühler. Besonders an den Alpen bleibt’s unangenehm, denn dort staut sich weiterhin feuchte Luft – Regen inklusive.

Am Sonntag übernimmt dann ein Skandinavientief das Kommando im Norden. Die Folge: viel Wechselspiel aus Wolken, Regen und kurzen Auflockerungen – typisches Aprilwetter, nur schon im März. Ab Montag dann die Wende: Von Westen her schiebt sich Hochdruck ins Geschehen und bringt wieder mehr Ruhe in die Wetterküche. Aber: Entspannung gibt’s nicht überall. An den Alpen bleibt die feuchte Luft hartnäckig hängen – und sorgt dort weiterhin für nasse Aussichten.