Der Wetter-Tag bei wetter.de
Weniger Gewitter in der Nacht, aber Starkregengefahr
Guten Abend liebe Wetter-Freundinnen und -Freunde! Das sind unsere Wetter-News des Tages:
In der Nacht lassen Gewitter nach. Örtlich kann es aber noch Starkregen geben. Die Regenwolken ziehen weiter nach Nordosten, während sich am Alpenrand neue Schauer bilden. Vor allem über Rheinland-Pfalz und Hessen bleibt es vielfach trocken. Stellenweise kann sich aber auch Nebel bilden. Die Temperaturen bleiben bei frischen 4 bis 10 Grad.
Gewitter kommen näher und Bayern bleibt Temperatur-Spitzenreiter
Es gibt neue Temperatur-Höchstwerte von 16 Uhr. Der Spitzenreiter liegt immer noch in Bayern, aber es hat sich trotzdem einiges getan!
Fürth (Bayern) 24,4 Grad
Rudolstadt (Thüringen) 24,2 Grad
Aldersbach-Kriesdorf (Bayern) 23,8 Grad
Rathen (Sachsen) 23,7 Grad
Hersbruck (Bayern) 23,7 Grad
Und auch an der Gewitterfront gibt es Neuigkeiten. Erste Gewitterzellen befinden sich kurz vor Köln und südlich von Paderborn hängt eine ganze Front fest. Stand 16:10 Uhr haben wir hier die größte Gewittergefahr. Außerdem befinden sich kleinere Zellen auch südlich von Eisenach und über Bad Hersfeld. Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und das Saarland könnten einige Schauer abkriegen, aber die Gewittergefahr ist hier eher gering.
Erste Regenwolken über Baden-Württemberg und kurz vor Saarbrücken - Gewittergefahr noch recht niedrig
Die ersten Gewitterzellen bahnen sich den Weg über Deutschland. Aktuell ziehen die ersten, dunkleren Wolken über Baden-Württemberg in Richtung Mitte. Insbesondere über Ulm, Freiburg und Stuttgart liegen die Zellen um 15:30 Uhr. Doch die größte Gewittergefahr liegt zum aktuellen Zeitpunkt noch in Frankreich. Demnächst könnten außerdem die ersten Zellen von dort aus über Saarbrücken ziehen.
Wer ist der aktuelle Temperatur-Spitzenreiter in Deutschland?
Schauen wir auf die Höchstwerte heute um 14 Uhr:
München (Bayern) 23.8 Grad
Unterschleißheim (Bayern) 23.6 Grad
Amerang-Pfaffing (Bayern) 22.9 Grad
Piding (Bayern) 22.8 Grad
Wielenbach (Bayern) 22.8 Grad
Der erste Blick auf die Werte zeigt ganz deutlich: Bayern ist bisher der Spitzenreiter! Die fünf wärmsten Orte liegen heute in dem südlichen Bundesland - also T-Shirts an bei der bunten Eier-Suche.
Obacht! Heute Nachmittag kann es ordentlich krachen
Der sonnige Start in den Ostersonntag vielerorts trübt, denn am Nachmittag kippt die Wetterlage ordentlich. Dunkle Wolken bringen örtlich Gewitter und Schauer mit sich und es kann richtig ungemütlich werden. So geht es dann auch am Ostermontag weiter. Wo besondere Vorsicht zu genießen ist, könnt ihr hier nachlesen.
Drei Wochen nach Erdbeben in Myanmar: Festnahmen wegen Betrugsverdacht
Etwa drei Wochen ist das gravierende Erdbeben in Myanmar her. Dabei stürzte in Bangkok ein Hochhaus ein, das sich gerade im Bau befand und forderte dutzende Todesopfer. Nun wurde ein an der Gebäudeentwicklung beteiligter chinesischer Geschäftsmann festgenommen. Ebenso inhaftiert wurden drei thailändische Staatsbürger laut dem thailändischen Justizminister Tawee Sodsong. Den Gefangenen werde unter anderem mutmaßlicher Betrug bei der Auftragsvergabe und Fälschung von Unterschriften vorgeworfen. Thailändische Behördenvertreter hatten bereits vor den Festnahmen erklärt, bei Untersuchungen der Gebäudereste sei festgestellt worden, dass bei den verwendeten Stahlträgern minderwertiges Metall verwendet worden sei.
Das Erdbeben mit dem Epizentrum in Myanmar wies eine Stärke von 7,7 auf. Es war eines der stärksten Beben seit einem Jahrhundert, auf das noch viele Nachbeben folgten.
Meterhohe Wellen vor der Küste Australiens
In Australien sind seit den Feiertagen mindestens sechs Menschen an den Küsten ertrunken. Die Wasserrettungsorganisation SLSA hatte am Gründonnerstag vor lebensbedrohlichem Wellengang insbesondere vor den Küsten von New South Wales und Victoria gewarnt.
Wie die Polizei des Bundesstaates New South Wales mitteilte, wurde zuletzt am Ostersonntag ein Fischer tot an einem felsigen Küstenabschnitt bei Wattamola Beach in der Nähe von Sydney aufgefunden. Ein 14-jähriger Junge, der sich mit ihm im Boot befand, konnte demnach wiederbelebt werden und befindet sich in stabilem Zustand im Krankenhaus.
Am Karsamstag war in New South Wales bereits ein weiterer Fischer von bis zu dreieinhalb Meter hohen Wellen an einen felsigen Küstenabschnitt geschleudert worden. Am Karfreitag waren ebenfalls in New South Wales drei Menschen ertrunken. Nahe der Millionenmetropole Melbourne im Bundesstaat Victoria starb eine Frau, nachdem sie von der Strömung ins Meer gezogen worden war. Insgesamt drei weitere Menschen wurden nach Angaben der Behörden vermisst.
Sonne, erste Gewitter – bis zu 24 Grad im Südosten
Der Ostersonntag beginnt vielerorts freundlich und trocken, vor allem im Süden und Osten zeigt sich auch zeitweise die Sonne. Nur im Norden fallen anfangs noch ein paar letzte Regentropfen. Später ziehen aus Westen und Süden dichtere Wolken auf, die örtlich Schauer und einzelne Gewitter bringen können. Die Temperaturen steigen spürbar an: Bis zu 24 Grad sind im Südosten möglich, sonst liegen die Höchstwerte meist um 20 Grad. An der Küste bleibt es dagegen frischer mit nur 10 bis 11 Grad.
Erst milder, dann nass – Tief bringt Schauer für alle
Heute setzt sich im Süden und Westen dank Zwischenhocheinfluss die Sonne durch – dort kann sich die kühle Meeresluft erstmals spürbar erwärmen. Doch das freundliche Intermezzo hat ein Ende: Ab Sonntag übernimmt ein Tiefdruckgebiet das Kommando. Es lenkt milde, aber feuchte Luftmassen nach Deutschland und sorgt für steigende Temperaturen – auch im Osten.
Die Kehrseite: Die Luft wird labiler und gewitteranfälliger. Zu Wochenbeginn liegt die Front des Tiefs über Frankreich direkt über Deutschland. Am Montag erwischt es dann fast alle – mit einem nass-gemischten Wetter aus Schauern, einzelnen Gewittern und nur kurzen trockenen Phasen.
Gewitter bringen Starkregen, Hagel und Sturmböen
Auch am Sonntag kann es zu teils heftigen Gewittern kommen. Besonders bei langsam ziehenden Zellen drohen punktuell Starkregenmengen von 15 bis 25, vereinzelt sogar bis zu 40 Litern pro Quadratmeter. Am Montag geht es ähnlich weiter: Gewitter mit Platzregen und Hagel sind erneut möglich – regional kann es dabei kräftig werden.