Der Wetter-Tag bei wetter.de

Wenn die Sonne könnte, würde sie auch die Nacht durch scheinen

von Paul Heger

Guten Abend liebe Wetter-Freundinnen und -Freunde! Das sind unsere Wetter und Klima-News des Tages

Nach dem frühlingshaften Tag mit Temperaturen auch über 20 Grad (im Südwesten – wo sonst?) würde die Sonne gerne noch weiterscheinen, aber es kommt ja die Nacht. In der Nacht ziehen auch nur im Südwesten ein paar Wolken durch - sonst sieht es meist klar aus. Im Westen bleibt es milder mit Tiefstwerten zwischen 5 und 8 Grad. Im Norden und am Alpenrand tritt bei Temperaturen um Null Grad stellenweise Bodenfrost auf.

Der Donnerstag bringt verbreitet tolles Frühlingswetter. Dabei geht es vielfach schon sehr sonnig los. Letzte Quellwolken sind noch im Südwesten unterwegs. Später gibt es verbreitet strahlend blauen Himmel und Sonne pur. Dazu wird es noch etwas wärmer. Die Temperaturen steigen im Westen auf bis zu 22 Grad an. Direkt an der See bewegen sich die Höchstwerte meist zwischen 12 und 14 Grad.

Trockenheit: Waldbrandgefahr wieder hoch!

Waldbrandgefahr in Deutschland steigt regional auf zweithöchste Stufe
Die Waldbrandgefahr steigt ab Donnerstag regional wieder auf Stufe 4 von 5.

Wer draußen unterwegs ist, sollte wieder besonders vorsichtig sein. Die Waldbrandgefahr - offiziell Waldbrandgefahrenindex - steigt ab Donnerstag wieder regional auf die zweithöchste Stufe, verbreitet auf Stufe 3. Gerade beim Grillen im Freien sollte man sehr vorsichtig sein, da Funkenflug im Wind schnell ein Feuer auslösen kann.

Der Wind ist einer der Gründe für das schnelle und erneute Ansteigen der Waldbrandgefahr. Der fehlende Regen kommt natürlich dazu. Bis auf weiteres sind in Deutschland auch keine nennenswerte Niederschläge in Sicht.

Birken-Pollenflug: Jetzt wird’s übel!

Übrigens fliegen in dieser Zeit auch die Pollen wie verrückt. Von Westen breitet sich gerade der Flug von Birkenpollen massiv aus. Die Konzentrationen in der Luft sind hier bereits sehr hoch. Im Osten steigt die Konzentration auch langsam an. Aktuell sind wir bereits bei einer „mittleren” Belastung laut Deutschem Wetterdienst. Die Abkühlung zum Wochenende könnte hier eventuell eine kleine Pause in der Verbreitung bewirken. Da es insgesamt aber recht trocken und windig bleibt, dürfte auch die Pollenkonzentration recht intensiv bleiben.

Birkenpollenflug im Westen sehr intensiv!
Birkenpollen-Allergiker sehen im Westen (dunkel-)rot!

Hochnebel geht, Sonne kommt!

Immer dieser Hochnebel! In der letzten Zeit hat er einigen von euch einen Strich durch die Sonnen-Rechnung gemacht. Auch heute ging es im Osten und Norden oft ziemlich grau los. Die Hochnebelfelder im Norden lösen such aber gerade rasant schnell auf. Die Sonne wird also bald überall im Norden scheinen.

Hochnebel gleich weg!
Hochnebel gleich weg!

Im Süden ging es schon der sonnig in den Tag. Von Südosten werden jetzt einige Quellwolken aufkommen und den Blick hier und da etwas trüben - bzw. den Himmel etwas abwechslungsreicher machen. Über der Mitte seht ihr gleichzeitig noch einen helleren Schleier. Das sind hohe Schleierwolken, die meist wenig stören.

Insgesamt steht uns ein toller Tag mit meist 8 bis 12 Stunden Sonnenschein bevor! Im Südosten sind es rund 6 Stunden.

Schlimmste Flut seit 50 Jahren trifft Australiens Outback

Ein Gebiet von der Größe Schwedens steht im australischen Queensland unter Wasser. Nach heftigen Regenfällen und über die Ufer tretenden Flüssen sind rund 450.000 Quadratkilometer überschwemmt – doppelt so viel wie der Bundesstaat Victoria.
Besonders betroffen ist der Ort Thargomindah, 1.100 Kilometer westlich von Brisbane. Dort mussten über 200 Menschen in der Nacht Zuflucht am Flughafen suchen, viele schliefen in Autos oder Campern.

Queenslands Landwirtschaftsminister Tony Perrett spricht von mindestens 100.000 verendeten Nutztieren und einem existenzbedrohenden Verlust für viele Farmer. Premierminister David Crisafulli nennt das Ausmaß der Zerstörung „unfassbar“. Meteorologen rechnen mit weiterem Regen.

Polarluft lässt bald Temperaturen purzeln

Frostige Aprilnacht
Am Wochenende strömt Kaltluft nach Deutschland. Das bedeutet Frost in den Nächten auf Sonntag und Montag.

Das Frühlingswetter erleidet ausgerechnet am Wochenende einen ordentlichen Dämpfer: Rund 10 bis 15 Grad kältere Luft strömt vom Nordpolarmeer über Finnland in Richtung Mitteleuropa. Am Samstag sind im Norden und Osten nur noch 7 bis 12. Am Sonntag sind sogar nur noch 3 bis 8 Grad zu erwarten. Zudem weht auch noch grimmig kalter Nordostwind. Die kalte Luft erfasst am Sonntag dann auch den Südwesten, hier rutschen die Temperaturen auf 8 bis 13 Grad ab. Dazu ziehen besonders im Osten Wolken durch, selbst ein paar Schneeschauer sind nicht auszuschließen.

Jetzt geht es stramm auf 20 Grad zu

Im Norden sowie im äußersten Süden scheint häufig die Sonne. Dazwischen zeigt sich der Himmel wechselhaft mit einem freundlichen Sonne-Wolken-Mix. Die Temperaturen steigen deutlich an und erreichen 14 bis 20 Grad, an der See und im Bergland werden 11 bis 13 Grad gemessen. Allerdings weht weiterhin ein kräftiger, im Südwesten stellenweise sogar starker Ostwind.

Der Trend: Und so geht’s weiter

Wetterlage: Hoch Noemi regiert mit ganz viel Sonnenschein

Wetterlage über Deutschland
Auch die letzten Wölkchen werden weggebrannt.

Ein kräftiges Hoch namens Noemi liegt mit seinem Zentrum über der Nordsee. Es verstärkt seinen Einfluss auf unser Wetter und trocknet auch die über dem Südosten unseres Landes liegende feuchtkalte Polarluft allmählich ab. Bis Freitag hält das schöne Hochdruckwetter an. Das Frühlingswetter erleidet jedoch ausgerechnet am Wochenende einen ordentlichen Dämpfer: Kalte, aber wohl eher trockene Luft aus der Arktis strömt von Nordosten her ins Land. Noch ist aber nicht ganz klar, ob sie uns voll trifft oder nur streift.

Es wird warm - die Temperatur-Vorhersage

Die Temperaturvorhersage der kommenden Tage: Der Frühling regiert - dann wird es kalt.