Der Wetter-Tag bei wetter.de
Nachts Nebel, Norden nass – der Süden sieht schon die Sonne
Guten Tag liebe Wetter-Freundinnen und -Freunde! Das sind unsere Wetter und Klima-News des Tages:
Die Nacht zum Dienstag hat es in sich – zumindest regional. Während sich die Schauer am Abend zunächst zurückziehen, schiebt sich aus Nordwesten schon die nächste Regenfront an. Im Norden wird’s später richtig ungemütlich mit dichter Bewölkung und teils kräftigem Regen. Ganz anders sieht’s südlich der Mittelgebirge aus: Hier bleibt es meist trocken, im Süden klart es sogar verbreitet auf. Bei Tiefstwerten zwischen 6 und 13 Grad kann sich dort in den Morgenstunden stellenweise Nebel bilden.
Der Dienstag selbst startet im Norden trüb und nass. Das Grau hält sich hier recht hartnäckig – erst später kann es Richtung Nordwesten ein paar Wolkenlücken geben. Anders im Süden: Dort wird es zunehmend sonnig und spürbar wärmer. Vor allem entlang des Oberrheins klettern die Temperaturen schon auf frühsommerliche 27 Grad. Weiter nördlich bleibt es mit 15 bis 21 Grad deutlich frischer – vor allem unter dicken Wolken. Der Wind frischt tagsüber zudem spürbar auf, stellenweise wird er sogar kräftig.
Rock am Ring: Wetter besser als sein Ruf

Schlechtes Wetter, große Sorge – doch Rock am Ring 2025 hat es wettertechnisch deutlich glimpflicher getroffen als gedacht. Zwar zogen am Wochenende immer wieder einzelne Schauer über das Festivalgelände am Nürburgring, aber das große Unwetter blieb aus.
Die Fans waren bestens vorbereitet: Gummistiefel, Regenponchos und sogar Sonnencreme gehörten zur Standardausrüstung. Und das war auch gut so – denn kurz vor dem Auftritt von Bullet For My Valentine am Samstagabend öffnete der Himmel für ein paar Minuten seine Schleusen. Polizeisprecher Jürgen Fachinger brachte es auf den Punkt: „Das Wetter ist halt, wie es auf dem Nürburgring so ist.“ Heißt: wechselhaft, aber nie langweilig – und für Festivalgänger kein Grund, leise zu sein.
Kurzes Hitzefeuerwerk: Deutschland schwitzt – aber nicht lange!
Der Sommer schaltet in den Turbo – zumindest kurzzeitig. Ab Mittwoch dreht Deutschland das Thermostat kräftig nach oben: Viel Sonne, kaum Wolken, im Süden und Südwesten sogar bis zu 35 Grad. Wer kann, sucht sich schnell ein schattiges Plätzchen oder stürzt sich ins nächste Freibad. Besonders im Süden startet der Sommer mit voller Wucht: Schon am Donnerstag fallen dort die 30 Grad-Marke und im Südwesten steigt das Thermometer sogar darüber hinaus. Auch im Norden wird’s sommerlich – zumindest ab Donnerstag, wenn sich die Sonne auch hier öfter zeigt.
Aber: Wer auf eine echte Hitzewelle gehofft hat, muss sich wohl noch gedulden. Bereits am Wochenende kündigen sich wieder Schauer, Gewitter und sinkende Temperaturen an. Die kurze Gluthitze macht also schnell wieder Platz für durchwachsenes Wetter.
Also, ein knackiger Sommergruß ist in Sicht– ideal für alle, die Hitze mögen. Nur eben kein Dauerbrenner.
NRW sagt: Finger weg vom Flusswasser - bis zu 50.000 Euro Strafe!
Die Trockenheit zeigt erste Konsequenzen: In Teilen von Nordrhein-Westfalen gilt ab sofort ein Wasserentnahmeverbot für Flüsse und Bäche. Der Rhein-Sieg-Kreis, der Rheinisch-Bergische Kreis sowie die Stadt Bonn ziehen die Reißleine – wer jetzt Wasser aus natürlichen Gewässern schöpft, riskiert ein sattes Bußgeld von bis zu 50.000 Euro.
Auch kleine Mengen mit Eimern oder Gießkannen sind tabu. „Die niedrigen Wasserstände belasten die Gewässerökologie massiv“, warnt die Stadt Bonn. Fische, Krebse und andere Bachbewohner leiden unter dem sinkenden Pegel – Uferzonen trocknen aus, Lebensräume verschwinden.
Lediglich das Tränken von Vieh bleibt weiterhin erlaubt. Die Regelung gilt bis Ende Oktober und betrifft neben Bonn auch Regionen wie Münster: Dort wurde die Wasserentnahme aus der Ems bereits in der Vorwoche untersagt. Kurz gesagt: Wer seine Gießkanne jetzt am Bach befüllt, gießt nicht nur Blumen, sondern auch ordentlich Öl ins Bußgeldfeuer.
Wetter am Pfingstmontag: Sonne im Süden, Schauer und Wind im Norden
Heute entspannt sich die Wetterlage – zumindest im Süden. Hier darf die Sonne ungestört scheinen, und es bleibt trocken. Ganz anders sieht es im Norden aus: Sonne und Wolken wechseln sich ab, dazwischen ziehen Schauer durch. Besonders rund um Niedersachsen sind nachmittags auch Blitz und Donner möglich. Immerhin: An der Ostsee setzt sich später ebenfalls freundlicheres Wetter durch. Trocken und mit mehr Sonne kann man hier am Nachmittag schon etwas aufatmen. Der Wind bleibt im Nordosten allerdings spürbar – stellenweise mit stärkeren Böen. Die Temperaturen zeigen sich zweigeteilt: Frische 15 Grad an der Nordsee, während am Oberrhein bis zu 23 Grad drin sind. Ein Pfingstmontag mit Wetters-Hin-und-Her, aber Tendenz: besser!
Wetterlage: Ruhiger, wärmer – und zum Wochenende hin bis 30 Grad

Heute setzt sich von Süden bereits höhere Luftdruck durch. Ab Dienstag mischt sich der Sommer langsam ein: Während im Süden freundlicher Hochdruck dominiert, streift den Norden die Front eines Skandinavientiefs. Doch insgesamt setzt sich zur Wochenmitte zunehmend ruhigeres und meist trockenes Wetter durch. Gleichzeitig steigen die Temperaturen Tag für Tag – und zum Ende der Woche rückt in Deutschland die 30-Grad-Marke in greifbare Nähe.