Der Wetter-Tag bei wetter.de

In der Mitte Frostgefahr - im Süden nass

Guten Tag liebe Wetter-Freundinnen und -Freunde! Das sind unsere Wetter und Klima-News des Tages:

Das Wetter in der Nacht zu Montag
In der Nacht zu Montag geht runter bis zum Gefrierpunkt

In der Nacht zu Montag regnet es im Süden weiter. Auch im Norden kann es noch Schauer geben. Hier sinken die Werte auf 5 bis 8 Grad. In der breiten Mitte bleibt es trocken. teilweise klart es auch auf. Dann sacken die Temperaturen auf Werte um den Gefrierpunkt richtig ab. Sonst sind es so 2 bis 6 Grad:

Heftiger Hagelsturm wütet über Paris

Auch in unserem Nachbarland Frankreich sorgten Unwetter für chaotische Zustände. Die Hauptstadt Paris wurde von einem heftigen Hagelsturm erwischt. Wie es dabei und danach aussah, seht Ihr im Video:

Die Temperaturen bleiben im Keller - wohl sehr lange

Der Wettertrend von Dienstag bis Donnerstag
Die Temperaturen bleiben im Keller

Nach einem sehr frischem Start bleibt es auch im Laufe der Woche sehr frisch. Die Höchstwerte erreichen erst am Donnerstag wieder mal die 20 Grad. Und die Durstrecke hält noch länger an, denn der Sommer scheint im Mai schon sein Pulver verschossen zu haben. Hier geht es zu unserer aktuellen 42-Tage-Prognose, die auch im Juni keinen strahlenden Sommer sieht.

Unwetter-Bilanz: Bäume auf Straßen und Gleisen, Festivals unterbrochen

Bei Unwettern in einigen Bundesländern sind mehrere Menschen verletzt worden. Blitze sorgten für Brände, Sturmböen für umgestürzte Bäume auf Straßen und Schienen - Unfälle und Sperrungen waren die Folge. Die Deutsche Bahn berichtete auf X von Streckensperrungen wegen Bäumen auf den Gleisen. In Rheinland-Pfalz waren mehrere Regionalzüge betroffen. In Trier etwa fiel wegen eines Sturms eine Baumkrone auf zwei fahrende Autos. Ein Fahrer wurde in seinem Wagen eingeklemmt, er musste von Einsatzkräften befreit werden und wurde in ein Krankenhaus gebracht. In Mittelhessen erlitten zwei junge Männer in einem Auto Verletzungen, als ein Baum auf den Wagen krachte.

Unwetter in Bayern
Die Unwetter sorgten zum Teil für chaotische zustände auf Straßen und Schienen

In Fulda versperrte ein umgestürzter Baum den Eingang eines Hotels. Rund 60 Gäste kamen zunächst nicht mehr aus dem Gebäude, bis die Feuerwehr den Baum weggeräumt hatte. In Osthessen lagen umgestürzte Bäume oder herabgefallene Ästen auf Fahrbahnen. Im hessischen Landkreis Hersfeld-Rotenburg musste die Bundesstraße zwischen Philippsthal und der Landesgrenze zu Thüringen der Polizei zufolge wegen Drecks auf der Fahrbahn voll gesperrt werden.

Brände durch Blitze

In der Umgebung von Mainz führte ein schweres Gewitter am Abend zu mehr als 20 Einsätzen der Feuerwehren. In Schwabenheim sicherten die Einsatzkräfte Deckenteile, die sich durch eintretendes Wasser gelöst hatten. In Gau-Algesheim brannte nach einem Blitzeinschlag ein Schuppen, in Alzey stand eine Gartenhütte in Flammen. Zu schwerwiegenden Bränden kam es außerdem in Baden-Württemberg. Ein Scheunenbrand in Bad Wildbad, der auf ein Wohnhaus übergriff, hinterließ einen Schaden von rund 600.000 Euro. In Pforzheim ist ein Blitz in ein Mehrfamilienhaus eingeschlagen. Durch den Dachbrand entstand demnach ein Schaden von rund 100.000 Euro.

Festivals unterbrochen

Das Festival «Rhein in Flammen» im Bonner Rheinaue musste wegen eines Gewitters unterbrochen werden. «Aufgrund der Wetterprognosen haben wir damit gerechnet. Wir bedauern es aber, dass es tatsächlich so gekommen ist», sagte ein Sprecher der Stadt Bonn. Nach 15.00 Uhr am Nachmittag begann es über der Rheinaue zu regnen und zu blitzen.

Ein über Thüringen ziehendes Unwetter sorgte am Abend für eine kurzzeitige Unterbrechung des Festprogramms zum Thüringentag in Gotha. Aufgrund des Regens sei das Bühnenprogramm für etwa eine Viertelstunde unterbrochen worden, sagte Mandy Wettstein von der KulTourStadt Gotha GmbH. Auch das Riesenrad und die Fahrgeschäfte seien aus Sicherheitsgründen vorübergehend geschlossen worden. Schäden habe es nicht gegeben.

Zwei deutsche Touristen in Tschechien von Blitz getroffen

Zwei deutsche Touristen sind in Tschechien von einem Blitz getroffen worden. Rettungskräfte brachten einen älteren Mann mit schweren Verletzungen in ein Traumazentrum, die ältere Frau kam mit mittelschweren Verletzungen in ein Krankenhaus, wie ein Sprecher örtlichen tschechischen Medien sagte.

Das Unglück ereignete sich in der Nähe des Ortes Tisa im Bezirk Usti nad Labem. Die Rettungskräfte fanden die beiden Deutschen unter einem Baum, wo sie vermutlich Schutz vor dem Unwetter gesucht hatten.

Holt die Jacken wieder raus - heute gibt es keine 20 Grad mehr

Höchstwerte von Sonntag, 04.05.2025
Die Höchstwerte am Sonntag liegen nur noch bei unter 20 Grad

Im Süden fallen noch häufig Regenschauer, anfangs sind auch noch Gewitter möglich. Im Norden bekommen wir es mit einem windigen Mix aus Sonne und Wolken mit nur einzelnen Schauern zu tun. In der breiten Mitte wird es freundlicher und meist trocken bleiben. Die Höchstwerte liegen nur noch 12 bis 17 Grad.

Im Video: Auch in der Nacht nicht ganz regenfrei

Immer mehr Seeadler in Niedersachsen

Die Zahl der Seeadler in Niedersachsen steigt beständig an. Im Jahr 2023 gab es landesweit 109 Seeadler-Paare, die ihre Reviere fest besetzt hatten, wie das niedersächsische Umweltministerium mitteilte. 65 von ihnen brüteten demnach erfolgreich. Inzwischen sind die Greifvögel in Niedersachsen fast flächendeckend verbreitet. 1997 waren es nur zwei Paare gewesen.

Im vergangenen Jahr dürfte die Zahl der Paare schon auf mehr als 120 angestiegen sein, sagte Peter Görke von der Arbeitsgemeinschaft Adlerschutz Niedersachsen.

Wetterlage: Kaltluft hat Deutschland erreicht

Die Wetterlage am Sonntag, 4. Mai 2025
Die Wetterlage am Sonntag, 4. Mai 2025

Da sich der hohe Luftdruck aus Deutschland verzogen hat und das neue Hoch Riccarda nun zwischen Island und den Britischen Inseln zu finden ist, konnten weite Teile Europas, von Skandinavien bis zur Iberischen Halbinsel, vom tiefen Luftdruck erobert werden.

So läuft der Temperatursturz weiter ab