Der Wetter-Tag bei wetter.de
Nachts klar, tagsüber wackelt die 30 Grad-Marke
Liebe Wetter-Freundinnen und -Freunde, das sind unsere Wetter und Klima-News des Tages:
Es darf entspannt in den Mai getanzt werden. Zumindest meteorologisch läuft nämlich alles rund. Verbreitet bleibt es trocken und recht mild mit Tiefstwerten zwischen 6 und 13 Grad. Später bildet sich stellenweise Nebel:
Der löst sich am Donnerstag aber meist schon bald auf und wir können viel Sonne genießen. Am Nachmittag sind ebenfalls nur ein paar harmlose Quellwolken am Himmel. Schauer oder Gewitter bleiben die große Ausnahme.
Die Temperaturen klettern zudem auf 24 bis 29 Grad. Örtlich knacken wir vielleicht sogar die 30 Grad Marke. Nur direkt an der Küste ist bei 18 bis 19 Grad Schluss.
Eisheilige wollen mitspielen

Das Wetter zu den Eisheiligen zeigt sich dann doch eher gnadenlos mit den sommerlichen Temperaturen, die momentan vorherrschen. Erst plätschern wir mit Sommergefühlen in den Wonnemonat, dann geht’s abwärts. Die kalten Gestalten wollen im Mai nämlich noch ein Wörtchen mitreden – eine durchaus ungünstige Gemengelage.
Wird Frost zur Gefahr? Kühl und nass – Eisheilige wollen es wissen
Grenzüberschreitend für mehr Natur: EU-Projekt pflanzt Hecken für Klima und Artenvielfalt

Mit Spaten und kleinen Traktoren arbeitet ein deutsch-niederländisches Team daran, die Landschaft klimaresilienter und artenreicher zu machen. In Milsbeek nahe der Grenze bei Kleve pflanzt das von der EU kofinanzierte Projekt „Grenzenlose Landschaft“ kilometerlange Hecken. Diese bieten Lebensraum für Vögel, Insekten und Kleintiere – und binden zugleich CO₂. Auch auf deutscher Seite laufen ähnliche Aktionen. Ziel ist es, die Natur widerstandsfähiger gegen Klimawandelfolgen wie Hitze und Starkregen zu machen. Die Mittel stammen aus dem Interreg-Programm der europäischen Kohäsionspolitik.
Wetter zum Wochenende: Sonne, Schauer – und bis zu 29 Grad

Deutschland erlebt zum Start in den Mai ein Wetter-Mix mit regional großen Unterschieden. Bereits heute ziehen vom Norden her Schauer und einzelne Gewitter nach Osten, während im Süden bei viel Sonne kaum Wolken auftauchen. Die Temperaturen reichen von 15 Grad an der Nordsee bis 29 Grad in der Rhein-Neckar-Region.
Am Samstag wird es im Süden schwül mit zunehmender Gewittergefahr. Der Norden bleibt windig und schaueranfällig, während sich in der Mitte ein meist trockenes Wetterfenster öffnet. Die Höchstwerte liegen zwischen 13 Grad im Norden und bis zu 26 Grad im Süden.
Am Sonntag dominieren wechselhaftes Wetter und einzelne Schauer, im Süden setzt an den Alpen teils kräftiger Regen ein. Es bleibt kühler mit 11 bis 20 Grad, vor allem im Nordwesten weht ein frischer Wind aus Nordwest.
Raumfahrer nach halbem Jahr im All sicher gelandet

Die Crew der chinesischen Raumkapsel „Shenzhou 19“ ist nach rund sechs Monaten im All sicher zur Erde zurückgekehrt. Die drei Taikonauten Cai Xuzhe, Wang Haoze und Song Lingdong landeten kurz nach 13 Uhr Ortszeit in der Wüste Gobi. Wegen schlechten Wetters war die Rückkehr um einen Tag verschoben worden. Auf der Raumstation „Tiangong“ wurden sie bereits von der neuen Crew der „Shenzhou 20“-Mission abgelöst. Diese soll erneut wissenschaftliche Experimente durchführen – etwa zu den Auswirkungen der Schwerelosigkeit auf Fische und Würmer. Langfristig bereitet China eine bemannte Mondlandung bis 2030 vor.
Spanien und Portugal und die Türkei erwarten heftige Gewitter und Stürme

Die spanische Wetterbehörde AEMET warnt vor einem unbeständigen Wettergeschehen rund um den 1. Mai. Ab Donnerstag werden landesweit Schauer und Gewitter erwartet, die lokal heftig ausfallen und von Sturmböen begleitet sein können. Besonders betroffen sind der Osten und Norden Spaniens, wo am Samstag weitere Niederschläge prognostiziert werden. Am Sonntag konzentrieren sich die Regenfälle auf den äußersten Norden. Die Temperaturen erreichen zunächst Werte über 30 °C, sinken jedoch ab Freitag auf für Anfang Mai typische Werte. wetter.deElHuffPost
In Portugal hat das Instituto Português do Mar e da Atmosfera (IPMA) für den Süden des Landes, insbesondere die Region Algarve, Unwetterwarnungen herausgegeben. Ab Freitagabend wird mit starken Regenfällen, Sturmböen von bis zu 75 km/h und hohem Wellengang mit Wellenhöhen von 5 bis 6 Metern gerechnet. Die Bevölkerung wird zur Vorsicht aufgerufen, insbesondere in Küstengebieten.
In der Türkei sind hauptsächlich die südlichen Regionen betroffen, rund um die Urlaubsregionen Antalya bis Bodrum. Auch hier sind teils kräftige Schauer und Gewitter möglich, lokal mit Unwetterpotenzial durch Sturmböen, Hagel und Überschwemmungen.
Saharastaub zieht über Deutschland – teils wieder Blutregen möglich

Von Freitag an breitet sich Saharastaub über weite Teile Deutschlands aus. Laut Prognosen trifft die Staubwolke aus Südwesten ein und kann den Himmel eintrüben. Im Norden sind zudem Schauer und Gewitter möglich – hier könnte es erneut zu sogenanntem Blutregen kommen, also rötlich verfärbtem Regenwasser. Auch im Süden besteht diese Möglichkeit am Wochenende, da sich der Staub dort am längsten hält. Zu Beginn der neuen Woche klingt das Phänomen voraussichtlich wieder ab.
Zecken, Raupen, Milben: Diese Plagegeister lauern im Frühling im Grünen

Wandern, picknicken, draußen sein – doch mit dem Frühling kommen auch ungebetene Gäste. Zecken etwa können FSME oder Borreliose übertragen. Geschlossene Kleidung, Insektenspray und das Absuchen nach dem Ausflug helfen, sich zu schützen. Inzwischen gelten 183 Kreise in Deutschland als FSME-Risikogebiete. Auch Grasmilben lösen Juckreiz aus, übertragen aber keine Krankheiten. Problematisch wird es hingegen beim Eichenprozessionsspinner: Ab Mai verbreiten sich seine feinen Brennhaare, die Hautausschläge und Augenreizungen verursachen können. Kontakt sollte unbedingt vermieden werden.
Brände noch vor Saisonstart: Griechenland warnt vor gefährlichem Sommer

Die griechische Feuerwehr hat im März bereits 1.359 Wald- und Buschbrände gezählt – Wochen vor dem offiziellen Beginn der Brandsaison am 1. Mai. Aktuell kämpft sie nordöstlich von Athen bei Keratea gegen einen großflächigen Brand, der durch starke Winde zusätzlich angefacht wird. Ministerpräsident Mitsotakis warnt: „Die Klimakrise ist Realität – und das Schwierigste liegt noch vor uns.“ Zwar wurde die Feuerwehr personell aufgestockt und nutzt inzwischen auch 80 Drohnen zur Früherkennung, doch viele Löschflugzeuge sind veraltet. Neue Maschinen werden frühestens 2028 geliefert. Für Touristen gilt wie im Vorjahr: Warnnachrichten des Katastrophenschutzes unbedingt beachten.
30 Grad-Marke rückt immer näher
Heute scheint bei Schönwetterwolken oft den ganzen Tag lang die Sonne. Die anfänglichen Nebelfelder von Nordniedersachsen bis nach Schleswig-Holstein lösen sich am Vormittag auf. Vom Nordosten bis in die Lausitz können durchziehende Wolkenfelder gelegentlich die Sonne verdecken, und über den Bergen sind Schauer die absolute Ausnahme. Dabei wird es mit 20 bis 27 Grad frühsommerlich warm, die höchsten Werte am Rhein und seinen Nebenflüssen. Im Seewind bleibt es bei maximal 14 bis 19 Grad kühler. Dazu weht schwacher Wind aus unterschiedlichen Richtungen, im Nordosten teils mäßig aus West bis Nordwest.
Wetterlage: Tiefs bleiben weiter auf Distanz

Das mächtige Hoch Quendolin hat sich zwar inzwischen in drei Teile geteilt. Dennoch verliert es nur wenig an Power, so dass es vorerst einmal mit viel Sonne in Deutschland weitergeht. Die Temperaturen gleiten dabei locker gen Frühsommer. Wirklich nice zum Start in den Wonnemonat. Wobei: Allzu gradlinig will der Trend in die heiße Jahreszeit nicht verlaufen. Schließlich warten noch fünf eisgekühlte Gestalten auf uns. Die Eisheiligen 2025 lassen bitten und uns vermutlich noch zittern!