Der Wetter-Tag bei wetter.de

Ruhigere Nacht – nur am Alpenrand noch nass

Guten Tag liebe Wetter-Freundinnen und -Freunde! Das sind unsere Wetter und Klima-News des Tages:

In der Nacht zu Montag lässt der Wind spürbar nach, nur an der Nordsee und im Bergland treten noch stärkere Böen auf. Die letzten Schauer konzentrieren sich auf den Alpenrand, wo es grau und nass bleibt. Im Nordwesten bleibt es dagegen meist trocken mit größeren Auflockerungen. Die Temperaturen sinken auf 7 bis 13 Grad.

Turbulente Wetterwoche mit Regen, Wind und ersten Sommerwerten

Die neue Woche startet wechselhaft: Am Montag bleibt es an den Alpen zunächst grau und nass, später ziehen auch andernorts einzelne Schauer und kurze Gewitter durch. Im Südwesten bleibt es dagegen meist trocken, bei 15 bis 21 Grad. Der Dienstag bringt im Nordwesten dichte Wolken, Regen und kräftigen Wind, sonst gibt es nur einzelne Schauer. Am Mittwoch wird es kurzzeitig wärmer mit bis zu 24 Grad – vor allem in der Westhälfte bleibt es windig mit stürmischen Böen. Auch der Donnerstag zeigt sich unbeständig mit vielen Wolken und etwas Regen. Zum Freitag steigt die Sonnechancen – im Südwesten sind dann bis zu 24 Grad möglich, lokal könnte sogar die 25-Grad-Marke fallen. Das Wochenende verspricht freundlicheres Wetter.

Kaltfront bringt Texas Hagel und Temperatursturz

Eine kräftige Kaltfront überquert heute Texas, begleitet von schweren Gewittern, großkörnigem Hagel und Sturmböen. Der US-Wetterdienst warnt vor heftigen Niederschlägen und schweren Gewittern in Nord-Texas. Lokal können bis zu 90 Millimeter Regen fallen; Überflutungen sind möglich. Die Temperaturen stürzen binnen Stunden um bis zu 20 Grad ab, was nach Tagen nahe der 37-Grad-Marke für spürbare Abkühlung sorgt.

Regen bringt kurz Erleichterung – doch die Böden bleiben zu trocken

In den kommenden Tagen bleibt das Wetter wechselhaft. Gerade im Norden ist der Regen in dieser Woche aber auch dringend nötig – das zeigt auch der aktuelle Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums: Dort liegt das pflanzenverfügbare Wasser vielerorts im orangenen bis roten Bereich, was auf anhaltenden Trockenstress hinweist. Besonders am Mittwoch sind im Norden verbreitet Schauer und teils kräftiger Regen zu erwarten. Am Alpenrand fällt bereits am Montag stellenweise mehr: Zwischen Oberstdorf und Bad Reichenhall kommen binnen 24 Stunden bis zu 15 Liter Regen pro Quadratmeter zusammen. Doch trotz der Niederschläge bleibt die Bodenfeuchte vielerorts kritisch.

EU kratzt mit 54 Prozent an Klimaziel

Wie Treibhausgase das Klima beeinflussen und was zu tun ist.
Nur ein Prozent fehlte der EU zum Erreichen des Klimaziels.

Neue Kommissionszahlen zeigen, dass die Treibhausgas-Emissionen der EU bis Ende 2024 um rund 54 Prozent unter dem Niveau von 1990 liegen. Damit fehlt nur ein Prozentpunkt zur gesetzlich verankerten 55-Prozent-Marke für 2030. Umweltverbände warnen, ein Teil des Rückgangs sei konjunkturbedingt; besonders Verkehr und Landwirtschaft hinken weiter hinterher.

Semeru schleudert Asche bis 4,6 Kilometer hoch

Am Vulkan Semeru auf Ost-Java kam es in den frühen Morgenstunden zu einer explosiven Eruption. Das VAAC Darwin meldete eine Aschewolke bis in 15.000 Fuß Höhe (etwa 4,6 km) sowie glühende Block- und Ascheströme an den Flanken. Die Alarmstufe 2 bleibt bestehen; Wanderwege rund um den Krater sind gesperrt, Verletzte wurden nicht gemeldet.

Tiefdruck bestimmt das Wetter – kurze Pause am Montag

Ein umfangreicher Tiefdruckkomplex zwischen Island und Schottland bringt am Sonntag vielen Regionen Mitteleuropas Regen. Zwar sorgt am Montag ein Zwischenhoch vorübergehend für etwas Wetterberuhigung, doch bereits ab Dienstag setzt sich der Tiefdruckeinfluss fort – mit wechselhaftem Wetter und weiteren Schauern im Verlauf der Woche.

Erdbeben 5,2 erschüttert russische Altai-Region

Das Altai-Gebirge in der Region Kosh-Agach in Süd-Sibirien
Das Altai-Gebirge in der Region Kosh-Agach in Süd-Sibirien

Ein Beben der Stärke 5,2 traf heute früh die Altai-Region in Südsibirien. Das Epizentrum lag rund 44 Kilometer nordwestlich von Kosh-Agach in etwa zehn Kilometern Tiefe. Erste Meldungen nennen weder Verletzte noch größere Schäden; Zivilschutzteams überprüfen Gebäude auf Risse.

51,6 °C in Sweihan – Emirate verzeichnen neuen Mai-Hitzerekord

51,6 °C hat die Nationale Meteorologiebehörde der Vereinigten Arabischen Emirate am Samstag in Sweihan (Al Ain) gemessen – ein neuer Landesrekord für den Monat Mai. Bereits am Vortag waren dort 50,4 °C registriert worden. Im April wurden in dem Golfstaat schon bis zu 46,6 °C erreicht. Weltweit hat sich die Zahl der extrem heißen Tage mit mehr als 50 °C in den vergangenen 30 Jahren nahezu verdoppelt – Forscher sehen darin eine Folge des Klimawandels.

Trüber Start in den Sonntag – später im Westen freundlicher mit Schauern

In der Nacht zum Sonntag ziehen weitere Regenwolken über Deutschland hinweg. Besonders im Westen kann es dabei örtlich auch kräftiger regnen. Im Osten bleibt es hingegen in vielen Regionen bis zum Morgen noch trocken.
Dazu wird die Nacht milder als zuletzt – mit Tiefstwerten zwischen 6 Grad in den östlichen Mittelgebirgen und bis zu 12 Grad am Rhein. Gebietsweise frischt zudem der Wind spürbar auf.

Wetterlage: Hochdruckdominanz kippt

Wetterlage für Sonntag, 25. Mai in Deutschland
Hoch Uschi hat sich bereits östlich von Deutschland platziert.

Auch wenn die Niederschläge vorerst noch sehr unterschiedlich verteilt sind, so sind wir doch inmitten einer nachhaltigen Umstellung der Großwetterlage. Sprich: Die Hochdruckdominanz kippt und spätestens ab Sonntag und Montag stellt sich eine ziemlich wechselhafte und teilweise auch nasse Situation ein. Immerhin wird es nach der aktuellen Polarluft wieder einen Hauch wärmer.