Der Wetter-Tag bei wetter.de

Zwischen Bodenfrost in der Nacht und Frühlingswärme am Samstag

Guten Tag liebe Wetter-Freundinnen und -Freunde! Das sind unsere Wetter und Klima-News des Tages:

In der Nacht regnet es nur noch vereinzelt in Alpennähe, sonst klart der Himmel verbreitet auf. Die Temperaturen sinken auf 1 bis 8 Grad – örtlich kann es Bodenfrost geben.

Am Samstag zeigt sich im Osten und an den Küsten das Wetter von seiner besten Seite: sonnig und trocken. Vom Westen bis zur Donau wechseln sich Sonne und Wolken freundlich ab. Zwischen Schwarzwald und Südbayern bleibt es meist wolkig, gelegentlich lugt die Sonne hervor, und es bleibt abgesehen von wenigen Tropfen weitgehend trocken. Die Temperaturen erreichen 13 Grad auf Rügen und bis zu 21 Grad am Niederrhein, meist liegen sie zwischen 15 und 20 Grad.

Der Frühling rauscht an und die Insekten sind im Liebesrausch

Der Frühling bringt nicht nur bunte Blüten, sondern auch amouröse Abenteuer im Insektenreich. Mit steigenden Temperaturen und längerem Tageslicht erwachen viele Arten aus der Winterstarre – und starten direkt in die Partnersuche. Der richtige Zeitpunkt für die Fortpflanzung ist für Insekten entscheidend: Jetzt gibt es ausreichend Nahrung, passende Temperaturen und ideale Bedingungen für den Nachwuchs.

Warum das Liebesleben der Sechsbeiner so spannend und manchmal äußerst schräg ist und wer den Längsten hat? Das könnt ihr hier noch einmal ganz genau nachlesen: Sexleben der Insekten – das Kamasutra von Biene, Marienkäfer & Co.

Marienkäfer lieben den Frühling und wirken auf den ersten Blick wie die Spießer unter den Krabblern - aber ganz so harmlos sind sie dann doch nicht.
Marienkäfer lieben den Frühling und wirken auf den ersten Blick wie die Spießer unter den Krabblern - aber ganz so harmlos sind sie dann doch nicht.

Klimaschutz? Macht wieder Bock – Hamburg will’s wissen!

Klimaschutz ist kein Spaß mehr? Falsch gedacht – der Rot-Grüner Koalitionsvertrag für Hamburg steht und Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank hat da ganz andere Pläne. In ihrer neuen Rolle als Umweltsenatorin will sie frischen Wind in die Klimapolitik bringen – und vor allem: wieder Lust auf Klimaschutz machen.

Fegebank sagt ganz klar: Klimaschutz ist keine dröge Aufgabe für Politiknerds. Es geht uns alle an. Nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern mit Ideen, die motivieren. Mit Mut, die Zukunft zu gestalten. Mit Freude daran, gemeinsam was zu reißen. Hamburg soll zeigen, dass Klimaschutz cool sein kann.

Aber wie? Natürlich will sie die Klimaziele erreichen – bis 2030 sollen 70 Prozent der Emissionen runter. Das ist ambitioniert. Aber Fegebank will zeigen: Klimaschutz und Zukunft bauen schließen sich nicht aus. Neue Wohnungen, bessere Wege durch die Stadt, saubere Energie – alles gleichzeitig. Statt „entweder oder“ heißt es „und zwar beides“. Zugegeben: Noch steht im Koalitionsvertrag das Ziel 2045 für Klimaneutralität. Aber Fegebank pusht für 2040. Das geht nicht ohne den Bund – aber sie will nicht warten. Die nächsten fünf Jahre werden entscheidend. Jetzt wird’s ernst.

Nicht alle sind begeistert. Aktivistinnen wie Annika von Fridays for Future fordern mehr Verbindlichkeit. Und ja: Es braucht konkrete Zwischenziele. Es braucht Gerechtigkeit. Und es braucht Mut. Aber: Hamburg hat die Chance, wieder Vorbild zu sein. Nicht mit Verboten, sondern mit Lust. Lust auf Fahrrad statt Stau. Lust auf frische Luft statt Smog. Lust auf Zukunft statt Stillstand.

Denn Klimaschutz ist kein Klotz am Bein – sondern unsere beste Idee für ein gutes Morgen. Hamburg will’s vormachen. Und vielleicht macht’s ja dann sogar wieder Spaß, die Welt zu retten.

Die Sonne kämpft sich vielerorts durch

Der Freitag ist in Sachen Wetter in großen Teilen Deutschlands ziemlich okay. Vor allem in der Mitte, wo es die letzten Tage ordentlich regnete, trocknet es gerade ab. Es wird milder und hier und da schafft es die Sonne durch die Wolken. Schön.

Nur südlich des Mains tut sie sich schwer und vor allem am Alpenrand gibt es noch teils heftige Schauer und auch länger anhaltenden Niederschlag. Das wird aber auch da am Wochenende peu a peu besser. Versprochen.

Ruhiges Wetter: Weniger Strom aus Windkraft im ersten Quartal

Das Wetter war zu ruhig: Deshalb ist die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien im ersten Vierteljahr 2025 in Deutschland nach vorläufigen Berechnungen deutlich zurückgegangen. Hauptgrund dafür war ein wetterbedingter Einbruch bei der Windkraft, wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) mitteilte. Die Stromproduktion durch Windenergieanlagen auf See sei um 31 Prozent gesunken und an Land um 22 Prozent. Insgesamt seien aus erneuerbaren Energien von Januar bis März 63,5 Milliarden Kilowattstunden Strom produziert worden und damit rund 16 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Windenregie in Mecklenburg-Vorpommern
Ruhiges Wetter lässt Strom aus Windkraft einbrechen

Positiv entwickelte sich allerdings die Stromerzeugung aus Photovoltaik. Der weitere Zubau von Solaranlagen und ein überdurchschnittlich sonniger März hätten für einen spürbaren Anstieg gesorgt.

Aufräumarbeiten nach Hagel-Unwetter im Harz

In Deutschland hat es ordentlich gekracht, so im Sauerland, in Westfalen, aber auch am Alpenrand. Heftige Gewitterzellen haben sich dabei entladen. Auch im Harz: Dort kam krasser Hagel runter. Zwischen Athenstedt und Zilly mussten Aufräumarbeiten absolviert werden.

Aufräumarbeiten nach Unwetter im Harz abgeschlossen
Nach den Unwettern im Harz

Mit schwerem Gerät werden die Gräben von Schlamm und Geröll freigeräumt. Nach dem Unwetter lagen Berge von Hagel auf der Straße und den Ackerflächen.

25 Grad: Lauert da etwa ein Sommertag nächste Woche?

Das Höhentief zieht Richtung Südosteuropa ab. Ab Samstag setzt sich dann wieder höherer Luftdruck durch, mit einer östlichen Strömung bleiben die Temperaturen aber vorerst gedämpft.
Das Höhentief zieht Richtung Südosteuropa ab. Ab Samstag setzt sich dann wieder höherer Luftdruck durch, mit einer östlichen Strömung bleiben die Temperaturen aber vorerst gedämpft.

Das Wetter wird nun immer besser und am Ende könnte uns ein Sommertag blühen - passend zum Tanz in den Mai: Am Samstag macht sich die feuchte Luft von Tief Günter im Süden noch bemerkbar, während sich von Norden und Nordosten her deutlich trockenere Luft durchsetzt. In Nähe zu den Alpen und der Schweiz bleibt auch in den folgenden Tagen feuchte Luft zurück und über dem Bergland sind daher vereinzelt Schauer oder Gewitter möglich.

Das ist aber schon die Ausnahme. Für die meisten gibt es unter Hochdruckeinfluss trockenes Wetter mit reichlich Sonnenschein und zur Wochenmitte hin wird vor allem im Rheinland die Sommermarke von 25,0 Grad geknackt.

Es trocknet heute zunehmend ab - Regen noch im Süden

Heute klingt der Regen über der Mitte ab, während im Süden noch zeitweise Regen fällt, der sich nur langsam in Richtung Alpen und Bayerischer Wald zurückzieht. Sonst lockern die Wolken auf. Im Nordosten und an den Küsten wird es zunehmend sonnig. Die Temperaturen bleiben in höheren Lagen von Erzgebirge und Bayerischem Wald unter 10 Grad und steigen sonst meist auf 13 bis 18 Grad an. Dazu weht schwacher bis mäßiger, auf Nord bis Nordost drehender Wind.

Mehr Sonnenschein am Wochenende - ab Samstag wird es wärmer

Ein Teil von Tief Günter zieht heute vom Südwesten Deutschlands in die Alpen und dann weiter Richtung Adria und Balkan. Mit ihm ziehen auch die Regenfälle ab und von Norden her weitet sich Hoch Petra aus. Als erster setzt sich im Nordosten und an den Küsten trockenere Luft durch, während sonst hinter dem Regen heute noch feuchte Luft zurückbleibt und die Sonne es oft schwer hat, sich gegen die Wolken durchzusetzen.