Der Wetter-Tag bei wetter.de

Schauer und Nachtfrost begleiten uns zum Start ins Wochenende

Guten Tag liebe Wetter-Freundinnen und -Freunde! Das sind unsere Wetter und Klima-News des Tages:

Die Nacht verläuft in der Mitte wieder teils frostig kalt. An den Alpen und an den Küsten gibt es bei milderer Luft ein paar Schauer. Am Samstagvormittag wird es dann langsam trockener und oft sogar recht sonnig. Von Westen ziehen aber schon bald wieder dichtere Wolken auf und zum Nachmittag setzt von hier aus Regen ein. Der Rest darf sich auf eine meist trockene Tageshälfte freuen. Dazu gibt es 14 bis 20 Grad und der Wind frischt von Westen auf.

Wechselhaftes Wetter in Sicht – Sonne, Regen, Wind und Temperatur-Spagat

Wettervorhersage für 3 Tage ab Montag in Deutschland
Wind, Regen und Sonnenschein: Das Wetter wird kommende Woche wechselhaft.

Das Wetter in Deutschland zeigt sich in den kommenden Tagen äußerst abwechslungsreich. Der Samstag startet im Nordosten und Südosten noch mit ein paar Schauern, sonst gibt es verbreitet einen Sonne-Wolken-Mix – besonders vom Osten bis in den Südwesten sind freundliche Abschnitte zu erwarten. Am Nachmittag zieht aus Nordwesten Regen auf, bei Höchstwerten zwischen 14 und 20 Grad.
Der Sonntag wird dann ungemütlich: Regen breitet sich von West nach Ost aus, anfangs zeigt sich im Osten noch kurz die Sonne. Später sind zwischen Schauern auch einzelne Gewitter möglich, bei 13 bis 21 Grad und spürbarem Wind.
Am Montag bleibt es im Südwesten und Teilen der Mitte trockener mit etwas Sonne, während es im Südosten am trübsten bleibt – inklusive Schauern und Gewittern. Norden und Westen bleiben windig, mit 16 bis 21 Grad, lokal bis 22.
Der Dienstag bringt mit einem neuen Tief viel Regen in den Westen, während nach Osten und Süden hin längere freundliche Phasen möglich sind. 15 bis 22 Grad, erneut windig im Nordwesten.
Auch der Mittwoch zeigt sich zweigeteilt: Im Westen neuer Regen mit möglichem Gewitterpotenzial, im Süden deutliche Unsicherheiten – entweder unter 20 Grad bei Regen oder verbreitet sonnig mit bis zu 24, teils sogar 26 Grad laut einzelnen Modellen.

Flut in Australien fordert fünftes Todesopfer – Evakuierungen in Sydney beginnen

Australia Floods
Die Ortschaft Taree steht unter Wasser.

Die Zahl der Todesopfer durch die Überschwemmungen an Australiens Ostküste ist auf mindestens fünf gestiegen. Wie Einsatzkräfte mitteilten, wurde am Freitag die Leiche eines 80-jährigen Mannes auf seinem überfluteten Grundstück entdeckt. Zuvor waren drei Menschen in ihren Autos von den Fluten überrascht und ertrunken. Ein weiterer Mann war am Mittwoch in der Gemeinde Moto tot in seinem Haus aufgefunden worden. Premierminister Anthony Albanese rief die Bevölkerung eindringlich dazu auf, keine überfluteten Straßen zu befahren. In der besonders betroffenen Region Mid North Coast, darunter Taree und Port Macquarie, sind viele Orte überflutet, der Pacific Highway wurde abschnittsweise gesperrt. Tausende sind ohne Strom, über 670 Rettungseinsätze wurden gemeldet. Inzwischen erreicht das Unwetter auch die Metropolregion Sydney: Erste Vororte wie Cobbitty wurden evakuiert, der Flughafen war zeitweise wegen Überschwemmungen beeinträchtigt.

Erdbeben erschüttert indonesische Insel Sumatra – mehrere Gebäude beschädigt

Ein schweres Erdbeben hat in der Nacht die indonesische Insel Sumatra erschüttert. Nach Angaben der indonesischen Wetterbehörde BMKG lag die Stärke bei 6,3, das Deutsche Geoforschungszentrum (GFZ) gab sie mit 5,8 an. Das Beben ereignete sich gegen 03.00 Uhr Ortszeit in nur zehn Kilometern Tiefe, rund 40 Kilometer südwestlich der Großstadt Bengkulu. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht ausgelöst. Erste Berichte sprechen von mindestens 34 beschädigten Gebäuden. Über Verletzte oder Todesopfer ist bislang nichts bekannt. Die Behörden warnten vor möglichen Nachbeben.

Regenmengen steigen deutlich – Alpen und Nordwesten profitieren am meisten

Regenwetter
Die Regenmengen nehmen in den kommenden Tagen deutlich zu.

Nach nur geringen Niederschlagsmengen am Donnerstag mit 5 bis 15 Litern pro Quadratmeter im Norden Deutschlands soll sich die Regenlage in den kommenden Tagen deutlich verändern. Besonders in der Nordwesthälfte und im Alpenraum könnten bis Freitag, 30. Mai, verbreitet 30 bis 50 Liter fallen – lokal auch deutlich mehr. Unsicher bleibt hingegen weiterhin, wie viel Niederschlag vom Südwesten bis in den Osten Deutschlands zusammenkommt.

AWI-Studie warnt vor Folgen von Hitzewellen für Nordsee-Plankton

Creative Highlights World Sanderling (Calidris alba), Sanderlinge bei stuermischer See, Belgien, Westflandern, Nordsee s
Plötzliche Hitzewellen wirken sich laut AWI auf das Plankton in der Nordsee aus.

Hitzewellen könnten das Ökosystem der Nordsee deutlich stärker belasten als bislang bekannt. Forschende der Biologischen Anstalt Helgoland am Alfred-Wegener-Institut (AWI) hätten nach eigenen Angaben gezeigt, dass plötzlich auftretende Hitzeereignisse das Plankton in der Deutschen Bucht massiv beeinflussen könnten. Zwar führe bereits die kontinuierliche Erwärmung der Nordsee zu spürbaren Verschiebungen im Artenspektrum – in Kombination mit Hitzewellen würden sich die Veränderungen laut AWI aber weiter zu Ungunsten vieler Planktongruppen verstärken.

Tief Magnus bringt Unwetter – Europaweit Gewittergefahr

Tief Magnus sorgt auch am Freitag für teils heftige Unwetter in Europa. Der Schwerpunkt liegt laut Estofex im Bereich von der Adria bis nach Bulgarien und Rumänien. Dort drohen gefährliche Sturmböen, sehr großer Hagel, Starkregen und sogar Tornados. Auch im weiteren Umfeld – vom Mittelmeerraum über Osteuropa bis nach Nordeuropa – ist mit markantem Wetter zu rechnen. Damit bleibt „Magnus“ ein europaweites Wetterereignis mit teils gefährlichem Potenzial.

Wechselhaftes Wetter in Sicht – zwischen Sonne, Sturm und Schafskälte

Wetterlage für Freitag, 23. Mai in Deutschland
Tief Magnus beeinflusst weiterhin das Wetter im Norden Deutschlands.

Das Wetter in Europa bleibt in den kommenden Tagen dynamisch. Sturmtief Magnus beeinflusst weiterhin den Norden Deutschlands, während Ableger des Tiefs auch in Süd- und Osteuropa für Gewitter und kräftige Schauer sorgen. Am Samstag sorgt ein Zwischenhoch mit etwas Sonnenschein vorübergehend für Beruhigung. Doch bereits ab Sonntag greifen erneut Tiefdruckgebiete vom Atlantik auf Mitteleuropa über – zunächst aus Nordwest, später aus West. Offen ist derzeit, ob das Azorenhoch im Süden wetterwirksam wird. Gelingt das, sind dort sommerliche Temperaturen möglich. Andernfalls drohen verbreitet kühle und nasse Tage. Ein stürmisches und spannendes Wetterduell bahnt sich an – mit Ausgang zwischen Schafskälte und Frühsommer.

NOAA warnt vor aktiver Hurrikan-Saison – bis zu fünf schwere Stürme möglich

Die US-Wetterbehörde NOAA erwartet für die diesjährige Hurrikan-Saison über dem Atlantik ungewöhnlich viele Wirbelstürme. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 60 Prozent wird die Saison von Juni bis November stärker ausfallen als im langjährigen Durchschnitt, teilte die Behörde mit. Grund dafür seien vor allem ungewöhnlich hohe Meerestemperaturen, die die Sturmaktivität zusätzlich begünstigen. NOAA rechnet mit bis zu 19 tropischen Stürmen, von denen bis zu zehn Hurrikan-Stärke erreichen könnten – fünf davon sogar schwere Hurrikans mit Windgeschwindigkeiten von fast 180 km/h.

Bergsturz in der Schweiz: Gletscher droht abzubrechen – Lebensgefahr im Lötschental

Nach einem massiven Bergsturz in der südlichen Schweiz wächst das Risiko eines Gletscherabbruchs oberhalb des Walliser Dorfs Blatten. Die Bewegung des Gletschers am Kleinen Nesthorn hat sich laut Geologen innerhalb weniger Tage fast verdoppelt – auf bis zu zwei Meter pro Tag. Zwei bis drei Millionen Kubikmeter Fels haben sich bereits gelöst und sind auf das Eis gestürzt. Experten warnen vor lebensgefährlichen Wanderungen in der Region. Blatten wurde vorsorglich evakuiert. Ein möglicher Gletscherabbruch könnte Geröll und Eis ins Tal stürzen lassen und den Fluss Lonza aufstauen.

Todesopferzahl steigt auf vier – Flutlage in Australien bleibt angespannt

WET WEATHER SOUTH COAST, Cars make their way through floodwaters at Albion Park, Wollongong, Friday, May 23, 2025. Torre
Überflutete Straßen in Wollongong

Bei den schweren Überschwemmungen an Australiens Ostküste ist die Zahl der Todesopfer auf mittlerweile vier gestiegen. Eine 49-jährige Frau wird weiterhin vermisst. Drei Menschen waren in ihren Autos von den Wassermassen überrascht worden und ertranken, ein 63-Jähriger wurde tot in seinem überfluteten Haus in der Gemeinde Moto entdeckt. Premierminister Anthony Albanese appellierte an die Bevölkerung, niemals mit Fahrzeugen durch überflutete Straßen zu fahren. Besonders betroffen ist die Region Mid North Coast mit Orten wie Taree und Port Macquarie. Der Pacific Highway musste teilweise gesperrt werden. Mehr als 670 Rettungseinsätze wurden bereits durchgeführt – viele davon unter lebensgefährlichen Bedingungen. Die heftigen Regenfälle ziehen jetzt aber nach Süden ab. Damit endlich Entspannung bei den tödlichen und historischen Fluten in New South Wales.

Frostige Nacht liegt hinter uns

Es gab verbreitet Frost in der vergangenen Nacht. Die Temperaturen lagen vor allem im Osten unterhalb des Nullpunktes. Die Zugspitze liegt aufgrund ihrer Höhe an der Spitze der Rangliste.

  • Zugspitze (Bayern) -8.2 Grad
  • Marienberg-Kühnhaide (Sachsen) -4.8 Grad
  • Königshütte im Harz (Sachsen-Anhalt) -3.9 Grad
  • Morgenröthe-Rautenkranz (Sachsen) -3.2 Grad
  • Nebelhorn (Bayern) -2.5 Grad
  • Carlsfeld (Sachsen) -2.1 Grad

Rekordregen im Südosten Australiens – Fluss übertrifft Hochwasser von 1929

Im Südosten Australiens hat es in den vergangenen Tagen teilweise so viel wie in den vier Monaten zuvor und mehr als das Vierfache der durchschnittlichen Niederschlagsmenge im Mai geregnet, wodurch es zu heftigen Überschwemmungen und Überflutungen kam. Der Pegelstand des Flusses in der Stadt Taree hat den bisherigen Höchststand aus dem Jahr 1929 überschritten (aktuell über 6,30 m). Zum Wochenende beruhigt sich aber zumindest erst einmal die Wetterlage.

Tiefpunkt der Woche ist erreicht

Heute scheint neben teils dichten Wolken die Sonne und immer wieder ziehen Schauer durch, im Norden sind auch einzelne Gewitter möglich. Dabei bleibt es vom Saarland und Oberrhein bis nach Ostbayern meist trocken. Die Höchstwerte liegen bei 10 Grad im Erzgebirge bis 18 Grad am Oberrhein. Dazu weht schwacher bis mäßiger, über der Mitte und im Nordwesten teils frischer und stark böiger Wind aus westlichen Richtungen.

Höhepunkt von Tief Magnus

Die Wetterlage am Freitag, 23.05.2025, mittags
Tief Magnus bringt Regen und Gewitter

Am Freitag erreicht Tief Magnus seinen Höhepunkt, bevor dann Island- und Nordatlantiktiefs endlich die Regensaison von Westen her einläuten.

Video: Kaltluft flutet Deutschland