Weiter unruhiges Wetter am Mittelmeer
Jetzt bekommen Südfrankreich und Spanien den Regen ab
Es regnet um uns herum: Während Deutschland supertrocken ist, fällt der Regen derzeit in Ost- und vor allem in Südeuropa. Südlich der Alpen will sich einfach keine stabile Wetterlage einstellen. Italien und Slowenien bekommen jetzt mal eine Regenpause, aber in Spanien schüttet es.
Kurzes Durchatmen in Italien - Regen in Südfrankreich
Die leidgeplagten Italiener dürfen mal durchatmen: Das Wetter dort ist nicht ganz so schlecht momentan, wenn es auch nicht wirklich stabil ist. Aber der meiste Regen fällt derzeit von Südfrankreich, zum Beispiel in Montpellier, und den Pyrenäen bis nach Nordspanien.

Dort können sich jetzt am Wochenende teils kräftige Schauer oder Gewitter bilden, die lokal bis zu 100 Liter Regen auf den Quadratmeter bringen. Zum Vergleich: Im gesamten Frühling sind in Deutschland keine 60 Liter Regen auf den Quadratmeter gefallen. Wir steuern auf den trockensten Frühling aller Zeiten zu.
Prognosen bleiben schwierig - Sommerhoch nicht zu sehen
Tief um Tief zieht derzeit Richtung Mittelmeer. Das liegt an dem stabilen Hoch, das sich über der Nordsee und dem skandinavischen Raum festgesetzt hat. Die Tiefs suchen sich dann eine südliche Zugbahn. Im Vergleich zu den letzten Überschwemmungen in Norditalien und auf dem Balkan sind die nun prognostizierten Regenmengen aber überschaubar. Dennoch: Lokal kann es zu Unwettern und Überflutungen kommen.

Und blicken wir mal auf die Langfrist, dann dürfte es den Turinern schlecht werden. Für die norditalienische Stadt sind in unserer Prognose immer wieder auch heftige Niederschläge prognostiziert. Das bedeutet: Das stabile Sommerhoch, das den Mittelmeerraum so auszeichnet und zum beliebten Urlaubsziel macht, ist weit und breit nicht zu sehen.
(osc)