Winter-Comeback
Frostiger Abgang des Januars in Deutschland
Ein turbulenter Wetterabschluss erwartet uns, denn der Januar verabschiedet sich mit frostigen Temperaturen, Schneefällen und Lawinengefahr. Ein Tiefdruckgebiet über Italien bestimmt auch das Wetter in Deutschland.
Lawinengefahr und Schneemassen in den Alpen

Ein Tiefdruckgebiet über Norditalien bringt am Dienstag erhebliche Schneefälle in die bayerischen Alpen. Zwischen 20 und 40 Zentimeter Neuschnee werden erwartet, begleitet von teils stürmischen Winden, die die Lawinengefahr auf die Stufen 3 bis 4 (von 5) steigen lassen. Besonders in den Hochlagen sollten Outdoor-Aktivitäten nur mit großer Vorsicht unternommen werden. In tieferen Regionen Süddeutschlands kann der Schnee kurzzeitig bis auf 500 bis 700 Meter herabfallen.
Wetterwechsel und freundlicher Trend
Mit dem Mittwoch beginnt eine leichte Wetterberuhigung. Die Regenschauer aus der Nacht breiten sich tagsüber weiter übers Land aus, während Schnee nur noch in den Gipfellagen der Mittelgebirge und Alpen fällt. Am Nachmittag wird es im Südwesten trockener, und in den südlichen Regionen zeigt sich vereinzelt die Sonne. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 4 und 11 Grad, sodass sich der Schnee in tieferen Lagen nicht halten kann.
Am Donnerstag bleibt das Wetter im Süden und Osten meist freundlich, sofern sich der Nebel auflöst. Im Norden und Westen ist hingegen weiterhin mit Regen und durchwachsenen Bedingungen zu rechnen. Mit Temperaturen von 4 bis 10 Grad bleibt es vergleichsweise mild. Wer winterliche Spaziergänge plant, findet besonders im Süden gute Bedingungen.
Kühler Ausklang der Woche
Der Freitag bringt kühlere Luftmassen mit Tageshöchstwerten von 2 bis 8 Grad. Im Südosten können anfangs noch ein paar Schauer auftreten, wobei im Bergland der Regen in Schnee übergeht. Auch der Norden verzeichnet leichte Niederschläge, während sich im Rest des Landes ein wechselhaftes Bild aus Sonne und Wolken abzeichnet. Nachts ist in weiten Teilen Deutschlands wieder mit Frost zu rechnen.
Einen genaueren Blick auf die kommende Woche gibt es im 7-Tage-Wettertrend
Am Wochenende beruhigt sich die Wetterlage weiter. Bei Tageshöchstwerten von 1 bis 7 Grad bleibt es größtenteils trocken, und die Sonne zeigt sich häufiger, vor allem in den südlichen Regionen. Die frostigen Nächte sorgen dafür, dass der Januar winterlich endet und den Start in den Februar mit kalten, aber stabilen Verhältnissen einläutet.
Letztes Zucken des Winters
Mit Schneefällen, Frost und kühleren Temperaturen zum Abschluss zeigt der Januar noch einmal die gesamte Bandbreite des Winters. Der Februar startet am Wochenende hingegen mit mehr Sonnenschein. Vielleicht ist es Ende Januar das letzte Zucken der kalten Jahreszeit. Es bleibt aber noch spannend.
Mehr Aufschluss könnte die Langfristprognose des 42-Tage-Wetter-Trends geben
(kfb)