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Achtung : Glättegefahr in der Nacht durch Schnee und Frost

Wetter in der Nacht zu Freitag, 31. Januar 2025

In der Nacht zu Freitag zieht der Regen in den Südosten, teils mit Glatteisgefahr, im Bergland mit Schnee. Schauer sind auch noch in Richtung Ostsee unterwegs, sonst wird es trockener bei 4 bis -2 Grad.

Achtung Glättegefahr durch Winterwetter in der Nacht:

Im Südosten gibt es anfangs zarten, also leichten Frost. Dann Aufzug von Regen, der örtlich gefrieren kann. Gleichzeitig sinkt von Nordwesten die Schneefallgrenze in den Mittelgebirgen bis in tiefe Lagen. Die Frage ist: Ziehen die Niederschläge vorher schon ab oder reicht es noch für ein paar wenige Zentimeter oder zumindest eine Rutschschicht? In den Alpen schneit es nur oberhalb von 1000 Metern. Bei Aufklaren kann es punktuell hinter der Front zu überfrierender Nässe kommen. Am Freitag gibt es im Bergland etwas Schneeglätte, auch am höheren Alpenrand.

Hier geht es zu den Tiefstwerten in Deutschland und Euro
pa

Video: Das sind die verschiedenen Glättearten

Bernd und Beate prägten den Januar: Zu mild, nass und durchaus sonnig

Der Start ins neue Jahr war deutlich zu mild, nass und sonnig. Das geht aus der Monatsbilanz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für den Januar 2025 hervor, dafür wurden rund 2.000 Messstationen ausgewertet.

„Zwei Protagonisten prägten maßgeblich das Wetter im Januar“, heißt es aus Offenbach: Tief Bernd und Hoch Beate. Sie sorgten für eine sogenannte Inversionswetterlage, bei der es oben warm und unten kalt war. „Insgesamt betrachtet war der Januar deutlich milder, nasser und auch die Sonne zeigte sich öfter als im vieljährigen Mittel“, so die Meteorologen.

Das Temperaturmittel lag im vergangenen Januar bei 2,0 Grad, das sind 1,1 Grad mehr als im Schnitt der Jahre 1991 bis 2020. Am wärmsten war es mit 18,9 Grad am 27. in Bad Kohlgrub (Bayern).

Deutlich zu nass war es in der Westhälfte Deutschlands. Die höchste Tagesniederschlagssumme trat am 5. in Hückeswagen (Nordrhein-Westfalen) auf. An diesem Tag fielen 46 Liter pro Quadratmeter.

Schnee stellte sich im Tiefland eher als Mangelware heraus. Nur eine Luftmassengrenze sorgte um den 10. herum von der Eifel bis zur Uckermark gebietsweise für eine 5 bis 15 Zentimeter hohe Schneedecke. Der Januar konnte mit 61 Stunden Sonne aufwarten. Das waren 17 Prozent mehr als im Vergleich mit der Periode 1991-2020. Der Januar war also wirklich zu sonnig.

So viel Regen wie nie in der Bretagne

Historic Flooding in Ile Et Vilaine - France Rennes 35, January 28, 2025: historic flooding of the Vilaine and Ille et Rance canals, here along the Canal Saint Martin, Prairies Saint Martin, buildings with their feet in the water - Photo by Macareux/ANDBZ/ABACAPRESS.COM Rennes France PUBLICATIONxNOTxINxFRAxUK Copyright: xANDBZ/ABACAx
Historische Fluten in Ile Et Vilaine - Frankreich

Drei aufeinanderfolgende Tiefdruckgebiete bescheren dem Nordwesten Frankreichs Hochwasser und Überschwemmungen. In Redon bleiben Schulen geschlossen. 1.700 Menschen wurden in dem Ort sicherheitshalber aus ihren Häusern geholt, wie der Sender BFMTV berichtete. Die Bahn setzte den Verkehr auf einigen Regionallinien aus. Zwischen Nantes und Rennes sollen die Züge erst wieder am Samstag anrollen.

Heftig ist die Lage in Rennes, wo an der Messstation Rennes-Saint-Jacques mit mindestens 178 Litern pro Quadratmeter so viel Regen wie noch nie im Januar verzeichnet wurde, seit die Station 1944 in den Dienst ging.

Seit Anfang des Monats fiel dreimal so viel Regen wie durchschnittlich sonst im Januar, teilte Frankreichs Wetterdienst Météo France mit. In den drei Départements Morbihan, Ille-et-Vilaine und Loire-Atlantique herrschte die höchste Warnstufe Rot für Hochwasser.

in den USA spielt das Wetter derzeit ziemlich verrückt. Weil Kaltluft von Norden auf tropische Luft von Süden trifft, gibt es von heute bis Samstag von Texas bis in den Osten und Nordosten teils heftige Niederschläge. Wir erwarten rund 100 Liter in der Spitze, mit Sturmböen und erhöhter Tornadogefahr.

Aber das ist nicht alles: Im Nordwesten gehen im Bergland größere Neuschneemengen durch atmosphärische Flüsse nieder. Da kann ein Meter Neuschnee fallen, in tieferen Lagen örtlich über 100 Liter Regen. Los Angeles geht dabei übrigens leer aus. Der Regen geht nördlich von LA runter.

5 Tote durch zwei Lawinen in den Alpen

ARCHIV - 13.02.2016, Frankreich, Les Carroz D'araches: Ein Banner weist auf hohe Lawinengefahr hin. Fünf Skifahrer sind in den französischen Alpen bei zwei Lawinenabgängen ums Leben gekommen. (zu dpa: «Fünf Skifahrer sterben in den französischen Alpen») Foto: Denis Charlet/AFP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Tote bei Lawinenunglück nahe dem Montblanc

Fünf Skifahrer sind in den französischen Alpen bei zwei Lawinenabgängen ums Leben gekommen. In den Savoyer Alpen starben vier Skifahrer aus Norwegen im Bereich von Val-Cenis, wie lokale Medien berichteten. Eine weitere Skifahrerin aus der Schweiz wurde bei Vallorcine nördlich des Mont-Blanc-Massivs laut Medienbericht von einer Lawine erfasst und tödlich verletzt.

Bei dem Unglück in den Savoyer Alpen war eine Gruppe von sieben Skifahrern aus Norwegen auf einer Tour abseits der Piste unterwegs, als eine große Lawine abging, die vier von ihnen mitriss. Drei von ihnen konnten nur noch tot geborgen werden, eine noch per Hubschrauber ins Krankenhaus von Grenoble geflogene Frau aus der Gruppe wurde dort für dort erklärt.

Die Skifahrerin aus der Schweiz war mit ihrem Vater und ihrem Bruder unterwegs, als sie bei Vallorcine von einer Lawine erfasst wurde, wie die Zeitung ‘Le Figaro’ unter Verweis auf die Staatsanwaltschaft berichtete. Der Vater der 30-Jährigen blieb unverletzt, ihr Bruder kam zu Untersuchungen ins Krankenhaus. Alle drei waren abseits der Piste unterwegs.

Die Präfektur von Hochsavoyen warnte unterdessen vor der weiterhin hohen Lawinengefahr.

Viel Regen für die einen, mehr Sonne für die anderen

Die Sonne hatte es auch gestern verbreitet wieder schwer. Heute wird das zum Teil anders. Aber nur zum Teil. Es regnet zunächst in Nordrhein-Westfalen, der Regen breitet später bis nach Mecklenburg-Vorpommern aus. Von Ostfriesland bis in den Norden Schleswig-Holsteins bleibt es meist trocken und von den Alpen bis in die Lausitz scheint nach Auflösung einzelner Nebelfelder zeitweise die Sonne. Nach frostigem Beginn im Südosten steigen die Temperaturen auf 6 Grad in Regensburg und Lüneburg und bis 11 Grad in Baden-Baden und Chemnitz an. Dazu weht schwacher bis mäßiger Wind, meist aus Süd bis West.

Die weiteren Aussichten: Am Freitag bleibt es oft noch wechselhaft. Von Westen erreicht uns aber ein Hoch mit Sonnenschein. Am Wochenende ist es dann verbreitet trocken. Nordöstlich der Elbe bleibt es wohl trüb mit ein paar Schauern. Auch im Süden gibt es teils zähen Nebel. Nach frostigen Nächten geht’s tagsüber trotz Abkühlung aber in den Plusbereich, besonders im Westen.

Die Wetterlage am Donnerstag: Langsam erobert Hochdruck das Land

Wetterlage
Wetterlage: Die Nordwesthälfte steckt noch unter dicken Wolken, die Südosthälfte profitiert schon von Hochdruckeinfluss.

Ein Tief über der Biskaya hat sich aufgespalten. Ein Teil zieht in den westlichen Mittelmeerraum und bringt dort heute und am Wochenende sehr ungemütliches Wetter, der andere Teil vereinigt sich mit dem Tiefdruckgeschehen in Nordeuropa. Insbesondere zieht in der kommenden Nacht und morgen ein Tief über Dänemark nach Pommern und sorgt im Nordosten für unbeständiges Wetter.

Zum Wochenende setzt sich in weiten Teilen Deutschlands Hochdruckeinfluss durch. Im Nordosten sind allerdings immer wieder Störungen aktiv.

(mit dpa)