Der Wetter-Tag bei wetter.de
Frostige Nacht unter klarem Himmel
Ein für viele schon super sonniger Tag geht zu Ende. Aber die Sonne wird nun auch für sie erstmal untergehen. In den nächsten Stunden ist der Himmel meist klar, nur vereinzelt bildet sich Nebel. Im äußersten Norden ziehen dichtere Wolken durch. Hier bleibt es mit +1 bis +4 Grad frostfrei, sonst gibt es verbreitet leichten Frost bis -6 Grad.
Am Dienstagvormittag lösen sich die einzelnen Nebelfelder rasch auf; auch im Norden machen die Wolken immer häufiger der Sonne Platz. Am Nachmittag scheint dann landesweit die Sonne, es ziehen höchstens mal dünne Schleierwolken durch. Die Temperaturen erreichen zwischen 8 Grad an der Küste und 13 Grad am Rhein. An der Küste frischt kräftiger Westwind auf.
Mit den Temperaturen geht es die nächsten Tage weiter aufwärts. Ab Donnerstag sind verbreitet um 15, am Wochenende an der Grenze zu den Beneluxländern eventuell sogar bis zu 20 Grad möglich.
Kalte Nächte auf dem Weg in den Frühling
Die Zugspitze hat viel zu wenig Schnee

Auf den ersten Blick ist hier an der Zugspitze alles so, wie es sein soll an einem sonnigen Tag Anfang März: die Gondeln pickepacke voll mit Skifans, die Pisten gut präpariert - aber beim genaueren Hinsehen fallen die vielen schneefreien Felsen auf und auch beim Gipfelkreuz liegen üblicherweise um diese Jahreszeit 2 bis 3 Meter mehr Schnee. So meldet die Station des Deutschen Wetterdienstes heute früh nur 110 Zentimeter, was für Anfang März einen absoluten Minusrekord seit Beginn der Aufzeichnungen darstellt.
Tiere in den Alpen unter Klimastress: Murmeltiere klettern wegen des Klimawandels immer höher
EU-Kommission: Verschmutzung in Europa zu hoch
Lärm, Mikroplastik, Abfall: Menschen und Umwelt leiden unter nach wie vor unter zu hoher Verschmutzung in der EU. Das geht aus einem neuen Bericht der EU-Kommission und der Europäischen Umweltagentur (EEA) hervor. Zwar sind Fortschritte erreicht worden, jedoch sind „wesentlich stärkere Maßnahmen“ erforderlich, um selbst gesteckte Ziele zu erreichen.
Dem Bericht zufolge sind etwa insbesondere Städte von gesundheitsschädlichem Verkehrslärm betroffen. Der Anteil der Menschen, die chronisch durch Verkehrslärm gestört werden, soll bis 2030 eigentlich um 30 Prozent gesenkt werden, seit 2017 wurde jedoch nur ein Rückgang von zwei Prozent erreicht.
Die Luft ist zwar insgesamt sauberer geworden, doch „ist die Zahl der Todesfälle durch verschmutzte Luft nach wie vor zu hoch“, teilte die Kommission mit. Auch Mikroplastik bleibt den Angaben nach ein Problem. Die künstlichen Partikel entstehen etwa durch Reifenabrieb oder gelangen beispielsweise durch Textilien oder Kosmetikprodukte in die Umwelt. Die Freisetzung von Mikroplastik in die Umwelt hat dem Bericht zufolge seit 2016 um rund sieben bis neun Prozent zugenommen. Ziel ist, dass sie bis 2030 um 30 Prozent sinken soll.
Zudem wächst das Abfallaufkommen in der EU weiter. Trotz Bemühungen um eine Kreislaufwirtschaft - also beispielsweise mehr Recycling und Wiederverwendung - nimmt die Menge an produziertem Müll nicht ab.
Klimawandel trifft Frauen in Deutschland besonders hart
Für Frauen, einkommensarme und andere strukturell benachteiligte Menschen hat der Klimawandel besonders schwere Auswirkungen. Gleichzeitig können Strategien, die einseitig auf technik- und industrieorientierte Lösungen setzen, Geschlechterungleichheiten verschärfen. Klimapolitiken müssen daher die grundlegenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ursachen des Klimawandels adressieren und sozial und geschlechtergerecht gestaltet werden. Das heute veröffentlichte Gutachten "Gleichstellung in der sozial-ökologischen Transformation" der Sachverständigenkommission für den Vierten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung gibt dafür zahlreiche Handlungsempfehlungen.
Norden am Mittag noch klar im Nachteil

Sonne für Alle? Leider nein. Denn wie am Sonntag sind die Wolkenfelder im Norden und Nordosten sehr hartnäckig. Ansonsten ist der Himmel einfach nur blau. Kaum ein Wölkchen ist zu sehen. Auch über den Alpen, den Benelux-Staaten, Frankreich, Südengland und Norditalien strahlt die Sonne ungehindert von oben.
Heute ist Welttag des Artenschutzes - Rückgang der genetischen Vielfalt droht beim Rothirsch und Feldhamster
Maßnahmen zum Artenschutz sind wichtiger denn je. Das zeigt auch eine aktuelle Studie. Sie belegt: Die Biodiversität auf unserem Planeten schwindet rasant - und mit ihr die genetische Vielfalt der Arten. Das hat zum Teil fatale Folgen. Die Deutsche Wildtier Stiftung setzt sich unter anderem beim Rothirsch und beim Feldhamster gegen den Rückgang der genetischen Vielfalt ein.
Ursachen für den Rückgang der genetischen Vielfalt sind in erster Linie die Zerstörung und die Veränderung von Lebensräumen. Ein großes Problem ist die sogenannte Verinselung - kleine Populationen leben isoliert voneinander, genetischer Austausch findet nicht mehr statt.
Temperaturen von 7 Uhr: Viel Frost, wenig Plusgrade

Zyklon Alfred wütet in Australien - Ruderer bei Pazifiküberquerung in Seenot

Der Tropische Zyklon Alfred zieht in den kommenden Tagen zur Ostküste Australiens (Brisbane) und sorgt für ergiebige Regenmengen (örtlich ca. 200-500 l/m²), die zu Überschwemmungen, Überflutungen und damit zu Zerstörungen führen werden.
Ein Ruderer aus Litauen ist bei einer Pazifiküberquerung wegen eines heftigen Zyklons vor der australischen Küste in Seenot geraten - nur wenige Tage vor seiner geplanten Ankunft in Queensland. Mittlerweile sei Aurimas Mockus von einem Schiff der australischen Marine gerettet worden, teilte die Australian Maritime Safety Authority (AMSA) mit.
Sonniges Frühlingswetter setzt immer mehr Pollen frei
Für Pollenallergiker von Hasel, Erle, Pappel, Ulme und Weide wird diese Woche eine Belastung, da uns Hochdruckwetter bevorsteht und der Pollenflug weiter aufleben wird.
Wetterlage: Freundliches, trockenes und zunehmend mildes Hochdruckwetter

Hoch Ingeborg bringt heute in weiten Teilen Deutschlands freundliches und trockenes Wetter, nur ganz im Norden und Nordosten führt ein Tiefausläufer feuchtere Luft heran, sodass hier mehr Wolken sind. In den kommenden Tagen verstärkt sich das Hoch, wodurch es sonnig, trocken und milder weitergeht. Daneben ist es am Mittwoch im Norden vorübergehend windig.
Frühling: Die Tage werden schnell immer länger
(mit dpa)