Der Wetter-Tag bei wetter.de
Unwetter in Südeuropa gehen weiter - über 300 Liter Regen bis Freitag
In der Nacht zum Montag ist es in Deutschland teils wolkig, teils stark bewölkt und vor allem in der Mitte und im Süden fällt örtlich noch etwas schauerartiger Regen. Lokal kann sich auch vereinzelt Nebel bilden. Es bleibt meist überall frostfrei. Die Tiefsttemperaturen liegen im Osten bei 3 bis 7 Grad und im Westen bei 5 bis 9 Grad.
Neue Woche, aber weiter schlechtes Wetter in Südeuropa

Schon in den vergangenen Wochen hat es Südeuropa wettertechnisch heftig getroffen. Und auch in der neuen Woche sorgt ein Tief über dem Mittelmeer und der Adria für schwere Regenfälle. Diesmal ist besonders der Balkan betroffen. Hier werden je nach Wettermodell bis Freitag über 300 Liter Regen berechnet. Sizilien und Süditalien sollen bis zu 150 Liter Regen abbekommen. Auch in den Gebieten an der nördlichen Adria werden es über 100 Liter sein. Da sind die Mengen, die in dieser Woche in Deutschland fallen sollen, mit 30 bis 50 Liter sehr überschaubar. Rund um die Adria heißt es aber wieder aufgepasst. Bei diesen Mengen und dem Relief der Landschaften kann es zu Überschwemmungen und Sturzfluten innerhalb von kurzer Zeit kommen, inklusive Geröll- und Murenabgängen.
Video: So ziehen die Tiefs über das Mittelmeer hinweg
Einige Gewitter im Süden unterwegs

Bislang war der März 2025 deutlich zu mild, es gab schon jetzt deutlich mehr Sonne als im Schnitt und es war extrem trocken. Erst am vergangenen Samstag fiel im Westen und Nordwesten stellenweise der erste Regen seit gut 3 Wochen. Das war Tief Volker über Frankreich zu verdanken, das sich mit feuchter Luft nun auch in den Osten Deutschlands ausbreitet. Im Süden können sich einige Gewitter bilden.
Wetterwoche wechselhafter, aber noch mild

Die Woche wird wohl wechselhafter, aber insgesamt bleibt es noch relativ mild. Das könnte sich am nächsten Wochenende aber drastisch ändern. Und das Regendefizit für den Monat März wird wohl auch nicht mehr aufzufüllen sein.
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Aktuelles Bild vom Regenradar um 11 Uhr

Wettervorhersage für heute:
Es bleibt überwiegend bewölkt mit teilweise nur wenigen sonnigen Lücken. Dazu treten stellenweise Schauer auf, auch einzelne Gewitter sind möglich. Am meisten Sonne wird es voraussichtlich rund um die Ostsee und später in Richtung Alpen geben. Die Temperaturen gehen zurück auf 13 bis 17 Grad. Rund um die Küsten bleibt es windig und hier ist es kühler mit 9 bis 12 Grad.
Amphibienwanderung - Vorsicht auf den Straßen
Angesichts steigender Temperaturen rechnet der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) in Nordrhein-Westfalen in den kommenden Tagen mit Tausenden Kröten, Fröschen und Molchen auf Wanderschaft. Und das wird in den anderen Bundesländern genauso sein. Autofahrern rät er daher, besonders abends auf Landstraßen achtsam zu sein und auf Warnschilder zu achten. Wenn möglich, solle man auf alternative Routen ausweichen.
Vier Tote und sechs Verletzte bei Waldbränden in Südkorea
Bei anhaltenden Waldbränden in Südkorea sind mindestens vier Menschen gestorben. Sechs weitere wurden verletzt, fünf von ihnen schwer. Rund 1.500 Anwohner mussten zudem ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Bei den Toten und Verletzten handelt es sich demnach um Feuerwehrleute und Regierungsbeamte, die während ihres Einsatzes von Flammen umzingelt wurden.
Die Feuer begannen bereits am Freitag im Landkreis Sancheong, etwa 250 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Seoul. Nach Angaben der Behörden haben trockene Winde und eine anhaltende Dürre die Waldbrände begünstigt. Mit Stand Sonntagmittag Ortszeit sind knapp 3.300 Hektar durch die Flammen zerstört werden. Das entspricht einer Fläche von etwa 4.600 Fußballfeldern.
Earth Hour: Für den Planeten gingen weltweit die Lichter aus
Rund um den Globus sind am Samstagabend zur jeweiligen Ortszeit an zahlreichen Gebäuden für eine Stunde die Lichter ausgegangen. Im Rahmen der weltweiten «Earth Hour» – der Stunde für die Erde – versanken berühmte Sehenswürdigkeiten wie das Brandenburger Tor in Berlin, die Christus-Erlöser-Statue in Rio de Janeiro, das Opernhaus in Sydney, der Tempel der Morgenröte in Bangkok und das Empire State Building in New York für 60 Minuten in Dunkelheit. Die Umweltschutzorganisation WWF ruft jedes Jahr zu dieser Aktion auf, um ein sichtbares Zeichen für den bewussten Umgang mit Energie und den Schutz des Planeten zu setzen.
Wetterlage: Tiefdruck macht sich überall bemerkbar

In der Nacht zum Sonntag erweitert Tief Volker sein Einflussbereich auf fast das gesamte Land, auch wenn sein Kern noch über Westfrankreich bleibt. Es wird überall wechselhafter.
(mit dpa)